26.02.2009
Die besten Neuwagen zum Schnäppchenpreis
Von VW Golf über Audi A4 bis Fiat 500 – die Palette der privat gekauften Autos ist bunt gemischt. AUTO BILD geht bei den 25 beliebtesten Typen auf Schnäppchenjagd, sucht die besten Rabatte und empfiehlt das vernünftigste Modell.
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Platz 1 (79.796 verkaufte Einheiten 2008): VW Golf – Deutschlands Superstar. Der Allrounder führt die Verkaufsstatistik mit großem Abstand an – das galt bereits zu Zeiten lange vor der Abwrackprämie. Der VW Golf punktet als Multitalent, ...
... ist variabel, fährt komfortabel, bietet eine riesige Motoren- und Getriebeauswahl, darunter das famose Siebengang-DSG.
Auch wenn der Fahrspaß mit 80 PS keine große Rolle spielt, der Basis-Benziner ist als Vernunftkauf okay. Bei der Ausstattung sollten es Fünftürer und Comfortline sein. Beispiel VW Golf VI 1.4 Comfortline. Listenpreis: 18.750 Euro. Rabattpreis (inkl. aller Rabatte und Umweltprämie): 13.750 Euro. Ersparnis: 26,7 Prozent.
Platz 2 (47.992 verkaufte Einheiten 2008): VW Polo – die bewährte Größe. Der Golf unter den Kleinwagen – hochwertige Verarbeitung, souveränes Fahr- und Federungsverhalten sowie ...
... große Motorenauswahl haben ihren Preis. Der Polo ist erwachsen und lässt sich mit vielen Extras aufpeppen, bleibt auch als Gebrauchter begehrt.
Die TDI sind sparsam, aber teuer. Also: 1.4 mit 80 PS, unbedingt mit ESP (420 Euro). Tip VW Polo 1.4 Trendline. Listenpreis: 13.525 Euro. Rabattpreis: 9025 Euro. Ersparnis: 33,3 Prozent.
Platz 3 (40.632 verkaufte Einheiten 2008): Mercedes C-Klasse – Schnäppchen ab Lager. Limousine und Kombi federn souverän und lassen sich agil bewegen, bieten zudem ein üppiges Sicherheitspaket sowie ein sehr ordentliches Platzangebot.
Die C-Klasse ist günstig wie nie: Denn zusätzlich zu den 2500 Euro Umweltprämie vom Staat packt Mercedes bis zum 31. März 2009 bei Inzahlungnahme noch einmal die gleiche Summe obendrauf. Mindestens 5000 Euro Nachlass sind also drin.
Die günstigste C-Klasse ist auch die beste Wahl. Denn der C 180 Blue Efficiency ist neben dem Kaufpreis auch der sparsamste Typ, nimmt trotz kerniger 156 PS im Schnitt nur 7,3 Liter. Listenpreis: 31.803 Euro. Rabattpreis: 26.803 Euro. Ersparnis: 16 Prozent.
Platz 4 (38.181 verkaufte Einheiten 2008): Mercedes A-Klasse – ein großer Kleiner. Der kleinste Mercedes ist ein teurer Spaß, kostet so viel wie ein gut ausgestatteter Mittelklasse-Koreaner. Gute Verarbeitung und viel Platz sind Serie, ebenso ESP, vier Airbags, E-Fenster vorn und Klima.
So wird die A-Klasse zum Schnäppchen: Bei Inzahlungnahme gibt es bis Ende März 2500 Euro über dem Restwert des Gebrauchten, macht zusammen mit der Umweltprämie 5000 Euro Nachlass.
Das beste Modell: der fünftürige A 150 mit Start-Stopp-System. Dazu Sitzkomfortpaket (137 Euro) und Window-Airbag (274 Euro). Listenpreis: 20.676 Euro. Rabattpreis: 15.676 Euro. Ersparnis: 24,2 Prozent.
