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Der AUTO BILD-Connectivity-Check

Skoda Octavia
Die Handy-Integration ist vielen jüngeren Kunden wichtiger als die Fahrzeugleistung. Aber wie fit sind die Hersteller, wenn's um Smartphone, Apps und Internet geht? Wir haben zehn Automodelle getestet.
Bild: Christoph Boerries
Honda Civic
Platz sieben mit 6 von 10 Punkten: Honda Civic – Letzter und trotzdem weit vorn.
• Apps im Fahrzeug verfügbar: 1 Punkt • Apple CarPlay: 2 Punkte • Android Auto: 2 Punkte • sonstige App-Anzeigen: 0 Punkte • Internetbrowser: 1 Punkt • WLAN: 0 Punkte • Remote-Funktionen: 0 Punkte
Bild: Christoph Boerries
Honda Civic
Das Infotainmentsystem HondaLink hat ein eigenes AppCenter, worüber der Nutzer per WLAN oder Handy-Hotspot Apps wie Park-Info und Tank-Check herunterladen und direkt im System installieren kann. Zusätzlich bietet HondaLink ein vorinstalliertes Internetradio.
Bild: Christoph Boerries
Honda Civic
Hinter dem Menüpunkt "Smartphone Konnektivität" stecken CarPlay und Android Auto, je nachdem, welches Handy angeschlossen ist. Die Systeme sind allerdings strikt von HondaLink getrennt, ...
Bild: Christoph Boerries
Honda Civic
... unterscheiden sich von der Benutzeroberfläche stark und müssen jedes Mal geschlossen werden, wenn man bei HondaLink beispielsweise den Radiosender wechseln will. Ein Problem, das fast alle Testkandidaten mit CarPlay und Android Auto haben, nur Volvo und BMW haben da eine sinnvolle Lösung gefunden.
Bild: Christoph Boerries
Honda Civic
Ein Connectivity-Verlierer ist Honda trotz des letzten Platzes nicht! Mit einer eigenen SIM-Karte wäre der Civic schon punktgleich mit dem BMW 5er, und eine Fernsteuerung für Fahrzeugfunktionen hätte ihn mit VW, Skoda und Mercedes aufs Treppchen gebracht. Die wichtigsten Felder deckt der Japaner gut ab.
Bild: Christoph Boerries
Ford Focus
Platz sieben mit 6 von 10 Punkten: Ford Focus – smart gegen die Konkurrenz.
• Apps im Fahrzeug verfügbar:
0 Punkte • Apple CarPlay: 2 Punkte • Android Auto: 2 Punkte • sonstige App-Anzeigen: 2 Punkte • Internetbrowser: 0 Punkte • WLAN: 0 Punkte • Remote-Funktionen: 0 Punkte
Bild: Christoph Boerries
Ford Focus
So geht Facelift heute! Ford hat Ende Mai begonnen, 2016er-Modelle nachträglich mit Android Auto und Apple CarPlay zu versorgen. Das Update ist über Wi-Fi, USB oder – konventionell – den Händler zu beziehen. Neben Apple CarPlay und Android Auto hat Ford mit Sync3 eine dritte Lösung, um Apps ins Fahrzeug zu bringen.
Bild: Christoph Boerries
Ford Focus
Über "Mobile Apps" im Hauptmenü werden Apps wie Spotify oder Glympse vom Smartphone im Auto gespiegelt. Ford nennt die Funktion AppLink, doch dahinter steckt SmartDeviceLink (SDL). Ein Konsortium, zu dem neben Ford auch Toyota, Subaru und Mazda gehören, die zum Teil ab Sommer SDL einführen. 
Bild: Christoph Boerries
Ford Focus
Die eigene Plattform lässt Autohersteller und App-Anbieter kooperieren, ohne Google oder Apple berücksichtigen zu müssen. Gleiches Spiel bei Jaguar Land Rover mit ihrem App-Dienst sowie VW mit MirrorLink, wobei dieses System nur mit Android funktioniert, SDL berücksichtigt auch Apple. Bisher sind bei SDL nur sechs Apps verfügbar. Ein Navi mit Echtzeitverkehrserkennung von Sygic sowie die Community-Navi-App Waze folgen.
