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Die Lieblingsklassiker der Redaktion

Die 100 Lieblingsklassiker der Redaktion
AUTO BILD KLASSIK kürt auf Facebook regelmäßig den "Klassiker des Tages". Hier gibt's die schönsten Preisträger im Überblick – von Ferrari F40 bis Opel Calibra!
Bild: Uli Sonntag
Die 100 Lieblingsklassiker der Redaktion
Los geht es mit dem Ford GT40, der 1964 erstmals vom Band rollte und heute Legenden-Status genießt. Ursprünglich war nur eine Rennversion geplant, 1965 entschied man sich, auch eine Straßenversion für wohlhabende Kunden zu verkaufen. Diese war mit einem 4,7-Liter-Motor ausgestattet, 335 PS stark und über 270 km/h schnell.

Bild: Werk
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Er sollte einfach nur klein und günstig sein. Schließlich wurde der Mini wurde zum technischen Meilenstein mit 50-jähriger Erfolgsgeschichte. Von 1959 bis Herbst 2000 gebaut, revolutionierte der Mini die Autoindustrie. Frontantrieb und quer eingebauter Vierzylinder machten ihn in Kombination mit der kompakten Karosserie zum Inbegriff des Kleinwagens. Im Bild: Austin Mini Mayfair (41 PS).
Bild: Roman Raetzke
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Mit dem legendären Mega-Sportler Miura startete Lamborghini 1966 in die Mittelmotor-Ära. Das Zwölfzylinder-Monstrum leistete 385 PS. Mit 290 km/h war schon der P 400 für damalige Verhältnisse unfassbar schnell, das Topmodell P 400 SV knackte 1971 die 300 km/h-Marke. Doch selbst im Stand erregt das rassige, von Bertone entworfene Design mit den runden Scheinwerfern und nur 1,05 Metern Höhe Aufsehen.
Bild: Ronald Sassen
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Der Lincoln Continental Mark IV wurde 1980 marktreif und zum Inbegriff eines US-Straßenkreuzers. Sein Auftritt: mächtig. Sein Bremsweg: ewig. Seine Power: gewaltig! 5,80 Meter lang, sechs Sitze im Innenraum und ein 7,5-Liter-V8 unter der Haube, der Mark IV ist einfach nur BIG und extrem. Noch mehr Beispiele: Der Verbrauch liegt bei rund 22 Litern, die 205 PS schieben den 2,4-Tonnen-Koloss in 9,8 Sekunden auf 100 km/h.
Bild: Sven Krieger
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Sieht aus wie ein 911er – ist aber ein 912er! Porsche hatte die Preise für den neuen 911 1965 mutig gestaltet: Er kostete so viel wie fünf Käfer. Die Stuttgarter fürchteten um die preissensiblen US-Kunden und brachten den günstigeren 912 auf den Markt. Downsizing in den 60ern bedeutete bei Porsche weniger Ausstattung und vier Zylinder. Der Boxer im Heck leistete 90 PS und beschleunigte den 912 auf 183 km/h
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
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Der Ford Capri 1700 GT (Bild) hatte einen rauh laufenden V4 unter der Haube, 75 PS beschleunigten das europäische Pony-Car auf 152 km/h. Das leichte Coupé (nur 984 kg schwer) glänzte mit schicker Optik und vergleichsweise niedrigem Preis. Und bot dem Fahrer trotz überschaubarer Sportlichkeit (über 13 Sek. von 0-100 km/h) viel Spaß!
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Die Volkswagen T-Modelle, auch "Bulli" oder VW-Bus genannt, sind Dauerbrenner der deutschen Automobilindustrie und auch heute noch absolute Verkaufsschlager. Alles begann 1950 mit dem T1, der zunächst als Transporter und später als Reisemobil eine Ära begründete. Heute ist der erste VW-Bus einer der begehrtesten Klassiker überhaupt. Die für heutige Verhältnisse eher mäßige Motorleistung mit maximal 44 PS tut dem keinen Abbruch.