Platz 5 (35.581 verkaufte Einheiten 2008): Skoda Fabia – der harmomische Alleskönner. Seine Ausgewogenheit macht den Fabia bei Deutschlands Autokäufern so beliebt. Ob Verarbeitung, Komfort, Fahrverhalten, Motoren- und Ausstattungsvielfalt oder Platzangebot – nirgendwo leistet sich der Skoda einen Ausrutscher.
Der Einstieg in die Fabia-Welt beginnt bei 10.280 Euro. Doch der kargen Basis fehlt vieles, was das Autofahren angenehm macht. Besser fährt man mit der Classic-Ausstattung – die ist dank des von Skoda zusätzlich zur Abwrackprämie gewährten Bye-bye-Bonus in Höhe von 2010 Euro besonders erschwinglich.
Der 60-PS-Dreizylinder ist arg lahm und nicht sehr sparsam. Besser: der 1.4 16V mit 86 PS und ESP ab Werk. Dazu: manuelle Klimaanlage für 1090 Euro. Unser Tipp: Fabia 1.4 16V Classic. Listenpreis: 12.990 Euro. Rabattpreis: 8480 Euro. Ersparnis: 34,7 Prozent.
Platz 6 (33.803 verkaufte Einheiten 2008): BMW 1er – der Dynamiker für den Alltag. Von wegen Premium für die Firmenwagenliga – die 1er-Reihe verkauft sich auch auf dem Privatmarkt prima. Auch deshalb, weil unter insgesamt vier Typen (inklusive Coupé und Cabrio) mit acht Motoren für jeden etwas dabei ist.
Einstieg ist der 22.000 Euro teure 116i-Dreitürer, ab Werk mit CD-Radio und Klimaanlage ausgestattet. Fünftürer sind deutlich praktischer, kosten 750 Euro mehr. Nachlass gibt es ab Werk nur in Form einer vergünstigten Finanzierung. Zusätzlich gewähren Niederlassungen einen festen Rabatt von 2500 Euro pro Auto.
Die Empfehlung heißt 116i als Fünftürer – aber nur, wenn er den neuen Motor hat. BMW liefert ab April 2009 den überarbeiteten Basisbenziner mit durchzugsstarkem Zweiliter aus. Listenpreis: 22.750 Euro. Rabattpreis: 17.750 Euro. Ersparnis: 22 Prozent.
Platz 7 (33.342 verkaufte Einheiten 2008): Peugeot 207 – der Mini-Löwe. Für fast jede Lebenslage gibt es den passenden 207, zu den Drei- und Fünftürern in vier Linien mit sieben Motoren kommen noch Kombi und Cabrio hinzu. Aber: Ganz unten ist die Ausstattung mager.
Schnäppchen-Politik: Peugeot stockt die 2500 Euro Staatsprämie um weitere 1000 Euro in bar auf – und schon rutscht der 207 unter die 9000-Euro-Marke.
Für 800 Euro mehr gibt es statt Basis-Filou den deutlich spritzigeren 1.4 mit feurigen 95 PS. Der ist unser Tipp. Listenpreis: 13.200 Euro. Rabattpreis: 9700 Euro. Ersparnis: 26,5 Prozent.
Platz 8 (27.151 verkaufte Einheiten 2008): BMW 3er – sportlich, sparsam, stark und begehrt. Dass der 3er das sportlichste Modell in der Mittelklasse ist, darüber gibt es keine zwei Meinungen. Wichtigstes Kennzeichen: laufruhige und sehr sparsame Motoren, besonders die modernen Diesel.
Wer ein richtiges Schnäppchen machen will, der muss sich mit den BMW-Niederlassungen auseinandersetzen. Nur diese Verkaufsstellen springen auf den Umweltprämien-Zug auf und geben zum Staatsbeitrag weitere 2500 Euro Nachlass.
Im unteren Preissegment sind die kultivierten Diesel erste Wahl. Hier trifft der 143 PS starke 318d die Mischung aus Spaß und Sparen am besten. Listenpreis: 31.050 Euro. Rabattpreis: 26.050 Euro. Ersparnis: 16,1 Prozent.