Bild: Christoph Boerries
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Platz sieben mit 6 von 10 Punkten: Jaguar F-Pace – viele Apps, wenig Sprache.
• Apps im Fahrzeug verfügbar: 1 Punkt • Apple CarPlay: 0 Punkte • Android Auto: 0 Punkte • sonstige App-Anzeigen: 2 Punkte • Internetbrowser: 1 Punkt • WLAN: 1 Punkt • Remote-Funktionen: 1 Punkt
Bild: Christoph Boerries
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InControl heißt das Infotainmentsystem bei Jaguar mit App-ähnlichen Diensten und Internetbrowser. Spannend ist der Weg, den Jaguar Land Rover bei der Smartphone-Integration geht: CarPlay und Android Auto sind nicht an Bord, dafür gibt es Jaguar-Apps.
Bild: Christoph Boerries
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Eine App, die der Nutzer auf dem Smartphone, egal ob Android oder iOS, installieren muss und über die dann diverse kompatible Apps in InControl gespiegelt werden. So kommen über 20 Apps ins Fahrzeug – weitaus mehr als alle anderen Systeme im Test ermöglichen. Dazu gehören neben Spotify auch Apps wie Sygic (Navi), Parkopedia (Parkplatzsuche) und Dienste von Internetradio-Anbietern.
Bild: Christoph Boerries
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Jaguar-Apps ist eine Adaption von mySPIN der Firma Bosch. So kann Jaguar Land Rover bestimmen, welche Anwendungen sie im Auto zulassen, ohne sich mit den Tech-Giganten Apple und Google einigen zu müssen. Leider unterstützt das System bisher keine Diktier- und Vorlesefunktion für E-Mails und Nachrichten. Ein wichtiger Faktor, weil damit die Fahrer die Hände am Lenkrad lassen können.
Bild: Christoph Boerries
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Platz vier mit 7 von 10 Punkten: Opel Astra – App öffnen oder OnStar fragen.
• Apps im Fahrzeug verfügbar:
1 Punkt • Apple CarPlay: 2 Punkte • Android Auto: 2 Punkte • sonstige App-Anzeigen: 0 Punkte • Internetbrowser: 0 Punkte • WLAN: 1 Punkt • Remote-Funktionen: 1 Punkt
Bild: Christoph Boerries
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Viel Service für kleinen Preis. Opel bietet mit OnStar schon seit Ende 2015 einen Concierge-Service sowie Remote-Funktionen für seine Fahrzeuge an. Damals gab es das nur im Oberklassesegment bei BMW. Per Knopfdruck ist der OnStar-Mitarbeiter jederzeit erreichbar, ...
Bild: Werk
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... sucht zum Beispiel Navi-Ziele heraus und sendet diese direkt ans Auto, bucht auch Hotels und Parkplätze. Opel arbeitet dafür mit Booking.com und Parkopedia. Mit OnStar ist außerdem immer ein WLAN-Hotspot an Bord. Die zweite Generation von Opels Infotainmentsystem IntelliLink bringt auch Apps direkt ins eigene System.
Bild: Christoph Boerries
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So sind Anwendungen wie Glympse und Wetterauskunft ohne Anschluss des Handys verfügbar. Zum Verbinden mit dem Smartphone gibt es einen USB-Anschluss unter der Mittelarmablage. Nach erfolgreicher Kopplung wird das Symbol "Projection" auf dem Touchscreen gegen das Logo von CarPlay oder Android Auto ausgetauscht.
Bild: Christoph Boerries
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Beide Systeme sind geschlossen, haben keinen Zugriff auf Fahrzeugfunktionen und unterscheiden sich auch grafisch stark vom Rest des IntelliLink.
Bild: Christoph Boerries
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Platz vier mit 7 von 10 Punkten: Volvo V90 Cross Country – so geht Integration.
• Apps im Fahrzeug verfügbar: 1 Punkt • Apple CarPlay: 2 Punkte • Android Auto: 2 Punkte • sonstige App-Anzeigen: 0 Punkte • Internetbrowser: 0 Punkte • WLAN: 1 Punkt • Remote-Funktionen: 1 Punkt
Bild: Christoph Boerries
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Volvo legt großen Wert auf reduziertes, aber stilsicheres Design. Schwedisch eben. Und das gilt auch für das Infotainmentsystem Sensus Connect. Obwohl CarPlay und Android Auto keinen Zugriff auf die Volvo-Daten haben, sind die Systeme gut integriert. Während sich bei anderen Autoherstellern ein neues Fenster öffnet und der Nutzer das Menü des Fahrzeugs verlässt, bleibt er bei Volvo an Ort und Stelle.
