21.08.2009
Das Goldene Lenkrad 2009
Das goldene Lenkrad, bislang Deutschlands begehrtester Autopreis, wird zum europäischen Auto-Oscar. Hier sind die 46 Kandidaten, die sich 2009 zur Wahl stellen.
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Die Wahl zum Goldenen Lenkrad geht in die nächste Runde: 2009 wird der Wettbewerb zum europäischen Auto-Oscar. Hier sind alle 46 Kanidaten in sechs Kategorien. Klicken Sie sich durch.
Citroën C3 (Kleinwagen): Ende 2009 bringen die Franzosen ihren neuen Polo-Konkurrenten. Der C3 wächst im Vergleich zum Vorgänger um acht Zentimeter auf 3,94 Meter Länge. Er soll mit drei Benzinern von 73 bis 120 PS und ...
... zwei Dieseln (68, 90 PS) angeboten werden. Start-Stopp-Automatik und Bremsergierückgewinnung sowie ein automatisiertes Schaltgetriebe folgen 2010. Preis: ab etwa 14.000 Euro.
Ford Ka (Kleinwagen): Neuauflage der kultigen Knutschkugel. Der Frauenschwarm läuft zusammen mit dem Fiat 500 in Polen vom Band, teilt sich mit ihm rund 80 Prozent aller Teile. Der drollige Dreitürer wird von einem 69-PS-Benziner (ab 9950 Euro) oder ...
... einem 75-PS-Diesel (ab 13.150 Euro) angetrieben. Dank straff abgestimmter Federung fährt der Ka knackiger als der Fiat, sein Innenraum wirkt hochwertiger.
Hyundai i20 (Kleinwagen): Dieser Hyundai gehört zu den großen Gewinnern der Abwrackprämie. Dabei ist der Koreaner, der von drei Benzinern und zwei Dieseln befeuert wird, längst kein Billigangebot mehr. Wer sich nicht mit dem 78-PS-Basismodell für 11250 Euro zufrieden gibt, ...
... muss schon 14.000, 15.000 Euro anlegen. Der Diesel startet sogar erst bei 17.240 Euro. Dafür kann sich der Kleine durchaus mit Opel, Ford und Co. messen.
Nissan Pixo (Kleinwagen): Der 3,57 Meter kurze Japaner wird wie sein Zwillingsbruder Suzuki Alto in Indien gebaut. Der 68 PS starke 1,0-Liter-Dreizylinder erreicht 155 km/h Spitze. Die Verarbeitung ist manierlich, ...
... das verwendete Hartplastik wirkt aber wenig einladend. Die Preise starten bei 7990 Euro. Die elektronische Schleuderbremse ESP gibt es aber erst in der teureren Acenta-Ausstattung. Preis: ab 9780 Euro.
Suzuki Alto (Kleinwagen): 1000 Euro Mehrpreis zum Zwillingsbruder Pixo machen den Suzuki zur "de Luxe-Variante" des Nissan. Der fünftürige Alto wirkt durch seine kompakte rundliche Form und die Kulleraugen-Scheinwerfer knuffig. Der 68-PS-Dreizylinder ...
... tritt in der Stadt recht flott an, reicht auf der Autobahn für Tempo 155. Preis: ab 8900 Euro. Das Club-Modell für 9900 Euro verfügt über Klimaanlage und ESP.
Toyota iQ (Kleinwagen): So smart – der 2,99 Meter lange Stadtfloh ist eines der wendigsten und parkfreundlichsten Autos. Mit seinem 68 PS starken 1,0-Liter-Benziner läuft der modern gestylte Japaner innerorts flott, schafft auf der Autobahn 150 km/h Spitze. Vorn sitzt man gut, ...
... die winzige Rückbank ist quasi im Kofferraum eingebaut. Preislich gehört der iQ in der Drei-Meter-Klasse zu den Luxusmodellen: ab 12.900 Euro.