Platz 9 (27.048 verkaufte Einheiten 2008): Audi A4 – der günstige Gleiter. Ein gelungener Kompromiss aus Luxus und Vernunft. Wer will, kann je nach verfügbarem Budget im Überfluss schwelgen: Leistung (RS-Modelle), Verwöhn-Ausstattung (Ambiente), Technik (quattro), Varianten (Limousine, Kombi).
Beim Preis gibt Audi ebenfalls (fast) alles, fördert den Verkauf der A4-Modelle mit stolzen 2500 Euro Zuschuss. Gut so, denn das Geld vom Staat versickert in Extras, wenn der A4 ein bisschen nett daherkommen soll.
Audi A4 heißt immer auch Avant, in Verbindung mit dem 120 PS starken 1.8 TFSI wird aus dem Edel-Laster der perfekte Eil-Express. Listenpreis: 27.750 Euro. Rabattpreis: 22.750 Euro. Ersparnis: 18 Prozent.
Platz 10 (25.901 verkaufte Einheiten 2008): Ford Focus – die flinke Alternative. Der Focus ist ein Dynamiker, fährt ausgesprochen flink, präzise und sicher. Selbst der Komfort ist erfreulich gut. Daumen hoch auch beim Platzangebot.
Sparsame Kölner: Nur wer sich für eine "Flatrate"-Finanzierung entscheidet, bekommt zusätzliche Vergünstigungen von Ford. Wer gut feilscht, wird dennoch Rabatt aushandeln.
Der Ambiente 1.6 16V mit 100 PS verbraucht kaum mehr als der 80-PS-Basisbenziner. Dazu Klimaanlage für 1250 Euro und die Reifendruckkontrolle (50 Euro). Listenpreis: 16.250 Euro. Rabattpreis: 13.240 Euro. Ersparnis: 18,5 Prozent.
Platz 11 (23.5009 verkaufte Einheiten 2008): Mercedes B-Klasse – praktisch und preiswert. Der große Bruder der A-Klasse gehört dank variabler Innenraumgestaltung zu den geräumigsten und funktionalsten Kompakten – nicht umsonst ist er auch als Taxi beliebt. Sparen kann der Privatkunde mit den Blue-Efficiency-Modellen.
Bewährtes Verfahren zum Sparen: Wie bei A- und C-Klasse gewährt Mercedes für Autos aus Lagerbeständen und für Vorführwagen mindestens 2500 Euro zusätzlichen Nachlass.
Der Mercedes B 150 Blue Efficiency ist bei Kaufpreis und Verbrauch nicht zu schlagen, die 95 Pferdchen reichen zum entspannten Mitschwimmen. Listenpreis: 23.979 Euro. Rabattpreis: 18.979 Euro. Ersparnis: 20,9 Prozent.
Platz 12 (21.839 verkaufte Einheiten 2008): Opel Corsa – der Rüsselsheimer Kleinwagen-Bestseller. Der Opel Corsa lockt mit einem geräumigen Interieur, großzügigem Raumgefühl und ordentlicher Ausstattung. Sportlich Ambitionierte vermissen beim Corsa allerdings ein präziseres Fahrverhalten und eine gefühlvollere Lenkung.
Preisknaller im Corsa-Programm ist das Modell Selection "110 Jahre" für 10.990 Euro, es kann aber nur Asketen begeistern. Die üppiger ausstaffierten Varianten kommen viel teurer, ESP steht dennoch häufig nur in der Aufpreisliste. Opel bietet keine weiteren Nachlässe an, die staatliche Umweltprämie muss reichen.