Bild: Christoph Boerries
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So können alle Funktionen von Sensus Connect weiter genutzt werden, ohne CarPlay oder Android Auto schließen zu müssen. Vorbildlich! Im Test bietet nur BMW eine ähnlich gute Einbindung – und das leider nur für CarPlay.
Bild: Christoph Boerries
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Hinzu kommt bei Sensus Connect eine große Auswahl an Apps wie beispielsweise die lokale Suche von Here, WikiLocation, Glympse und Spotify. Die Anwendungen lassen sich direkt über Sensus Connect herunterladen und auf dem System installieren.
Bild: Christoph Boerries
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Platz vier mit 7 von 10 Punkten: BMW 5er – Apple top, Android flop
• Apps im Fahrzeug verfügbar: 1 Punkt • Apple CarPlay: 2 Punkte • Android Auto: 0 Punkte • sonstige App-Anzeigen: 2 Punkte • Internetbrowser: 0 Punkte • WLAN: 1 Punkt • Remote-Funktionen: 1 Punkt
Bild: Christoph Boerries
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Bei BMW läuft's auch ohne Kabel. Als erster Autohersteller hat BMW mit dem neuen 5er eine kabellose Verbindung für CarPlay eingeführt und wird sie auch in den anderen Modellen nachrüsten.
Bild: Christoph Boerries
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CarPlay ist wie bei Volvo sehr gut grafisch in das BMW-System ConnectedDrive integriert. Auf Wunsch kann der Fahrer sich neben dem Apple-Menü gleichzeitig ein weiteres Fenster mit dem BMW-Radio oder -Navi öffnen und Funktionen anwählen, ohne CarPlay schließen zu müssen.
Bild: Christoph Boerries
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Zusätzlich bietet BMW diverse Apps an und zeigt auch ohne CarPlay Smartphone-Apps vom iPhone im ConnectedDrive an. Die Auswahl ist beim iPhone weitaus größer als bei Geräten mit Android-Betriebssystem, wo BMW lediglich zwei Apps zulässt. Und das ist auch schon der einzige Weg für Android ins ConnectedDrive. Android Auto, also Google, kommt BMW nicht ins Auto!
Bild: Christoph Boerries
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Platz zwei mit 8 von 10 Punkten: VW e-Golf – Spiegel für eigene Apps.
• Apps im Fahrzeug verfügbar: 1 Punkt • Apple CarPlay: 2 Punkte • Android Auto: 2 Punkte • sonstige App-Anzeigen: 1 Punkt • Internetbrowser: 0 Punkte • WLAN: 1 Punkt • Remote-Funktionen: 1 Punkt
Bild: Christoph Boerries
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Zahlreiche Onlinedienste und Funktionen stecken im "Discover Pro" des neuen e-Golf. Wer lieber die gewohnte Benutzeroberfläche von seinem Handy auf das 9,2 Zoll große Display spiegeln möchte, der geht ins Menü "App-Connect".
Bild: Christoph Boerries
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iPhone-Besitzer finden dort Apple CarPlay, und Besitzer von Android-Geräten können zwischen Android Auto und MirrorLink wählen. Die Benutzeroberfläche von MirrorLink ist simpel und zeigt die unterstützten Apps wie Clever-Tanken groß an.
Bild: Christoph Boerries
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Und weil VW bei MirrorLink die Finger im Spiel hat, bieten die Wolfsburger für das System auch eine Vielzahl an Apps an. Mit Call & Remind hat der Nutzer beispielsweise seinen persönlichen Assistenten dabei und wird an diverse Aufgaben erinnert. Der Think Blue Trainer schult eine sparsame und vorausschauende Fahrweise.