Bild: Roman Raetzke
Die 100 Lieblingsklassiker der Redaktion
Wer den American Way of Drive reizvoller findet als enge Spaltmaße, setzt beim Mustang aufs richtige Pferd. Das Fastback-Coupé kam Ende 1964 als dritte Mustang-Version auf den Markt. 1968 gab es erstmals einen Fünfliter-V8 mit 230 PS, knapp 200 km/h schnell und flink im Antritt (0-100 in unter acht Sekunden). Heutzutage zählt der Mustang zu den beliebtesten Klassikern, Originale sind unter 15.000 Euro nur schwer zu bekommen.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Ein rundum faszinierendes Auto. Der Jaguar E-Type gilt als Design-Höhepunkt der Automobilgeschichte, bei der AUTO BILD KLASSIK-Wahl der schönsten Autos aller Zeiten landete er ganz oben. Bereits bei seinem Debüt im Jahre 1961 verblüffte der Edel-Sportler alle. Neben der aufregenden Form reizte der 3,8-Liter mit 265 PS, hervorragender Fahrleistung (240 km/h Spitze) und verblüffend niedrigem Preis (25.000 Mark).
Bild: Sven Krieger
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Wer sein Logo im Rückspiegel sieht, hat keine Fragen mehr. Der erste BMW M5 war ein außergewöhnliches Geschoss im unscheinbaren Limousinen-Style. Im Vergleich zur Standard-Version veränderte BMW den M5 optisch dezent, dafür leistete der Motor brutale 286 PS, schaffte den 0-100-Sprint in nur 6,1 Sekunden und knackte die 250-km/h-Marke – im Jahre 1985 ein echtes Brett.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
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Eine Legende. Der Ferrari F40 ist ein absolut einzigartiges Auto und der vielleicht bekannteste Supersportwagen aller Zeiten. Der ab 1987 gebaute Kult-Bolide war der letzte Ferrari, der vom legendären Enzo Ferrari entwickelt wurde und zu seiner Zeit das schnellste Straßenauto der Marke. Die Grundversion des F40 wurde mit 478 PS angegeben und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 324 km/h.
Bild: Sven Krieger
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Seit 1994 ein Evergreen auf Deutschlads Straßen. Der Opel Astra F Caravan überzeugt mit seinem Platzangebot, dass auch heute noch für sich steht. Ob Cockpit, Fond oder Kofferraum – im Caravan ist es nie eng. Die Motorenpalette reicht von 60 PS in der 1,4-Liter-Maschine bis zu 150 im Zweiliter-Benziner. Das genügte dem Fahrer in der Regel völlig.
Bild: Andreas Lindlahr
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Wurde durch die Fernsehserie Miami Vice zum Kult. Der Ferrari Testarossa war das Traumauto der 80er Jahre. Der Name stammt vom erfolgreichen Rennwagen 250 Testa Rossa, der in den 50er- und 60er-Jahren Berühmtheit erlangte. Wüst, laut, elektrisierend – der Zwölfzylinder (390 PS) ist ein Fest für Sportwagenfans. Und schnell – um die 290 km/h.
Bild: Brian Chittock
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Das wohl ungewöhnlichste Fahrzeug der Klassikerwahl ist das Multicar, inzwischen die einzige noch existierende Kraftfahrzeugmarke aus der ehemaligen DDR. Das Nutzfahrzeug lief zum ersten Mal 1958 als M21 vom Band, 2015 wurde die bislang letzte Baureihe M31 präsentiert. Der Begriff Multicar ist Programm, da es sehr vielseitig ist. Das ursprüngliche Fahrzeug war ein Transporter, leistete 5,6 PS und wurde fußgelenkt.
Bild: Werk
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Er wird auch der Ferrari Japans genannt. Der Honda NSX ist einer der schönsten – und besten Sportwagen aus Fernost. Kein Wunder, schließlich war Formel-1-Legende Ayrton Senna an der Entwicklung beteiligt. Vollendete Technik, gepaart mit dem Design eines Düsenjets – nicht zuletzt deshalb wurde der NSX von der Zeitschrift Motor Trend als bester Sportwagen aller Zeiten ausgezeichnet.
Bild: Roman Raetzke
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Wenn der Plymouth Roadrunner zu seiner Zeit im Rückspiegel auftauchte, fuhr man besser rechts rüber. Der US-Boldie betört mit seiner muskulösen Optik und unvergleichlichen Sound. Ein echtes Muscle-Car mit fettem Motor (6,3 - 7,2 Liter) und gewaltiger Leistung (340 - 430 PS), dass den US-Style der frühen 70er Jahre verkörpert wie kaum ein anderes.
Bild: Getty Images
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Zehn Jahre nach dem Debüt von Mitsubishis L300 brachte der japanische Autohersteller 1990 die Nobelvariante des günstigen Kleinbus auf den Markt: den L300 Luxus. Der 7-Sitzer überzeugte die Großfamilie mit Extras wie elektrischen Rollos, Fond-Heizung und Panoramadach. Für das richtige Reisetempo sorgten 90 PS im Zweiliter-Benziner.