VW Polo (Kleinwagen): Penible Detailarbeit statt spektakulärem Auftritt. Der Polo hat in vielerlei Hinsicht zum kompakten VW Golf aufgeschlossen. Viel Komfort, hochwertiges Interieur, erstklassige Sitze, ...
... sorgfältige Verarbeitung, bequemes Fahrgefühl. Nur im Fond ist das Platzangebot natürlich knapper als beim Golf. Das Motorenangebot umfasst drei Benziner und drei Diesel von 60 PS bis 105 PS. Preis: ab 12.885 Euro.
Chevrolet Cruze (Kompakte): Kompaktklasse international. Der Cruze ist ein Amerikaner mit deutschen Genen, gebaut in Korea. Die Technik des 4,60 Meter langen Viertürers stammt weitgehend vom neuen Astra. Zwei Benziner mit 113 PS bzw. 141 PS sowie ...
... ein 150-PS-Diesel werden angeboten. Innenraum und Fahrwerk fallen allerdings schlichter aus als beim deutschen Bruder. Preis: ab 14.990 Euro, mit Diesel ab 21.290 Euro.
Citroën C3 Picasso (Kompakte): Ein moderner Familien-Riese mit frecher Frontpartie und kompakten Abmessungen (4,08 Meter lang). Das Interieur ist dank einer um 15 Zentimeter verschiebbaren Rückbank variabel. Der Franzose bietet ...
... einen hohen Geräusch- und Federungskomfort. Die gefühllose Lenkung bevorzugt jedoch die gelassene Gangart. Motoren von 95 bis 120 PS. Preis: ab 15.150 Euro, mit 109-PS-Diesel ab 20.200 Euro.
Kia Soul (Kompakte): Ein Typ mit Ecken und Kanten: Der bullige Soul (4,11 Meter) wirkt wie ein zu heiß gewaschener Mercedes GL. Im Cockpit gibt es verschachtelte, tadellos ablesbare Rundinstrumente. Nur ein viel zu kleiner Kofferraum enttäuscht. Die Motorenauswahl ...
... ist überschaubar. Neben dem 1,6-Liter-Benziner mit 126 PS (14980 Euro) wird noch ein 1,6-Liter-Diesel mit 128 PS (ab 19.225 Euro) angeboten.
Mazda3 (Kompakte): Lärmvermeidung stand bei der Entwicklung des neuen Mazda3 (4,46 Meter lang) ganz oben im Lastenheft. Aber auch der Verbrauch war ein Thema, er sank im Vergleich zum Vorgänger je nach Modell ...
... um sieben bis elf Prozent. Das Motorenangebot das Japan-Golf reicht vom Basis-Benziner mit 105 PS bis zum 185-PS-Diesel. Preise: ab 16.900 Euro, der große Diesel kostet ab 27.800 Euro.
Nissan Cube (Kompakte): Dieser Auto-Würfel ist in Japan und in den USA schon ein Kult-Objekt. Die zweite Generation des Cube soll Ende des Jahres nun auch in Europa angeboten werden. Der 3,98 Meter lange iPod auf Rädern ...
... bietet witzige Überraschungen wie eine Lichtorgel im Innenraum. Für den Antrieb sind zwei Renault-Motoren im Gespräch, ein 110-PS-Benziner und ein Diesel mit 106 PS. Preise: ab etwa 15.000 Euro.
Opel Astra (Kompakte): Im November bekommt der VW Golf VI starke Konkurrenz aus Rüsselsheim. Der neue Opel Astra misst 4,42 Meter, 22 Zentimeter mehr als der Rivale aus Wolfsburg. Entsprechend geräumig ...
... fällt das Platzangebot aus. Optisch lehnt er sich an den großen Bruder Insignia an. Besonders wohltuend fällt das beim modernen Cockpit auf. Preise stehen noch nicht fest, sollten ab etwa 16.300 Euro starten.
Renault Mégane (Kompakte): Die dritte Generation des Franzosen-Golf will mit frischem Design punkten. Der 4,30 Meter lange Mégane bietet viel Platz und Komfort für Fahrer und Beifahrer, auf der Rückbank geht es jedoch spürbar enger zu. Unter den acht Motorisierungen ...
... gefallen besonders die vier kultivierten und sparsamen Diesel von 90 bis 160 PS, die es ab 19.050 Euro gibt. Der 100-PS-Basis-Benziner beginnt bei 16.900 Euro.
Skoda Yeti (Kompakte): Der erste Offroader von Skoda mit robuster Optik, knackigen Proportionen (4,22 Meter lang) und hochwertigem Interieur. Als Clou haben die Tschechen eine variable Rückbank eingebaut. Die hinteren drei Sitze ...
... sind verschieb- und einzeln ausbaubar. Als Antrieb stehen ein 160-PS-Benziner (23.590 Euro) und ein 140-PS-Diesel (27.590 Euro) zur Wahl. Das 105-PS-Basismodell mit Frontantrieb folgt erst 2010.
Toyota Urban Cruiser (Kompakte): Wer sagt denn, dass praktische Stadtautos langweilig aussehen müssen? Der 3,93 Meter lange Urban Cruiser hebt sich jedenfalls vom Einheitsbrei ab, wirkt gleichermaßen robust wie dynamisch. Hohe Sitzposition und ...
... variabler Innenraum sind weitere Stärken. Beim Antrieb muss man sich zwischen einem 101-PS-Benziner (16.950 Euro) und einem 90-PS-Diesel (22.950 Euro) entscheiden.
Audi A5 Sportback (Mittel-/Oberklasse): Comeback fürs Fließheck. Mit dem neuen A5 Sportback schickt Audi einen Schönling für aktive Papis ins Rennen. Das viertürige Coupé mit großem variablem Kofferraum (480 bis 980 Liter) ...
... ist die sportliche Alternative zum A4 Avant. Wobei das Fahrwerk im Vergleich zum A5 Zweitürer eher in Richtung Komfort abgestimmt wurde. Motoren: Drei Diesel, drei Benziner, 180 bis 265 PS, ab 33.650 Euro.
BMW 5er GT (Mittel-/Oberklasse): Mutiger Mix zwischen den Klassen. Beim 5er GT kombiniert BMW Van, SUV und Coupé zu einem stattlichen Crossover mit zweigeteilter Heckklappe. Ein sportliches, variables Reisemobil will der 5er GT sein. Die Basis des Fünfmeter-Mischlings ...
... stammt vom nächsten Fünfer und dem 7er. Allrad gibt es optional. Einstieg: 530d GT mit 245 Diesel-PS ab 55.200 Euro. Das Topmodell hat einen 4,4-Liter V8 mit 407 PS für 75.300 Euro.
Mercedes E-Klasse (Mittel-/Oberklasse): Eine neue E-Klasse hat es nie leicht. Nutztier, Sportlimousine, Seniorenbeweger, Taxi – sie muss alles beherrschen und vielen gerecht werden. Diesen Riesen-Spagat ...
... bewältigt die Neuauflage bestens. Optisch ein "Willkommen-zu-Hause-Gefühl" und doch eine spannende Weiterentwicklung. Kofferraum 540 Liter. Der kleinste 200 CDI Diesel hat 136 PS und kostet 38.735 Euro. Einstiegs-Benziner: 200 CGI mit 183 PS für 39.508 Euro.
Seat Exeo (Mittel-/Oberklasse): Man lebt nur zweimal. Wenn uns diese 4,66 Meter-Limousine spanisch vorkommt, ist das a) richtig und b) kein Wunder. Denn unterm Kleid steckt der Vorgänger des aktuellen Audi A4. Was ja nun wirklich kein Nachteil ist. Zumal die Preise ...
... Appetit machen: Die Basis Reference 1.6 mit 102 PS kostet 21.990 Euro – inklusive Climatronic, sieben Airbags und CD-Radio. Stärkster Exeo ist der TSI mit 200 PS für 27.990 Euro.