Vergessen Sie den Basis-Dreizylinder mit 60 PS, der ist mit dem stattlichen Corsa überfordert. Mit dem 1.2 16V fährt man eindeutig besser. Dazu die vollständige Sport-Ausstattung – beim EU-Händler 4580 Euro günstiger als beim Opel-Dealer! Listenpreis: 15.900 Euro Rabattpreis: 13.400 Euro Ersparnis: 15,7 Prozent
Platz 13 (21.139 verkaufte Einheiten 2008): Skoda Octavia – der Familientyp für Rechner. Ein Familienfreund – weil er viel Platz offeriert und günstig zu haben ist. Man bekommt die Technik des letzten Golf (sieben Airbags, ausgereiftes Fahrwerk, moderne, sparsame Motoren) mit einem praktischen Heck.
Finger weg von der einfachsten Linie Classic. Darin ist nicht einmal ESP enthalten. Dazu kommt: Erst ab Ambiente gibt es den höchsten Skoda Umwelt-Bonus (3820 Euro). Unter dem Strich sind so inklusive Prämie vom Staat stolze 6320 Euro Nachlass drin.
Der Octavia geht ohnehin nicht als Sportler durch – so gesehen dürfen für Sparer die bescheidenen 80 PS des Basisbenziners genügen. Als Ausstattung reicht Ambiente, also mit ESP. Listenpreis: 17.990 Euro. Rabattpreis: 11.670 Euro. Ersparnis: 35,1 Prozent.
Platz 14 (21.110 verkaufte Einheiten 2008): VW Tiguan – der Edel-VW für Aufsteiger. Spät, aber mit gewaltigem Schub mischt der kompakte Allradler das SUV-Segment auf. Zum einen fischt er im Revier von X3 und GLK, zieht dabei auch X5- und ML-Interessierte an, andererseits richtet er sich an Aufsteiger aus dem Golf-Lager.
Die billigste Art, Tiguan zu fahren, ist der 1.4 TSI (Vorderradantrieb, ab 25.800 Euro). Luxus sollte man im Grundmodell nicht erwarten. Viele Extras gibt es nur im Paket. Parkpieper vorn und hinten sind beispielsweise an den Parkassistenten gekoppelt, der nicht mehr als eine nette Spielerei ist.
Wir raten zum 140-PS-Diesel. Zumindest so lange, wie der Dieselpreis um einen Euro je Liter kostet. Der Common-Rail-Vierzylinder bietet Vortrieb und Laufkultur. Listenpreis: 29.200 Euro. Rabattpreis: 24.300 Euro. Ersparnis: 17,1 Prozent.
Platz 15 (20.562 verkaufte Einheiten 2008): Toyota Yaris – der flinke City-Floh. Obwohl nur 3,75 Meter kurz, überrascht der Yaris mit viel Platz auf der verschiebbaren Rückbank und einem erstaunlich guten Abrollkomfort. Verarbeitungsqualität und Lenkpräzision dürften besser sein.
Günstig ist nur das Grundmodell mit 11.675 Euro, ansonsten fällt das Preisniveau hoch aus. Immerhin: Zur Abwrackprämie legen die Japaner beim "Cool" noch mal 1530 Euro drauf.
Am besten den Yaris 1.0 in "Cool"-Ausstattung für 13.230 Euro nehmen. Dazu: Plus-Paket mit ESP (750 Euro). Listenpreis: 13.230 Euro. Rabattpreis: 9200 Euro. Ersparnis: 30,5 Prozent.
Platz 16 (19.922 verkaufte Einheiten 2008): Smart fortwo – im Preis ein Riese. Der anfangs belächelte Zweisitzer reifte zum anerkannten Stadtauto: nur 2,70 Meter lang, einparkfreundlich, modisch, unverwechselbar. Nur: Günstig und sparsam ist der Smart nicht, dafür wertstabil.
Großzügig: Smart stockt die Prämie vom Staat auf, gibt zu jedem Kauf satte 1100 Euro dazu – das allein sind über zehn Prozent des Basispreises.
Der 71-PS-Benziner mit Start-Stopp und Passion-Ausstattung hat alles, was der Stadtdschungel verlangt. Bis auf Servolenkung – die muss noch rein (460 Euro). Listenpreis: 12.700 Euro. Rabattpresi: 9100 Euro. Ersparnis: 28,3 Prozent.
