Audi im Leistungs-Fieber: Der neue RS 6 Avant ist aktuell der stärkste Serien-Kombi der Welt. AUTO BILD-Redakteur Diether Rodatz hat ausprobiert, ...
... wie sich das anfühlt. Wie der Wagen auf Tempo kommt, ist schnell beschrieben: Startknopf gedrückt, fernes Gewitter unter der Motorhaube gezündet, ...
... leicht das rechte Pedal gestreichelt, und unter der Haube ist die Hölle los. Der V10 braucht so viel Luft, dass für Nebelleuchten unten kein Platz mehr ist.
Klare Ansage des Redakteurs: Ein Raketenstart kann aufregender nicht sein. Gerne auch mit ganz viel Gepäck – der Kofferraum des schnellsten Avant fasst bis zu 1660 Liter.
Wer sich den RS 6 Avant ab April 2007 in die Garage stellen, oder – noch besser – damit im Tiefflug über den Asphalt rasen will, ...
... muss sich auf einen Basispreis von 106.900 Euro einstellen.
Charakteristisch für den Ingolstädter ist das LED-Tagfahrlicht in den Scheinwerfern und ...
... der riesige Kühlergrill mit "RS 6"-Logo. Dahinter arbeitet ...
... ein fünf Liter großer Zehnzylinder, den zwei Turbolader auf 580 PS und 650 Nm Drehmoment aufblasen. Das wäre doch auch eine schöne Maschine für den R8.
Fahrleistungen auf Sportwagen-Niveau: In 4,6 Sekunden sprintet der RS 6 Avant aus dem Stand auf Tempo 100 und ...
... erreicht maximal 250 km/h. Als Option bietet Audi Zeitgenossen, die es noch eiliger haben, eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf 280 km/h an. Kostenpunkt: rund 2000 Euro.
Aufpreispflichtig: In Verbindung mit den 20-Zoll-Rädern liefert Audi optional eine Keramik-Bremsanlage.
Typisch: Die stärksten Audi-Modelle tragen silberne Kappen über den Außenspiegeln.
Gegen Flugtendenzen: Zwischen den beiden ovalen Endrohren sorgt ein Diffusor für Abtrieb.
Innen gewohnt elitär: In Sachen Ausstattung lässt der rasende Kombi kaum Wünsche offen. Für angemessenes Sportflair sorgen die Sitze und das unten abgeflachte Lenkrad.
Schneller als die Finger an den Schaltwippen: Der Motor verteilt seine Kraft automatisch über eine Sechsgang-Tiptronic an die Räder.
Fast dezent: Von hinten verraten die üppigen Endrohre den RS 6, falls das Typenschild mal fehlen sollte. Aber so richtig auf die Pelle rücken, können dem Über-Audi sowieso nur zwei deutsche Kombi-Konkurrenten.
Rivale aus München: Der BMW M5 gibt den rassigen Motorsportler und gefällt vor allem mit seinem ...
... durchweg agilen und elastischen Motor. Der Zehnzylinder holt aus fünf Litern Hubraum 507 PS und 520 Nm Drehmoment. Klares Erkennungszeichen, das hier ein explosionsartig ...
... hochdrehender Motor am Werk ist, sind die M-typischen seitlichen Kiemen.
Wehe, wenn er losgelassen: Den Prestigesprint absolviert der M5 Touring in 4,9 Sekunden, aber ...
... auch er rennt bei 250 km/h gegen die elektronische Barriere des Begrenzers.
Dynamiker: Der im positiven Sinne stocksteife M5 Touring ist gut ausbalanciert und reagiert aufmerksam auf Lenkimpulse.
Bildschöne 19-Zoll-Alus gehören zur Serie. Ebenso die bissigen Zweikolben-Festsattelbremsen vorne.
Große Klasse: Der Sound der beiden Doppelendrohre klingt nach Le Mans, Nordschleife und Nascar.
Perfekt: Die Sportsitze im M5 passen wie angegossen.
Das zweifarbige Cockpit hat edel umrahmte Instrumente. Die iDrive-Bedienung und die SMG-Schaltung sind ebenfalls in Alu gefasst.
Wenig bescheiden: Der Tachometer reicht bis 330 km/h.
Drehzahlmonster: Wenn der Motor warm ist, dreht er geschmeidig bis 8250 Touren hoch. Dabei ...
... hat es der Fahrer mit dem "Power"-Knopf selbst in der Hand, ob er lieber mit 400 PS oder der vollen Leistung von 507 Pferdchen durch die Landschaft galoppieren will.
Die sequenzielle Siebengangautomatik SMG mit Einstellmöglichkeit für die Schaltzeiten bietet eine Automatikfunktion, von der man gern die Finger lassen darf. Weil es im Auto kaum ...
... etwas Sinnlicheres gibt, als einen hoch drehenden M-V10 unter Last per Wippen am Lenkrad zu schalten.
Für die ganz schnellen Koffer: Der Gepäckraum des M5 Touring schluckt zwischen 500 und 1650 Liter.
Ein Buchstabe, eine Zahl und ein ziemlich hoher Preis: Für den M5 Touring verlangt BMW 95.000 Euro – fast günstig im Vergleich zum RS 6.
Der Raketenlaster von Mercedes-Benz in der Oberklasse hört auf den Namen E 63 AMG und trägt hinter der typischen AMG-Front ...
... die Allzweckwaffe aus Affalterbach. Im E darf der 6,2 Liter-V8 514 PS und 630 Nm Drehmoment in den Antrieb schicken. Mit dieser Kraft ...
... gelingt der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in 4,6 Sekunden.
Alles edel: Die Passagiere sitzen auf gelochten Ledersportsitzen und freuen sich über das sportliche Ambiente der E-Klasse im AMG-Trimm.
Da sieht man mal was er könnte, wenn er nur dürfte: Der Tacho reicht bis 320 km/h, der Begrenzer greift allerdings bei 250 Sachen ein.
Beim Preis langt Mercedes ordentlich hin: 100.972 Euro kostet der E 63 AMG T, liegt damit aber immer noch knapp unterhalb des Audi RS 6.
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