Toyota Avensis (Mittel-/Oberklasse): Aller guten Dinge sind drei. In der dritten Generation seit 1997 bemüht sich der Toyota Avensis, etwas modischer daher zu kommen und den Makel der Spießigkeit abzulegen. Die 4,70 Meter lange Limousine im klassischen Stufenschnitt ...
... wurde komplett in Europa entwickelt, das Fließheckmodell entfällt komplett. Traditionell hat der Kombi einen Anteil von 80 Prozent, aber hier geht es um die Limousine. Einstieg bei 22.700 Euro und 132 PS (Benziner).
Infiniti G 37 (Mittel-/Oberklasse): Die neue Edel-Tochter von Nissan ist da. Nach Erfolgen in den USA kommt Infiniti nun auch zu uns. Als ersten Botschafter senden die Japaner den G 37 (Limousine, Coupé, Cabrio). Der kompakt und kräftig wirkende Viertürer erinnert optisch ...
... an Lexus-Modelle und macht mächtig Dampf – ein 3,6 Liter V6 mit 310 PS befeuert die Hinterräder. Allradantrieb und Vierradlenkung gibt es als Extra, einen Diesel leider gar nicht. Ab 42.500 Euro.
Subaru Legacy (Mittel-/Oberklasse): Nur ganz dezent gewachsen, pustet der neue Subaru Legacy ordentlich seine Backen auf. Kräftige Sicken und breit ausgestellte Radhäuser lassen die 4,74 Meter-Limousine nun markanter erscheinen. Der neue Grill im "Flügeldesign" ...
... soll an Subarus Wurzeln als Flugzeugbauer erinnern. Zwei Benziner sind im Angebot (150 und 167 PS), und der technisch interessante Boxer-Diesel mit 150 PS.
Bentley Continental Flying Spur Speed (Luxusklasse): Im Bentley duftet es nach edlem Leder. Das Auge streicht über üppige Holzvertäfelungen – eine Atmosphäre wie im britischen Herrenclub. Der Biturbo-W12 leistet in der Speed-Version 610 PS. Dank doppelter Aufladung ...
... erreicht der Flying Spur Speed ein Drehmomenthoch von 750 Newtonmeter und sprintet in 4,8 Sekunden auf Tempo 100. Natürlich ist auch der Preis ein Superlativ: 202.062 Euro. Der "normale" Flying Spur mit 560 PS ist ab 187.143 Euro zu haben.
BMW 7er (Luxusklasse): Riesige BMW-Niere und gestreckte Limousinen-Form ohne anstößige Design-Eskapade. Keine andere Luxuslimousine brennt ein größeres Innovationsfeuerwerk ab. Ob vernetzte Fahrdynamiksteuerung mit Hinterradlenkung, 3D-Navi, Internetzugang, optimiertes iDrive, Head-Up-Display oder ...
... Nachtsichtassistent mit Personenerkennung – der 7er gleicht einem rollendem Großrechner. Spitze auch die Motoren: Benziner (326 bis 544 PS) und Diesel (245 bis 306 PS). Die Preise starten bei 70.500 Euro.
Lexus LS (Luxusklasse): S-Klasse auf japanisch – der Lexus LS beeindruckt mit Technik (erste Achtstufen-Automatik). Den 5,03 Meter langen Chefwagen gibt es nur mit V8-Benziner (367 und 381 PS) oder Hybridantrieb. Kombiniert erreichen Elektro- und Ottomotor 445 PS. Trotzdem beeindruckt der Japaner ...
... mit geringem Spritdurst und üppigem Sicherheitspaket (Abstandsradar, Infrarotsensoren, Objekterkennung, aktiver Lenkassistent). Die Preise für den Lexus LS 460 starten bei 86.850 Euro.
Maserati Quattroporte Sport GT S (Luxusklasse): Ein Ferrari für die Familie? Ja so etwas gibt’s. Er kommt von Maserati und heißt Quattroporte ("vier Türen"). Im GT S arbeitet ein 4,7-Liter-V8 mit 440 PS; der Quattroporte S leistet zehn PS weniger, und das Basismodell hat exakt 400 PS. Der GT S beschleunigt in 5,1 Sekunden auf Tempo 100, ...