Bild: Mitisubishi Motors
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Optik, Leistung, Sound: Der Dodge Charger R/T liefert gleich mehrere Gründe für einen Legenden-Status unter den US-Klassikern. Als Ur-Typ des amerikanischen Muscle-Cars brüllte der 7,2-Liter-Riese bereits in zahlreichen Hollywood-Klassikern und Videospielhits. 375 PS schieben den 1,6 Tonnen schweren Kraftprotz brutal voran. Brutal ist übrigens auch der Verbrauch: ca. 25 Liter auf 100 Kilometer.
Bild: Werk
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Schnittig, sportlich, kompakt. Mit dem 206 brachte Peugeot Ende der 90er einen absoluten Kassenschlager auf den Markt. Besonders bei den jungen Kunden kam der französische Charmbolzen gut an, bis heute ist der 206 in Deutschland der meistverkaufte Peugeot der Markengeschichte. Die Motorenpalette reichte vom 1,1-Liter-Benziner (60 PS) bis zur 2-Liter-Maschine mit 177 PS.
Bild: Werk
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Der Land Rover Defender ist einer der letzten echten Geländewagen, den man heute noch auf der Straße sieht. Groß, breit und robust. Ein Fahrzeug für den Offroad-Betrieb – das britische Pendant zur G-Klasse war nie glamourös oder nobel. Es sei denn, Mitglieder des britischen Königshauses nutzten ihn. In der abgebildeten Version leistet er solide 113 PS.
Bild: Uli Sonntag
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Quadratisch, praktisch ... gut? Der 1980er Fiat Panda (Typ 141) war und ist ein sympathischer Knips im schlichten, kantigen Format. Kein Schickschnack, einfach nur ein günstiger Kleinwagen für den Alltag. Und ein äußerst beliebter, sage und schreibe 23 Jahre hielt sich die erste Panda-Generation am Markt. Auch die Motoren waren zweckmäßig: 0,6 – 1,1-Liter-Benziner (30-54 PS) sowie ein 1,3-Liter-Diesel (37 PS).
Bild: Roman Raetzke
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Der Skoda Octavia der Neuzeit ist auf deutschen Straßen alltäglich, hat mit diesem Ahnen aber kaum noch was zu tun. Dieser Ur-Skoda, auch Skoda 440 genannt, wurde von 1955 bis 1971 gebaut. Der "alte" Octavia war ein robustes Auto mit einem soliden Motor, der 40 (1 Liter) bzw. 45 PS (1,1 Liter) leistete. Danach gab es erstmal keinen Octavia mehr – bis Skoda die Marke 1996 wiederbelebte.

Bild: Werk
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Schwer, stark und durstig! Der Mercedes 450 SEL 6.9 war ein Benz der Extreme. Verbrauch: Über 20 Liter. Tempo: Über 230 km/h. Preis: hoch. Die Kult-Limousine war ein Geldvernichter vollgestopft mit Technik, Komfort und viiiiel Leistung. Zweifellos ein Höhepunkt der Stuttgarter Automobilhistorie. Und auch heute noch ein sehr begehrter Klassiker.
Bild: Roman Raetzke
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Der Alfa 164, dessen Design von Pininfarina stammte, war im Jahre 1987 die Hoffnung der Marke. Mit seiner vollverzinkten Karosserie, Frontantrieb, einer üppigen Serienausstattung sowie der leistungsstarken Motorenpalette entwickelte sich der 164 zum Verkaufserfolg. Das Topmodell war ein allradangetriebener Drei-Liter-V6 mit 232 PS und 284 Nm Drehmoment.
Bild: Aleksander Perkovic / AUTO BILD
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Einer der schönsten Franzosen der 90er Jahre. Der Peugeot 406 Coupé verzückt uns mit seinen Kurven und sportlichem Auftreten. Kein Wunder, dass die Coupé-Version zehn Jahre lang produziert wurde – länger als alle anderen Varianten des 406.







Bild: Werk
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Die Giulia-Reihe von Alfa Romeo hat viele Liebhaber. Eine der Ikonen der Baureihe ist die 1300, die 1962 auf den Markt kam und die Herzen der Alfa-Fans im Sturm eroberte. Die kantige Giulia leistete in der Spitzenversion TI 112 PS und erreichte 190 km/h. Der kleinste Motor war mit 78 PS immer noch sehr kräftig, die Giulia 1300 eine spritzige Mischung aus Sportwagen und Limousine.