Platz 17 (19.917 verkaufte Einheiten 2008): Ford Fiesta – für dicke Rabatte noch zu neu. Der Fiesta wurde zur besten Zeit auf den Markt gebracht, schwimmt ganz oben auf der Abwrackprämien- Welle, punktet mit frischem Styling, ...
... moderner Technik. Dazu kommt ein üppiges Sicherheitspaket mit ESP, Knieairbags und Notbremslicht.
Der Basisbenziner 1.25 mit 60 PS ist schwach, unser Tipp ist der nur 750 Euro teurere 1.25 mit 82 PS. So kommt auch der sportliche Charakter zur Geltung. Listenpreis: 12.250 Euro Rabattpreis: 9453 Euro Ersparnis: 22,8 Prozent
Platz 18 (19.006 verkaufte Einheiten 2008): Audi A3 – Luxus für die Kompaktklasse. Mit dem A3 hält die Premiumklasse Einzug bei den Kompakten. Feine Materialien und eine saubere Verarbeitung sind beim A3 selbstverständlich, ebenso sichere Fahreigenschaften und eine große Motorenpalette.
Der Basispreis liegt schmerzhaft hoch: 20.350 Euro für den zweitürigen Attraction mit dem 102 PS starken Basis-1.6er. Luxus ist da aber noch nicht inbegriffen. Trotzdem ist der A3 einen Blick wert, weil Audi zusätzlich zur Abwrackprämie 2500 Euro als "Umweltprämie plus" spendiert.
Die Basisausstattung Attraction in Kombination mit dem 1.4 TFSI ist eine gute Wahl. Der aufgeladene Vierzylinder mit 125 PS zieht kräftig durch und ist genügsam. Listenpreis: 21.350 Euro. Rabattpreis: 16.350 Euro. Ersparnis: 23,4 Prozent.
Platz 19 (17.541 verkaufte Einheiten 2008): VW Touran – gut und günstig. Der Familienfreund überhaupt – mit ausgewogenem Fahrverhalten, bis zu sieben Sitzen, viel Platz und Motoren für jeden Anspruch.
Der Touran kostet so wenig wie nie. Die Umweltprämie erhöht VW auf stolze 6500 Euro. Das senkt den Preis auf unter 15.000 Euro. Aber der Basisversion fehlt die nötige Klimaanlage (1155 Euro extra).
Beim Motor reicht die Basis mit 102 PS (1,6 Liter), als Ausstattung Trendline. Listenpreis: 23.850 Euro. Rabattpreis: 17.350 Euro. Ersparnis: 27,3 Prozent.
Platz 20 (16.431 verkaufte Einheiten 2008): Opel Astra – klassisch kompakt. Der ewige Golf-Konkurrent – im Grunde genauso vielseitig, ebenfalls in reichlicher Modellauswahl vorhanden – nur beim Image hängt er hinterher, ist aber kaum günstiger.
In Anbetracht der rührigen Konkurrenz kostet der Astra zu viel. Opel steuert nichts zur finanziellen Umwelthilfe bei. Schnäppchen finden Interessenten also beim EU-Importeur.
Der Basismotor hat 90 PS, das reicht. Anders bei der Ausstattung: Edition darf es schon sein. Ein schicker GTC ist damit passabel ausgestattet. Listenpreis: 17.705 Euro. Rabattpreis: 15.205 Euro. Ersparnis: 14,1 Prozent.
Platz 21 (16.201 verkaufte Einheiten 2008): Mini – der ist und bleibt teuer. Der Szenetyp schlechthin, modischer kann man nicht abfahren. Der Mini glänzt mit knackigem Fahrverhalten, spritzigen Motoren und intelligentem Sparen durch Start-Stopp-Technik.
Kult ohne Nachlass: Die Klientel schaut nicht auf den Cent – für den Mini gibt es keine spezielle Rabattaktion. Wer richtig sparen will, muss zum EU-Importeur.