... sein Spitzentempo beträgt 285 km/h. Die gewaltige Klangkulisse, die er bei gedrückter Sporttaste und voller Beschleunigung aus den dicken Endrohren jagt, beeindruckt. Das GT S-Spitzenmodell kostet 133.310 Euro.
Mercedes S-Klasse (Luxusklasse): S wie Sonderklasse – das ist seit mehr als 40 Jahren der Inbegriff für das Luxusauto schlechthin. Neuerdings liefert Mercedes die S-Klasse auch als Hybrid (279 PS). Neben V6-, V8- und V12-Benzinern mit 272 bis 612 PS ...
... gibt es zwei Dieselaggregate mit 235 und 320 PS. Besonders vornehm geht es in der Langversion zu. Auch sicherheitstechnisch zieht Mercedes alle Register: Mit modernster Radar- und Kameratechnik bis hin zu intelligenter Lichttechnik wird die S-Klasse zu einem der sichersten Autos der Welt.
Porsche Panamera (Luxusklasse): Der Panamera sieht aus wie ein 911 mit vier Türen und fährt auch so ähnlich, obwohl er mehr als einen halben Meter länger ist. In Sachen Fahrdynamik setzt dieser Porsche neue Maßstäbe im Viertürer-Segment, ...
... vor allem in der 500 PS starken Turboversion (0-100 km/h in 4,2 Sekunden, Spitze 303 km/h). Nicht ganz so brachial ist der Panamera S. Sein Saug-V8 hat 400 PS und in der Basisversion ein Schaltgetriebe. Die Panamera-Preise reichen von 94.575 bis 135.154 Euro.
Fiat Fiorino Qubo (Vanklasse): Dieser rollende Würfel setzt auf alte Fiat-Tugenden: Der Qubo (3,96 Meter) ist robust, geräumig, praktisch und erschwinglich. Mit Preisen ab 12.990 Euro bietet er vor allem ...
... Familien mit kleinerem Budget eine überlegenswerte Alternative. Das Basismodell wird von einem 73 PS starken Benziner angetrieben. Ab 14.590 Euro bekommt man die Version mit 75-PS-Diesel, ab 15.190 Euro auch mit Diesel-Partikelfilter.
Peugeot 3008 (Vanklasse): Mit diesem Modell wollen die Franzosen die Vorzüge eines Vans mit denen einer Limousine kreuzen. Der 4,37 Meter lange 3008 bietet Platz, hohe Sitzposition und viel Komfort. Praktisch: geteilte Heckklappe, ...
... Staufächer und ein dreifach positionierbarer Ladeboden. Zwei Benziner (120, 156 PS) und ein Diesel (150 PS) sind verfügbar. Die Preise starten bei 21.500 Euro, der Top-Diesel kostet ab 27.550 Euro.
Peugeot 5008 (Vanklasse): Im Herbst 2009 bringen die Franzosen den 5008. Der große Bruder des 3008 richtet sich an Kunden, die mehr als fünf Sitzplätze brauchen. Der Siebensitzer ist mit 4,53 Meter 16 Zentimeter länger als der 3008, ...
... wirkt aber weniger wuchtig. Vor allem innen, wo die Mittelkonsole nicht so dominant ausfällt. Fünf Motoren von 112 bis 163 PS sind geplant. Die Preise dürften bei rund 22.000 Euro beginnen.
Renault Scénic (Vanklasse): Der Franzosen-Van eröffnete 1996 (als Mégane Scénic) den damals noch unbekannten Markt der Kompakt-Vans. Mittlerweile hat sich daraus eine Erfolgsgeschichte entwickelt. Renault hat schon die dritte Generation in Dienst gestellt. Sieben Motoren ...
