Mit neckischem Grinsen und niedlichen Augenbrauen steht er im Scheinwerferlicht auf dem
Pariser Autosalon 2012: der Smart forstars. Die äußere Erscheinung des Messedebütanten sollte man sich genau betrachten, denn sie soll einen Ausblick auf die künftige Formensprache von Smart geben.
Front- und Heckleuchten sind rhombisch geformt. In ihre äußeren Ringe sind Blinker und Tagfahrlicht integriert.
Die hinteren Leuchten lassen sich öffnen: Die rechte verbirgt die Ladesteckdose für die Hochvoltbatterie, links ist Raum für eine Getränkedose – warum auch immer.
Angetrieben wird das Konzept, das Smart übrigens als SUC (Sports Utility Coupé) einordnet, vom 80 PS starken Elektromotor des
fortwo Brabus electric drive. Mit 135 Newtonmetern ...
... soll das Aggregat antriebsstark und verzögerungsfrei agieren und eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 130 km/h erzielen. Die Lithium-Ionen Batterie besitzt eine Kapazität von 17,6 kWh.
Der gegenüber dem aktuellen
Smart fortwo verlängerte Radstand (2470 mm/plus 603 mm) und die verbreiterte Spur (vorn 1475 mm/plus 193 mm, hinten 1475/plus 90 mm) sollen vom ausgeprägtem Selbstbewusstsein der Studie künden.
Kurze Überhänge vorne und hinten sorgen für Kompaktheit. Typisch Smart: Die Räder sind an die äußeren Ecken der Karosserie gerückt. Die Sportreifen haben die Dimension 245/35 ZR 21.
Im Gepäck hat das in "Alubeam rouge" gehaltene Konzept einige ungewöhnliche Gimmicks. Nein, das ist keine Lufthutze, die da auf der Fronthaube des Smart forstars prangt. Es ist ein Beamer. Gesteuert wird er ...
... via Smartphone. Da braucht es nur noch eine einigermaßen Hauswand und dann heißt es Film ab im Autokino der besonderen Art.
Wem der Sinn nicht nach Filmen steht, der kann sich gemeinsam mit seinem Schnucki auf dem Beifahrersitz auch ganz verträumt den Sternenhimmel begucken. Dank der den Innenraum überspannenden Glaskuppel gibt's nämlich freie Sicht aufs Firmament.
Trotz der Länge von nur 3,5 Metern verfügt die Studie neben zwei Sitzen auch noch über eine großzügige, ausfahrbare Ladefläche unter der gläsernen Heckklappe.
Entfernt man den Bezug vom Beifahrersitz, bekommt man dank eines Durchbruchs in der Sitzschale sogar lange Gegenstände verstaut.
Der Innenraum wird geprägt von kontrastierenden, weißen Flächen und Funktionselementen in gebürstetem Aluminium.
Die Bedien- und Anzeigeelemente sind zum Fahrer hin inszeniert, das Lenkrad ist nach oben geöffnet.
Die mit Stoff bespannten Sitze sind mit weißem Leder eingefasst, das sich auch an den Türverkleidungen wiederfindet.
Futuristisch mutet auch die Mittelkonsole mit dem Automatikwahlhebel im Lolli-Design an.
Statt eines profanen Innenspiegels kommt beim Smart forstars auch hier ein Smartphone zum Einsatz, dessen Halterung oben an der Frontscheibe befestigt ist. Mit Hilfe der integrierten Videokamera kann der Fahrer das Geschehen hinter dem Wagen beobachten. Zumindest so lange, wie der Akku hält.
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