Eingerahmt: Aus Gründen der Abgrenzung zu seinen zivilen Brüdern trägt der GTI einen blutroten Rahmen im schwarzen Waben-Kühler.
Abgeschaut: Die tiefe Frontschürze mit integrierten Nebelscheinwerfern erinnert an den Zwölfzylinder-Golf, den VW 2007 am Wörthersee am Start hatte.
Randerscheinung: Die Nebelscheinwerfer sind ganz außen in die Frontschürze integriert.
Angeschwärzt: Chrom gibt es nur für das GTI-Logo. Die restlichen Details sind klassisch schwarz eingefärbt.
Unverändert: Die markanten 17 Zoll großen Fünfloch-Felgen gab es auch schon beim Vorgänger. Jetzt sind sie allerdings innen (!) schwarz lackiert.
Entzweit: Die beiden Auspuff-Endrohre bollerten beim letzten GTI noch in direkter Nachbarschaft. Jetzt sitzen sie links und rechts vom ...
... ebenfalls neu ins Spiel gekommenen Diffusor-Einsatz.
Geblendet: Ob hinter den Abdeckungen der Heckleuchten LEDs glühen, wird sich noch herausstellen.
Zurückversetzt: Eine einzige tiefe Verbeugung vor dem Ur-GTI aus dem Jahr 1976 ist – wie beim Vorgänger – die Inneneinrichtung des neuen Volks-Sportlers.
Kariert: Alu-Pedale, rote Ziernähte am unten abgeflachten Lederlenkrad, schwarzer Dachhimmel und knackige ...
... Sportsitze mit Karo-Dekors machen den Retro-Look komplett.
Modernisiert: Das extrem wuchtige Volant der Vorgängers musste einem schlankeren Lenkrad weichen.
Vergessen: Schade. Hier hätte ein Golfball Dienst tun können. Statt dessen greift der GTI-Fahrer ab Mai 2009 zum modernen Vielzweck-Knüppel.
Aufgeladen: Hinterm schwarzen Waben-Kühler tobt ein 210 PS starker Turbo-Vierzylinder, der den Golf auf ...
... 239 km/h zieht. 7,2 Sekunden vergehen beim Sprint auf 100 km/h. Keine Millisekunde weniger als beim Vorgänger-GTI.
Erinnert: 1976 wagte sich VW mit dem ersten GTI an den Start. 110 PS stark und 183 km/h schnell. Ein echter Straßenfeger.
Verehrt: 5000 Stück wollte Volkswagen 1976 vom ersten GTI bauen. Mehr Potential trauten die Wolfsburger ihrem ...
... neuen kleinen Renner nicht zu. Der Rest ist Geschichte. Mittlerweile wurden rund 1,8 Millionen GTI verkauft.
Verweichlicht: Beim Blick ins karge GTI-Cockpit stellt sich gar nicht erst die Frage, wo sich der GTI in fünf Generationen rund 500 Kilo Mehrgewicht angefuttert hat.
Nachgelegt: Der Start der zweiten GTI-Generation brachte den Fans vor allem mehr Vielfalt. Mit und ohne Katalysator gab es den Renner mit 107 bis 139 PS. Der damals heißeste GTI war der 160 PS starke G60.
Die Einrichtung unterschied sich durch das Sportlenkrad, die Sportsitze und die elektrischen Fensterheber von den zivilen Versionen.
Unvergessen: Mit der dritten Golf-Generation (ab 1991) legte auch der GTI an Leistung zu. Zur Wahl standen Vierzylinder mit 115 oder 150 PS.
Von 1996 bis 1997 hatte VW das Sondermodell "20 Jahre GTI" im Angebot, das erstmals auch einem TDI (110 PS) zum begehrten GTI-Logo verhalf.
Vereint: Schick. Drei Generationen GTI friedlich vereint. Die langweilige Silber-Lackierung will allerdings nicht so recht ins Bild passen.
Verschmäht: Mit Golf Nummer vier (ab 1997) begannen harte Zeiten für GTI-Fans. Das glorreiche Kürzel verkam zur Ausstattungslinie, die mit fast jeder Motorisierung kombiniert werden konnte.
Abgesehen vom nicht mitgelieferten Rennfahrer, den 16-Zoll BBS-Alus und dem GTI-Logo am Heck war er äußerlich nicht von seinen zivilen Brüdern zu unterscheiden.
Erst zum 25-jährigen GTI-Jubiläum 2001 beruhigten sich die Gemüter wieder. Der Geburtstags-GTI punktete mit einem anständigen Spoilerpaket, 18-Zoll-Alus und einem 180 PS starken Turbo-Vierzylinder.
Wiederbelebt: 2005 reanimiert Volkswagen den "Mythos GTI" und schickt die fünfte GTI-Generation an den Start.
Durch den schwarzen Kühler, schicke Schürzen und die durchdachten Details ist der Fünfer-GTI jetzt gut vom zivilen Golf zu unterscheiden, ohne allzu prollig zu wirken.
Entsprechend schnell stürmt er die Herzen der GTI-Fans. Zumal auch die Leistung stimmt. Unter der Haube schnaubt ein 200 PS starker TFSI.
Vergittert: Das schwarze Wabengitter ist seit GTI Nummer fünf eines der GTI-Markenzeichen.
Verspielt: Ein dickes, unten abgeflachtes Sportlenkrad und ...
... der kurze Schaltknüppel verpassen auch der Inneneinrichtung einen sportlichen Touch.
Festgeschraubt: Knallenge Sportsitze, natürlich im traditionellen Karo-Muster, bieten in schnellen Kurven Seitenhalt.
Grenzenlos: VW selbst zeigt, was sich mit so einem GTI alles anstellen lässt. Dieser 240 PS starke Gumball-GTI wurde 2005 für das gleichnamige Rennen gebaut.
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