... von 110 PS bis 160 PS stehen zur Wahl. Der 110-PS-Basis-Benziner startet ab 19.100 Euro, das Topmodell mit 160-PS-Diesel kostet ab 24.900 Euro.
Renault Kangoo Be Bob (Vanklasse): Der Kangoo Be Bob richtet sich an Kunden, denen der normale Kangoo (4,21 Meter) zu groß geworden ist. Der 3,87 Meter kurze Be Bob bietet Cabriofeeling mittels Dachklappe aus Glas und ...
... komplett versenkbarer Heckscheibe. Nur auf die praktischen Schiebetüren muss man beim Viersitzer verzichten. Entweder mit 106-PS-Benziner (ab 16.950 Euro) oder 103-PS-Diesel (ab 18.300 Euro) zu haben.
Toyota Verso (Vanklasse): Die Neuauflage des Toyota-Van heißt schlicht Verso. Der 4,44 Meter lange Japaner zeigt sich vor allem im Komfort verbessert. Der Innenraum bietet Platz ...
... für fünf Erwachsene und zwei Kinder in optionaler dritter Reihe (700 Euro). Die Variabilität: wie gewohnt. Werden alle hinteren Sitze flachgelegt, entsteht eine ebene Ladefläche. Es gibt zwei Benziner und drei Diesel von 126 PS bis 177 PS. Preise: 21.150 Euro bis 31.650 Euro.
Alfa 8C Spider (Supersportler): Auf 500 Stück limitiert und rassig wie eine ganze Horde liebestoller Romeos. Der 8C Spider fährt vorn den 4,7-Liter-V8 von Ferrari spazieren, während das Transaxle-Chassis mit sequenziellem Sechsgang-Getriebe im Heck von Maserati entliehen ist. Dank 450 PS und 480 Nm Drehmoment ...
... gehören stürmische Momente zur Serienausstattung – besonders bei abgelegtem Stofftop. Noch gibt es ein paar offene Italiener, ab 211.285 Euro.
Aston Martin One-77 (Supersportler): Nur 77 Mal planen die Briten ihr sportlichstes Stück zu bauen. Dafür kriegt der One-77 dann aber auch alles, was gut und vor allem teuer ist. Im Klartext: Kohlefaser-Monocoque, ...
... einstellbare Dämpfer und Keramikbremsen. Dazu der V12, den Cosworth mal eben auf sieben Liter Hubraum und eine Leistung von 700 PS aufmotzte – mindestens! Macht dann 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und 320 km/h Spitze. Erwarteter Preis: 1,4 Millionen Euro – mindestens.
Audi R8 Spider (Supersportler): Als wäre der R8 noch nicht scharf genug, schieben die Ingolstädter auch noch eine hinreißende offene Variante nach. Das kleine Stoffkäppi legt sich ruckzuck hinter dem Piloten ab und ...
... eröffnet so die Open-air-Saison. Im Heck wüten wie schon beim Coupé entweder der 4,2-Liter-V8 mit 420 PS oder der gewaltige 5,2-Liter-V10 mit 525 PS. Wir schätzen, dass die Preise bei rund 120.000 Euro starten.
Bugatti Veyron Grand Sport (Supersportler): Großer Sport – ist im offenen Bugatti Veyron nur eine Frage von wenigen Sekunden. Ruckzuck das Polycarbonatdach über dem Scheitel herausgenommen und dann nur noch genießen. Zum Beispiel den Schub von 1001 PS aus einem 8,0-Liter-W16, ...
... der uns in 7,3 Sekunden – auf Tempo 200 bringt! Wer sich traut, kann offen bis zu 360 km/h schnell über die Bahn fliegen und Tornado spielen. Vorausgesetzt, er hat 1.666.000 Euro übrig.
Corvette ZR1 (Supersportler): Vergessen sie alles, was sie bisher über Corvette gehört haben. Mit der ZR1 beginnt eine neue Ära. Eine Supersport-Ära, die Ferrari und Lamborghini schon mal trocken schlucken lässt. Die in weiten Teilen aus Carbon, Kohlefaser und Alu gefertigte ZR1 ...
