Wolfsburg ist gewarnt: Der neue Astra trägt ein modernes Blechkleid, das mit alten Vorurteilen gründlich aufräumt. Opels mutige Ansage: Wir werden die Nummer eins!
Der neue Astra macht auch von hinten Eindruck – eine Mischung aus Signum und Peugeot 307. Die markante Seitenlinie erinnert ...
... an Fiat Stilo und Opels "Signum Class". Unter der Haube des Astra: fünf Benzin- sowie drei Dieselmotoren von 80 bis 200 PS, die alle EU 4 erfüllen. Gleich mit Einführung des Fünftürers im März 2004 sind die Basismotoren erhältlich.
Optional: Räder bis 18 Zoll und ein interaktives dynamisches Fahrsystem (IDS), das mit einer elektronischen Stoßdämpferkontrolle arbeitet. Das gibt es sonst nur in der Oberklasse.
Der neue Astra C tritt deutlich selbstbewusster auf als seine Vorgänger. Die feine Chromleiste an der Heckklappe unterstreicht diesen Anspruch.
Klarglas, was sonst: Einzelscheinwerfer für Abblend- und Fernlicht, Blinker oben – alle drei hinter einer Scheibe.
Unverwechselbar? Die Heckleuchten erinnern an den Peugeot 307. Der obere Teil ist in so genannter Translucent-Technik ausgeführt (spezielle Lichtstreuung). Das soll den Wiedererkennungseffekt bei Nacht erhöhen.
Glatte Sache: Die Türöffner sind nicht unbedingt originell, aber funktionell.
Der neue Astra von innen: Die Materialien wirken hochwertig, das Design stimmig.
Die Astra Studie GTC Genève, die Opel dieses Jahr in Genf präsentierte, ist formal radikaler als der neue Astra C, deutet aber an, wie ...
... die Linie des 2005 kommenden Dreitürers aussehen könnte. Da das Astra-Coupé entfällt, wird er deutlich dynamischer als sein Vorgänger. Und soll die Nachfolge von Manta und Calibra antreten.
Mehr Platz: Wie schon beim Vectra Caravan legt auch das Raumangebot der Astra Kombi-Version deutlich zu. Durch den ...
... um 8,2 Zentimeter verlängerten Radstand steigt das Ladevolumen auf 530/1650 Liter. Das sind zehn Prozent mehr als bisher.
Kadett A (1962–1965). Erster Nachkriegs-Kadett. Hat nichts mit dem Vorkriegsmodell (1937–41) zu tun. Ab 1963 auch als Kombi.
Kadett B (1965–1973). Längerer Radstand, breitere Spur, größere Karosserie. Erstmalig als Viertürer und ab 1966 als Rallye-Kadett lieferbar.
Kadett C (1973–1979). Letzter Kadett mit Längsmotor und Hinterradantrieb. Die 40-PS-Version kostet ab 7175 Mark. Stückzahl: 1.701.076.
Kadett D (1979–1984). Frontantrieb und Quermotor nach Golf-Vorbild. Ab 1982 auch als Diesel (54 PS) und 1983 in der Sportversion GTE (115 PS).
Kadett E (1984–1991). Abgerundetes Design, ab 1985 auch mit Drei-Wege-Kat und als Stufenheckmodell erhältlich. Stückzahl: 3,8 Millionen.
Astra A (1991–1998). Debüt 1991 auf der IAA als Gegenstück zum Golf III. Den Kadett-Nachfolger gab es in vier Modellvarianten.
Astra B (ab 1998). Wird bis August in Eisenach gebaut. Nur die Werke Bochum, Ellesmereport und Antwerpen kriegen den Nachfolger.
Mal genau hingeschaut: In Sachen Front gehen Peugeot und Opel verständlicherweise getrennte Wege, aber wer ...
... die Seitenlinie genauer betrachtet, stellt eindeutig fest, dass es bei Astra und 307 (Mitte 2001 präsentiert) unübersehbare Parallelen beim Übergang von A-Säule ...
... zu Motorhaube und bei der nach unten breiter werdenden ...
... C-Säule gibt. Bei beiden Fahrzeugen wird der obere Bereich der C-Säule zudem ...
... von der hinteren Seitenscheibe leicht eingeschnitten, was ...
... den Verwechslungseffekt von der Seite deutlich erhöht. Opel setzt die seitlich umlaufenden Rückleuchten allerdings etwas höher an.
Abgucken erlaubt: Der Fiat Stilo (ebenfalls seit 2001) ist wie der neue Opel Astra ein Spross der General-Motors-Familie. Auch beim Italiener scheint die "verlängerte" A-Säule in die vorderen Kotflügel überzugehen.
Familienbande: Der Vectra-Ableger Signum stand Pate, was den Premiumsanspruch des neuen Astra betrifft. Auch die Linienführung ...
... der "Signum Class" (Opel-Wortschöpfung) findet sich wieder – wenn auch in deutlich kompakterer Form. Der Astra misst 4,27 Meter, der Signum 4,64 Meter.
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