Der Basismotor mit 75 PS reizt das Potenzial des Autos nicht aus. Der Spaß beginnt bei 120 PS. Heißt: Man sollte den Cooper nehmen. Listenpreis: 19.200 Euro. Rabattpreis: 16.700 Euro. Ersparnis: 13 Prozent.
Platz 22 (14.845 verkaufte Einheiten 2008): Dacia Logan – das Preiswunder vom Balkan. Einfach gestrickt, aber solide gebaut – so fährt der Dacia Logan auf Erfolgskurs. Mehr Auto fürs Geld bietet hier kein anderer. Dass es innen ziemlich nüchtern zugeht, stört nicht weiter, zumal die robusten Materialien ordentlich verarbeitet sind.
Die Preisliste beginnt bei 7300 Euro für die viertürige Limousine, der MCV startet bei 8500 Euro. Mehr als drei Prozent lassen Dacia-Händler nicht nach, zum Schnäppchen wird der Logan also erst mit der staatlichen Umweltprämie oder als EU-Import.
Genügend Platz bietet schon die Limousine, unser Favorit ist jedoch der variablere Kombi MCV. Der 1.4 mit 75 PS genügt, gönnen sollte man sich allerdings die Ausstattung Ambiance. Listenpreis: 8500 Euro. Rabattpreis: 6000 Euro. Ersparnis: 29,4 Prozent.
Platz 23 (13.322 verkaufte Einheiten 2008): Mercedes E-Klasse – Bonus für den Benz. Im April 2009 wird die Oberklasse abgelöst. Die perfekt ausgereifte Baureihe W 211 ist schon mit Basis-Benziner (183 PS) und -Diesel (136 PS) ein souveräner Reisebegleiter, als T-Modell ein belastbarer Packesel.
2500 Euro gibt der Staat, noch einmal dieselbe Summe legt Mercedes obendrauf. Das ergibt angesichts der stolzen Grundpreise nur einen kleinen Prozentsatz, mehr gibt es über spezielle Händlernachlässe. Die finden Sie im Internet.
Unsere Empfehlung: Der E 200 CDI garantiert durchzugsstarke 136 PS – bei weniger als sieben Liter Verbrauch. Listenpreis: 38.318 Euro. Rabattpreis: 28.156 Euro. Erpsarnis: 25,5 Prozent.
Platz 24 (13.206 verkaufte Einheiten 2008): VW Caddy – der Familien-Arbeiter. Eigentlich ein Lieferwagen – aber zumindest in der Version Life auch ein sehr brauchbarer Familientransporter (wahlweise sieben Sitze).
Die Spar-Rechnung ist einfach beim Caddy: Liste minus 2500 Euro Staatsknete. Immerhin: Das Sondermodell "Gewinner" gibt es günstig.
Auf den Caddy Life mit 1.9 TDI (75 PS) sollte die Wahl fallen. Der Diesel ist sparsam, kräftig genug für den schweren Wagen. Unbedingt mitbestellen: ESP (360 Euro) und Partikelfilter (505 Euro). Listenpresi: 18.290 Euro. Rabattpreis: 15.790 Euro. Ersparnis: 13,7 Prozent.
Platz 25 (13.121 verkaufte Einheiten 2008): Fiat 500 – der Stadt-Klassiker. Was Retro und Charme angeht, ist der kleine Fiat das einzige Gegenmittel zum Mini. Allerdings beschränkt sich die Auswahl (inkl. 500 Abarth) bislang auf vier Motoren.
Schade – von den rund 2000 Euro "Bonus Ecoplus+", die Fiat auf viele Modelle gewährt, haben Käufer eines 500 nichts. Der Kleine ist vom Zuschuss ausgenommen, kommt so nicht unter 8500 Euro. Bleibt der Weg zum EU-Importeur.
Als Stadtfloh muss er keine großen Sprünge machen, kommt mit 69 PS aus. Man sollte aber trotzdem 350 Euro für das (optionale) ESP einplanen. Listenpreis: 11.000 Euro. Rabattpreis: 8500 Euro. Ersparnis: 22,7 Prozent.
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