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Das wird teuer: Wofür es die höchsten Bußgelder setzt

Ordnungswidrigkeit: Die höchsten Bußgelder
Im Straßenverkehr lauern tückische Fallen. Einige Ordnungswidrigkeiten erscheinen simpel, aber sie können lebensgefährlich sein – und richtig ins Geld gehen. Hier die krassesten Fälle, geordnet nach der Höhe der Geldbuße. Bei 200 Euro geht es los.
Bild: dpa
Ordnungswidrigkeit: Die höchsten Bußgelder
Handy am Steuer: Verstöße gegen das Handyverbot kosten 100 statt bisher 60 Euro und ziehen einen Punkt in Flensburg nach sich. Bei einer Sachbeschädigung werden 200 Euro fällig und es gibt zwei Punkte plus einen Monat Fahrverbot. AUTO BILD und die DEKRA engagieren sich aktuell in diesem Bereich. Mit der gemeinsamen Aktion "Handy weg! Dein Leben zählt" weisen die Partner auf die Gefahren der Handynutzung hinter dem Lenkrad hin.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
Ordnungswidrigkeit: Die höchsten Bußgelder
Grüner Pfeil: Der grüne Pfeil an der Ampel, Erbe der DDR, ist eigentlich wunderbar, weil er den Verkehr am Fließen hält. Doch er kann richtig teuer werden, wenn man als Autofahrer dort einen Fehler begeht.
Bild: Frank Stange
Ordnungswidrigkeit: Die höchsten Bußgelder
Zwar ist auch bei roter Ampel ein Rechtsabbiegen möglich. Gehalten werden muss an der Haltelinie vor der Ampel trotzdem. Wer einfach weiterfährt, egal wie langsam, und die Ampel war länger als eine Sekunde rot, dem drohen 200 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot. Immerhin wird hier eine rote Ampel überfahren.
Bild: AUTO BILD / Frank Stange
Ordnungswidrigkeit: Die höchsten Bußgelder
Lkw fahren: Wer Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 7,5 Tonnen bewegen darf, sollte bei Regen, Nebel, Schneefall und Sichtweiten unter 50 Metern besonders vorsichtig fahren und möglichst nicht überholen.
Bild: Stefan Lindloff
Ordnungswidrigkeit: Die höchsten Bußgelder
Passiert das doch und ein wachsamer Polizist ist in der Nähe, dann drohen bei Gefährdung 200 Euro und bei einem Unfall 240 Euro Bußgeld. In beiden Fällen setzt es ebenfalls ein Fahrverbot von einem Monat.
Bild: Aleksander Perkovic
Ordnungswidrigkeit: Die höchsten Bußgelder
Wenden auf der Autobahn: Auf der Autobahn zu wenden, ist nicht nur hirnrissig und lebensgefährlich, sondern auch teuer.
Bild: Stephan Lindlahr
Ordnungswidrigkeit: Die höchsten Bußgelder
240 Euro und einen Monat Fahrverbot bringt das Wenden auf einer durchgehenden Fahrbahn.
Bild: dpa
Ordnungswidrigkeit: Die höchsten Bußgelder
Gefährliche Güter: Werden Sie zum zweiten Mal auf einer für gefährliche Güter und wassergefährdende Stoffe gesperrten Straße mit solchen Gütern angehalten, dann sagt der Bußgeldkatalog 250 Euro und einen Monat Fahrverbot voraus.
Bild: Ralf Timm
Ordnungswidrigkeit: Die höchsten Bußgelder
Rechts überholen: Wer außerhalb einer Ortschaft rechts überholt, ein Überholverbot, eine Spurbegrenzung oder eine vorgeschriebene Fahrtrichtung missachtet und dabei jemanden gefährdet, muss ebenfalls 250 Euro zahlen und einen Monat aufs Auto verzichten.
Bild: AUTO BILD / Frank Stange
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Werden in der Folge Sachen beschädigt, sind sogar 300 Euro fällig, wie auch wieder ein Fahrverbot von einem Monat.
Bild: AUTO BILD / Frank Stange
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Fahrzeugbetrieb: Halter von Bussen oder Lkws tragen nicht nur die Verantwortung für ihr eigenes Verhalten im Straßenverkehr, sondern auch für ihre Angestellten. Ordnen sie an, dass die ein nicht vorschriftsmäßiges Fahrzeug fahren, kostet das 270 Euro – auch, wenn der Angestellte damit erwischt wird.
Bild: Werk
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Das Gleiche gilt, wenn Bus oder Lkw ohne Betriebserlaubnis unterwegs war und während der Fahrt Verkehrssicherheit und Umwelt beeinträchtigt wurden.
Bild: dpa
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Unbeschrankter Bahnübergang: Eine berüchtigte Stätte für schwere Unfälle sind schrankenlose Bahnübergänge. Die finden sich üblicherweise in ländlichen Gegenden mit wenig Autos und gefühlt wenig Zügen. Einige Fahrer begehen den Fehler, die Fahrt nach schnellem Blick nach links und rechts zügig fortzusetzen.
Bild: AUTO BILD / Harald Almonat
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Doch Vorsicht! Wenn am Andreaskreuz das rote Licht leuchtet, muss gehalten werden. Jedes Jahr sterben bis zu 50 Menschen an solchen Übergängen. Deshalb kostet das Überfahren ohne Stopp auch 290 Euro und zieht einen Monat Fahrverbot nach sich.