... lässt nämlich 647 PS aus einem 6,2-Liter-Kompressor-V8 auf beeindruckende 1,5 Tonnen los. Macht lange Gesichter bei Ferrari & Co sowie Mörderspaß. Das Ganze für 135.990 Euro – jeder Ferrari kostet über 30.000 Euro mehr.
Ferrari California (Supersportler): Endlich ein Ferrari für Frauen. Einer, der in 14 Sekunden höflich sein Blechdach lupft, dessen Rücksitze Kindersitze aufnehmen und sich auch noch umlegen lassen. Außerdem handelt es sich beim California ...
... um den ersten Ferrari mit vorn liegendem V8, der den Sprit erstmals direkt einspritzt. Völlig neu auch das Doppelkupplungsgetriebe, das die 460 PS schnell und präzise an die Hinterräder weiterreicht. Preis des Frauenverstehers: 176.200 Euro.
Lamborghini Gallardo Spyder (Supersportler): Hut ab für die italienische Audi-Tochter. Mit dem Lamborghini Gallardo Spyder offeriert sie wohl eines der schnellsten und schönsten Klangerlebnisse auf vier Rädern. Zwar braucht das vollautomatische Stoffverdeck ...
... ziemlich lange 25 Sekunden, um die Sonne ins Lambo-Cockpit zu lassen – doch es lohnt sich, zu warten. Denn der auf 5,2 Liter Hubraum und 560 PS erstarkte V10 sorgt für luftige Lustreisen mit erhöhter Suchtgefahr. Ab 191.495 Euro.
Lexus LF-A (Supersportler): Die feine Toyota-Tochter will es wissen. Will nicht mehr nur für Luxus, sondern auch für Lust und Leistung zuständig sein. Zu diesem Zweck schicken die Japaner den LF-A ins Rennen. Mit seinem 4,8-Liter-V10 und rund 550 PS ...
... soll er die etablierte Supersportler-Riege das Fürchten lehren. Bei Werten von etwa vier Sekunden auf 100 km/h und Tempo 320 Spitze gut möglich. Bei einem Preis um 250.000 Euro allerdings auch.
Mercedes SLS (Supersportler): Dass wir das noch erleben dürfen: 55 Jahre nach dem 300 SL bringt Mercedes wieder einen Flügeltürer. Und was für einen. Unter der langen Motorhaube des SLS AMG ...
... rockt ein 6,2-Liter-V8 mit 571 PS, die für 3,8 Sekunden auf Tempo 100 und 315 km/h Spitze reichen. Passend dazu wurde peinlich genau aufs Gewicht geachtet, das Handling akribisch ausbalanciert. Da sind rund 165.000 Euro doch nicht zu viel verlangt, oder?
Nissan GT-R (Supersportler): In Japan und den meisten Rennspielen genießt er längst Kultstatus, jetzt setzt er auch bei uns zum Überholen an: Der Nissan GT-R legt sich frech mit Porsche & Co an. Das Zeug dazu hat er locker. Sein 3,8-Liter-V6 entwickelt 485 PS, ...
... die den allradgetriebenen Japan-Renner sauschnell machen. Weitere Leckerbissen: Doppelkupplungsgetriebe und fast komplette Ausstattung. Das Ganze ab 81.800 Euro – in dieser Liga mehr als fair.
Porsche GT3 (Supersportler): Wer braucht einen Turbo oder gar einen GT2, wenn es doch den GT3 gibt – die derzeit schärfste Elfer-Variante auf öffentlichen Straßen. Der 3,8-Liter-Sauger schickt 435 PS an die Hinterräder, ...
... wo dank konsequentem Leichtbau und reinrassiger Renntechnik sofort die Hölle losbricht. Dabei begeistert neben den brutalen Fahrleistungen vor allem das ultra-präzise Handling. Den straßenzugelassenen Rennwagen gibt es ab 116.947 Euro.
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