Blick zurück nach vorn: Rückwärts-Rennmeister Rolf Merkel steuert seinen DAF 66 durch alle Gefahrensituationen. Der DAF-Club-Chef erwarb eine von 117.035 unscheinbaren Kisten aus Holland, die in Deutschland verkauft wurden.
Außen bieder, innen seiner Zeit voraus: Wegen der stufenlosen Automatik, die bei DAF "Variomatic" hieß. Hier steht der kleine, zierliche Wahlhebel ausnahmsweise in "Vorwärts"-Position.
Test und Technik: AUTO BILD-Meßexperte Manfred Klangwald befestigt zur Tempomessung einen optischen Sensor am DAF.
David und Goliath: Auch im direkten Duell hat der DAF das Heck vorn. Mit höherer Endgeschwindigkeit macht er die bessere Beschleunigung des TT wett.
Der wassergekühlte Vierzylindermotor des DAF stammt von Renault.
Klar und ordentlich: Mit Dreispeichenlenkrad und eckigen Kippschaltern macht das Cockpit einen aufgeräumten Eindruck.
Der Auspuff hat eher Mini-Maße.
Platz 150: Peugeot 404 (1960-1974*). Erfolg dank Komfort und Komplett-Ausstattung: 113.893 Deutsche griffen zum 404, den es auch als Einspritzer und Diesel gab. (* erfaßte Neuzulassungsjahre, Abweichungen von Bau- und Modelljahren möglich)
Platz 149: BMW Isetta (1955-1963). Lizenz des Iso (Italien), aber viel häufiger gebaut. Von 136.367 BMW Isetta liefen 114.210 Exemplare auf unseren Straßen.
Platz 148: Fiat 125 (1967-1973). Erstes Auto mit Intervall-Wischer weltweit, bei uns 114.350 mal verkauft. Noch bis 1991 als Polski-Fiat (FSO) in Polen gebaut.
Platz 147: Renault 6 (1970-1979). Der große (und technisch weitgehend identische) Bruder des R4 brachte es in Deutschland auf 116.100 Stück.
Platz 145: Mercedes 170 und 220 (1948-1955). 117.445 Exemplare wurden noch mit dem Vorkriegs-Rohrrahmen verkauft. Nachfolger: die Pontons (seit 1953 gebaut).
Platz 144: VW 411/412 (1968-1975). Der "Nasenbär" war noch erfolgloser als der vielgeschmähte K70. Nur 119.075 Inlandsverkäufe – für VW eine Katastrophe.
Platz 143: Peugeot 307 (seit 2001). Bisher 119.360mal gekauft – und seit neuestem wegen Brandgefahr in den Schlagzeilen.
Platz 142: Fiat Cinquecento (1993-1998). In Polen gefertigter 126-Bambino-Nachfolger. Deutschland-Stückzahl: 119.420, 48 Prozent mehr als sein Erbe Seicento.
Platz 141: Renault Dauphine (1956-1969). Mit 32.825 Einheiten war der Franzose 1959 unser Importauto Nummer eins. Gesamtzahl: 121.104.
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