Bild: AUTO BILD
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Rettungsgasse: Wer im Stau keine Rettungsgasse bildet, dem drohen bis zu 320 Euro Strafe und Fahrverbot.
Bild: ADAC
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Sonntags- bzw. Feiertagsfahrverbot: Als Halter eines vom Fahrverbot betroffenen Fahrzeugs, zum Beispiel eines Lkw, das Fahren an einem Sonn- oder Feiertag anzuordnen oder zuzulassen kostet 570 Euro. Autsch.
Bild: dpa
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Rasen: Zwar gibt's auf der Autobahn kein allgemeines Tempolimit, dafür viele abschnittsweise Beschränkungen. Für gefahrenförderndes Verhalten bei hoher Geschwindigkeit können Gerichte Mithaftung verhängen – bis zu 600 Euro und drei Monate Fahrverbot sind dann fällig.
Bild: dpa
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Abseits der Autobahn wird es ab 41 Stundenkilometer zu viel richtig teuer. 200 Euro und ein Monat Fahrverbot stehen auf der Rechnung, wenn das Delikt in einem Ort passiert ist (160 Euro sind es außerorts).
Bild: Christian Bittmann
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51 bis 60 km/h zu schnell schlagen innerorts mit 280 Euro und zwei Monaten Fahrverbot und außerorts mit 240 Euro und einem Monat Fahrverbot zu Buche.
Bild: Sven Krieger
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61 bis 70 km/h mehr als die erlaubte Geschwindigkeit müssen innerorts mit 480 Euro und drei Monaten Fahrverbot bezahlt werden. Bei einem Vorfall außerorts schreibt der Bußgeldkatalog 440 Euro und zwei Monate Fahrverbot vor.
Bild: Foto: Volker Lannert
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Ab 71 km/h drüber beläuft sich die Strafe innerorts auf 680 Euro und drei Monate Fahrverbot. Außerorts sind es 80 Euro weniger.
Bild: Klaus Kuhnigk
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Beschrankter Bahnübergang: Schranken oder Halbschranken zu ignorieren, ist eine lebensgefährliche Idee. Es drohen ...
Bild: AUTO BILD / L. Wolschina
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... dem Sünder außerdem 700 Euro Strafe und drei Monate Fahrverbot. Auch Fußgänger und Radfahrer sollten die Schranken keinesfalls ignorieren. Sie können mit 350 Euro Geldbuße belegt werden.
Bild: AUTO BILD / Frank Stange
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Alkohol am Steuer: Heftig schlägt auch Alkohol am Steuer zu Buche, nicht nur aus Gründen der Sicherheit. Bei einem Pegel zwischen 0,5 und 1,1 Promille hätte Vater Staat gern ...
Bild: Thomas Ruddies
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... 500 Euro vom erwischten Sünder, einen Monat darf er danach nicht hinters Lenkrad. Oft wird der Konsum von Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt unterschätzt, schon ein Gläschen kann den Trinkenden über die gefährlichen 0,3 Promille hieven.
Bild: Ralf Timm
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Wiederholt sich die Tat, wird das als Vorsatz gewertet. Und der wird mit bis zu 1500 Euro und drei Monaten Fahrverbot bestraft. Das gilt auch für den Missbrauch anderer Rauschmittel.
Bild: Roman Raetzke
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Wer ab 0,3 Promille einen Unfall verursacht oder ab 1,1 Promille fährt, begeht eine Straftat. Der Führerschein ist dann mindestens sechs Monate weg und die Strafe richtet sich nach der Höhe des Einkommens. Auch für Fahranfänger ist Alkohol am Steuer teuer. Sie werden mit 250 Euro zur Kasse gebeten.
Bild: Frank Stange
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Falsch parken: Zehn oder fünfzehn Euro für wildes Parken klingen nicht nach viel. Steht das Auto aber ordnungswidrig an einer schlecht einsehbaren Stelle ...  
Bild: AUTO BILD / Sven Krieger
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... oder an einer Landstraße hinter einer Kuppe und es kommt zum Unfall, dann wandert der Fall vor Gericht und der Fahrer kann eine Teilschuld zugesprochen bekommen. Verweigert die Versicherung dann die Zahlung, wird es besonders teuer.
Bild: AUTO BILD / F. Stange
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MPU: Wem der Führerschein entzogen wird, muss schon mal sechs Monate lang die Hände vom Steuer lassen.
Bild: Werk
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Danach ist die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) fällig, die darüber entscheidet, ob der Führerschein wieder erteilt wird. Sie kostet mindestens 200 Euro. Ist der Fahrer mehrfach auf Droge oder unter Alkoholeinfluss erwischt worden, sind es 800 Euro.
Bild: TÜV Süd
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Illegales Rennen: Wer als Führer eines Kraftfahrzeugs an einem illegalen Rennen auf öffentlicher Straße teilnimmt oder so ein Rennen veranstaltet, kann dafür bis zu zwei Jahre ins Gefängnis gehen. Wird jemand verletzt oder kommt ums Leben, drohen sogar bis zu zehn Jahre. Bis September 2017 musste mit 400 Euro Strafe und einem Monat Fahrverbot gerechnet werden. Wer ohne Erlaubnis ein Rennen veranstaltete, zahlte 500 Euro.
Bild: dpa
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Bild: ADAC