Bild: Goetz von Sternenfels / AUTO BILD
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So ein Lada Nova verhält sich wie ein Kumpel. Geht es ihm gut, fährt er auch bei Eis und Schnee zuverlässig. Fährt er nicht, braucht es keine lange Diagnose, um den Fehler zu finden und ihn zu beheben. Der unscheinbare Russe wurde von 1979 bis 2012 gebaut und war zum Beispiel in der ehemaligen DDR sehr begehrt. Die Basisversion des Nova leistete 58 PS, vollkommen ausreichend für passable Fortbewegung.
Bild: Wolfgang Blaube
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Der Lamborghini Countach (sprich: [kuŋˈtaʧ]) ist der Ur-Vater des Aventador und kommt hier in stilechtem "Wiese-grün" daher. Der Trendsetter begeisterte 1974 mit futuristischem Design und extremer Leistung. 1,07 Meter flach, keilförmig – der Countach erinnert mehr an ein Raumschiff  und revolutionierte damit die Gattung der Supersportwagen. 375 PS, 0 auf 100 in 5,4 Sekunden, v/max 288 km/h – noch Fragen?
Bild: Ronald Sassen
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Was ein schöner Franzose! Der Peugeot 304 (hier in der Cabrio-Verson) war zweifellos einer der Höhepunkte der französischen Auto-Historie und der Marken-Geschichte. Ein charmanter Zweisitzer mit großer Seele und daunenweichen Sitzen, dessen Pininfarina-Design noch heute verzückt. Ein Auto zum Genießen, das mit 1,3 Liter Hubraum und 75 PS auskommt.
Bild: Christian Bittmann
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Ein außergewöhnlicher Schwede: Der Volvo 850 T-5R war eine Sonderversion des 850 und rund 240 PS stark. Dabei konnten die letzten 15 PS durch einen sogenannten Overboost erzeugt werden, der für 30 Sekunden den Ladedruck um 0,1 bar erhöhte. Vom T-5R wurden nur 5500 Stück gebaut und in drei Farben verkauft: Gelb, Schwarz und Grün.
Bild: Werk
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Ein echtes Sportwagen-Schmuckstück, der Porsche 959. 1985 erstmals ausgeliefert, war der 959 damals schnellstes Fahrzeug mit Straßenzulassung (317 km/h), auch die Beschleunigung (in 3,7 Sek. von 0-100) setzte Maßstäbe. Dabei überzeugten nicht nur Design und Leistung, sondern auch technische Neuerungen wie der elektronisch gesteuerte Allrad-Antrieb.
Bild: Christian Bittmann
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Heutzutage sieht man sie überall: SUVs. In den 90er Jahren genoss die neu erdachte Autogattung noch Seltenheitswert. Als Begründer der späteren Massenbewegung gllt der Toyota RAV4, der mit Zuverlässigkeit und innovativem Design überzeugte. 1994 zum ersten Mal mit 129 PS starkem Zweiliter-Ottomotor vom Band gelaufen, feierte 2018 schon die fünfte Generation des Kundenlieblings Premiere.
Bild: Markus Brass
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Aussehen, Technik, Fahrverhalten: Der BMW M1 ist ein Meilenstein in der Geschichte der Motorenwerke, war 1978 der erste Supersportwagen der Münchner und mit seinem auffälligen Design und 277 PS ein echter Konkurrent für die Sportwagen-Elite aus Italien. Das unterstrich auch der Preis von damals rund 100.000 Mark.
Bild: Sven Krieger
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Der Opel Kadett A war 1963 ein solider Freund mit hohem Nutzwert. Und echt schick. Heute kommt sein herrliches 60er-Flair erst richtig zur Geltung. Der erste Kadett begründete die lange Ahnenreihe Rüsselsheimer Fahrzeuge, die bis heute mit dem aktuellen Astra andauert. Der A lief drei Jahre vom Band, war in dieser Zeit ärgster Konkurrent des VW Käfer.
Bild: Christian Bittmann
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Der Audi 90 2.3 E ist ein Auto für Kenner und Genießer, was sich noch heute großer Beliebtheit erfreut. Audi bot den 2.3 E zum Verkaufsstart 1987 mit Dreistufen-, ab 1990 dann mit Vierstufen-Automatik an. Der Fünfzylinder leistete 136 bzw. 133 PS (ab 1990), zudem wurde die populärste Ausführung des Audi 90 mit Allradantrieb angeboten. Legitimer Nachfolger war der Audi A4.