Bild: Christoph Boerries
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Mehr Anwendungen sind für registrierte Nutzer unter dem Menü-punkt Car-Net zusammengefasst. Für den e-Golf ist besonders die Anzeige für Ladestationen sinnvoll. Aber auch die Smartphone-App für Ladezustand und Batteriereichweite ist gerade beim Elektroauto eine Hilfe.
Bild: Werk
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Platz zwei mit 8 von 10 Punkten: Skoda Octavia – Zutritt nur für Mitglieder.
• Apps im Fahrzeug verfügbar: 1 Punkt • Apple CarPlay: 2 Punkte • Android Auto: 2 Punkte • sonstige App-Anzeigen: 1 Punkt • Internetbrowser: 0 Punkte • WLAN: 1 Punkt • Remote-Funktionen: 1 Punkt
Bild: Christoph Boerries
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Kennen wir doch! Dank des Baukastenprinzips ähnelt sich das Infotainmentsystem bei Skoda stark dem vom Golf. Was bei VW Car-Net heißt, hat bei Skoda den Namen Skoda Connect. Ein Benutzerkonto mit Handy-Fernsteuerung.
Bild: Werk
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So lassen sich viele Fahrzeugfunktionen bereits am Handy einstellen: Routen, Nachrichtendienste, Tankstatus und Parkposition sind nur ein paar Beispiele. Aber genau wie bei VW gibt es im Skoda die Dienste nur, wenn man sich registriert hat. So läuft ja schließlich auch bei Google oder bei Apple alles nur mit einem Account. Man ahnt, worum es auch den Autoherstellern geht: Big Data!
Bild: Skoda
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General Motors hat in den USA mit Onstar als einer der ersten Hersteller früh angefangen und profitiert mittlerweile von einem großen Datensatz über Benutzergewohnheiten. Da wollen BMW, Mercedes und der VW-Konzern natürlich nachziehen, setzen auf ganz ähnliche Angebote. Sicherlich ist das auch ein triftiger Grund, warum Apple und Google beim Thema Fahrzeugintergration an der kurzen Leine gehalten werden. Schließlich will man keine Daten verschenken.
Bild: Christoph Boerries
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Platz eins mit 8* von 10 Punkten: Mercedes E-Klasse – die reden ein Wörtchen mit.
• Apps im Fahrzeug verfügbar: 1 Punkt • Apple CarPlay: 2 Punkte • Android Auto: 2 Punkte • sonstige App-Anzeigen: 0 Punkte • Internetbrowser: 1 Punkt • WLAN: 1 Punkt • Remote-Funktionen: 1 Punkt
*Sprachsteuerung verhilft Mercedes zum Sieg
Bild: Christoph Boerries
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Geht doch! Mit der E-Klasse ab Baujahr Juni 2017 hat Mercedes die Funktionen für Android Auto und CarPlay erweitert.
Bild: Christoph Boerries
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Außerdem hat sich bei der Sprachsteuerung viel getan. In Zusammenarbeit mit Nuance Communications können nun Fahrzeugfunktionen angesteuert werden. Farbe des Ambientelichts wechseln, Sitzheizung auf der Beifahrerseite auf Stufe zwei regeln, die Temperatur auf 21 Grad erhöhen – alles per Sprachbefehl. Und auf recht natürliche Art, ohne eine zu strikte Befehlsfolge einzuhalten.
Bild: Christoph Boerries
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Was das Ganze mit Connectivity zu tun hat? Mercedes erlaubt, ähnlich wie Ford, auch den Sprachzugriff auf Apps wie Tuneln Internetradio. Bei Musikauswahl und anderen Sprachbefehlen lagen bisher CarPlay und Android Auto vorn, doch jetzt zeigt Mercedes einen Gegenentwurf, der sogar auf Fahrzeugfunktionen Zugriff hat – genau das, was Apple und Google fehlt.
Bild: Christoph Boerries
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Ein nächster Schritt bei Mercedes und Nuance könnte eine cloudbasierte Sprachsteuerung sein, damit der Service ähnlich wie Siri oder Google lernfähig wird. Sprachsteuerung ist ein unaufhaltsamer Trend. In den USA erfolgen bereits 20 Prozent der Suchen im Internet per Sprachbefehl, 2020 sollen es bereits 50 Prozent sein. Eine Entwicklung, von der besonders Autofahrer profitieren.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD