"Nuovo Doblò": Fiat schickt seinen kompakten Transporter aufgefrischt in eine neue Runde.
Bewährtes Cockpit: Wie beim kleinen Bruder Panda sitzt der Schalthebel des Doblò gut erreichbar in der Mittelkonsole.
Alternative mit Abstrichen: Zumindest die Pkw-Version des Doblò Natural Power (bivalenter Antrieb mit Gas/Benzin) leidet unter starker Platzverschwendung im Kofferraum.
"Ein Modell, zwei Seelen", sagt Fiat und meint die Koexistenz von Cargo (Kastenwagen) und Fünf- bzw. Siebensitzer (Pkw).
Eher praktisch als hübsch: Große Fenster in der Pkw-Version sorgen für viel Licht im Innenraum, eine zweite Schiebetür auf der linken Seite kostet Aufpreis.
Im Cockpit wenig Neues: Durch den Schalthebel in der Mittelkonsole können die vorderen Insassen notfalls auf den Nebensitz rutschen.
Die Instrumente sind gut ablesbar, der Drehzahlmesser ist Serie.
Das optionale Audio/Navigationssystem sitzt wie ein Fremdkörper auf dem Armaturenbrett. Das Display ist je nach Lichteinfall schlecht ablesbar.
Bunter Kunststoffmix mit flexiblen Spaltmaßen: Am Wohlfühlfaktor des Innenraums könnte Fiat noch arbeiten.
Oben Airbag, darunter eine Ablage, dann das Handfschuhfach im Miniformat: der "Arbeitsplatz" des Copiloten.
Bei 1,81 Metern Gesamthöhe gibt es an der Kopffreiheit nichts zu meckern. Eine großzügige Ablage am Dachhimmel kompensiert das dürftige Handschuhfach.
Die Pkw-Version des Doblò kommt in der Basis als Fünfsitzer, verteilt auf zwei Reihen (ab 12.890 Euro).
Der Siebensitzer mit einer zusätzlichen Reihe heißt "Family" und kostet mindestens 14.450 Euro.
Italienisches Stühlerücken: Reihe Nummer zwei ist im Verhältnis 1/3 zu 2/3 geteilt. Trotzdem kann ...
... entweder nur der linke Einzelsitz ...
... oder das gesamte Gestühl zugleich umgeklappt werden.
Platz satt im Fünfsitzer: Während der Fahrer enstspannt am Volant sitzt, hat auch sein Hintermann keinen Grund zu klagen.
In den seitlichen Schiebetüren müssen Schiebefenster reichen, findet Fiat. Das Prinzip macht allerdings einen ...
... etwas provisorischen Eindruck: Manchmal verschiebt sich die Dichtung, dann klemmt der Mechanismus – nichts für Kinderhände. Ganz hinten sind Ausstellfenster Serie.
Erste Spuren nach 2000 Kilometern: Häufig benutzte Kunststoffteile quittieren jede Benutzung mit bleibenden Eindrücken.
Gegenüber dem Vorgänger hat der neue Doblò in der Länge zehn Zentimeter zugelegt. Dazu kommen ...
... serienmäßig größere Räder: 185er Reifen auf 15-Zoll-Felgen erlauben mehr Ladegewicht.
Die Optik der Heckleuchten wurde leicht aufgefrischt. Die große Heckklappe ...
... gibt den bis zu 3000 Liter großen Kofferraum frei. Gut: Bei schlechtem Wetter schützt die nach oben schwingende Klappe beim Beladen vor Regen.
Optisch ein echter Fortschritt: Der neugestaltete V-Grill sieht viel harmonischer aus als die Front des Vorgängers.
Auf dem neuesten Stand der Technik: Klarglasscheinwerfer mit intergrierten Blinkern.
Qual der Wahl: Unter der Haube arbeitet wahlweise der neue Basisbenziner 1.4 8V mit 77 PS, der bivalente 1.6 Natural Power oder einer von drei Turbodieseln. Die Selbstzünder ...
... halten sich akustisch erfreulich zurück, denn Fiat hat dazugelernt: Wo früher nacktes Blech zu sehen war, klebt heute Dämm-Material. Nicht nur an der Motorhaube, ...
... sondern auch im Motorraum selbst haben die Italiener dem Lärm den Kampf angesagt.
Nutzfahrzeug auf neuen Wegen: "Surf me, love me", wirbt Fiat Transporter in italien um eine junge Lifestyle-Klientel. Die "zweite Seele" des Doblò ...
... ist bislang die erfolgreichere: Der Kastenwagen "Cargo" verkaufte sich bis jetzt 310.000mal und rangiert in dieser Disziplin gleich hinter dem Ducato.
"Verblecht" oder "halbverglast", Lang- oder Kurzversion: Der zum "Van of the Year 2006" gekürte Cargo (ab 10.330 Euro) ist der Liebling des Handwerkers. Auch ihn gibt es als "Natural Power" ...
... mit bivalentem Gasantrieb und einem großen Vorteil gegenüber dem Familienvan: Die Gasflaschen sind unterflur untergebracht und ...
... versperren nicht den halben Kofferraum (Foto: Fünfsitzer Natural Power). Der Doblò Cargo Natural Power kostet in der Basisausstattung 12.980 Euro.
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