Bild: Ronald Sassen
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Sieht kurios aus, der Trabant Tramp. Tatsächlich war der in der DDR hergestellte Kübelwagen nur selten in der Heimat anzutreffen, da er vor allem für das Militär und den Export produziert wurde. Von 1978 bis 1990 rollte der Cabrio-Trabbi in den Barkas-Werken in Zwickau vom Band. Angetrieben wird er von einem Zweizylinder-Zweitakter mit 26 PS. Höchstgeschwindigkeit: runde 100 km/h.

Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
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Besser als sein Ruf: Der Opel Calibra konnte an die Erfolge des Vorgängers Manta nicht anknüpfen, besitzt hierzulande aber immer noch eine große Fangemeinde. Von 1990 bis 1997 gebaut, gehörte der Calibra mit einer Motorenpalette mit bis zu 204 PS zu den leistungsstärksten Opel. Das Topmodell sprintete in 6,8 Sekunden auf 100 km/h. Spitze: 245!
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Ein Sound zum Niederknien und ein Ruf wie Donnerhall machen die Motorsport-Ikone Mitsubishi Lancer Evolution zu DEM Japan-Klassiker. 1992 begründete der Evo I eine Ära, das 250 PS starke Kraftpaket sorgte vor allem mit Erfolgen bei Rallye-Meisterschaften für Aufsehen. 1998 kam der Evo V (im Bild) mit aggressivem Design und 280 PS.
Bild: Klaus Kuhnigk / AUTO BILD
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Der BMW Z3 erlangte Kultstatus durch seine Rolle als Bond-Auto im Film "Golden Eye". Aber er steht auch für echten Fahrspaß und die – vom Hersteller propagierte – Freude am Fahren. Der Z3 ging 1995 in den Verkauf und gilt als einer der Vorreiter der Roadster-Euphorie zur Jahrtausendwende. Schon der kleine Motor mit 115 PS macht richtig Laune. Bis 2002 wurde der Z3 gebaut.
Bild: Uli Sonntag
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Eins der wohl großzügigsten Cabrios der Geschichte brachte Cadillac 1959 mit dem Eldorado Biarritz auf den Markt. Der Preis von nicht mal 10.000 Dollar erscheint aus heutiger Perspektive fast lächerlich gering im Vergleich zu den Dimensionen dieses Autos. Im Edel-Hardtop brummte ein 6,2-Liter-V8 mit über 300 PS. Aufsehenerregend waren vor allem die Heckflügel, die an Haifischflossen erinnern sollten.

Bild: Klaus Kuhnigk
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Praktisch und kompakt. Die fünfte Generation des Opel Kadett kam 1984 als Nachfolger des Kadett D auf den Markt. Den E gab es als drei- oder fünftürige Schräghecklimousine, Stufenheck-Variante, Kombi, Cabriolet sowie als Liefer- und Kastenwagen. Der Kadett wurde mit folgenden Motoren angeboten: 1,2 - 2,0 Liter-Benziner (54 - 155 PS) und 1,5 - 1,7 Liter-Diesel (54 - 72 PS). Der letzte Opel Kadett E lief 1991 vom Band.
Bild: Toni Bader
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DER Supersportwagen der 90er. Der F1 wurde von 1994 bis 1998 nur 100-mal gebaut und war der mit Abstand schnellste Serienwagen. Ein 6,1-Liter-V12 von BMW mit 627 PS treibt den Briten in 3,4 Sekunden auf 100. Topspeed: 386 km/h. Fahrleistungen, bei denen manche aktuelle Sportwagen von Ferrari und Co bis heute nicht mithalten.
Bild: Bonhams
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Er legte den Grundstein für den Allrad-Boom und ist bis heute eine Rallye-Legende: Der Audi quattro. 1983 startete Audi die Serienproduktion des ersten quattro. Herzstück des allradgetriebenen Coupés war ein 200 PS starker Turbomotor mit Ladeluftkühlung. Der Grundpreis von 50.000 DM verdoppelte sich bis zum Produktionsende 1991.
Bild: Christian Bittmann
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Das Meisterstück des Designers Albrecht Graf Goertz gilt als einer der schönsten Sportwagen der Welt und als deutsche Automobil-Ikone. Als Hauptattraktion der IAA 1957 begeisterte der 507 aber auch mit seiner Technik: Die flache Haube barg einen 3,2-Liter-V8 mit 150 PS (Export: 165 PS), damit erreichte das dank Alu-Karosserie leichte Luxuscoupé Tempo 220. Der 507 blieb top-exklusiv: Nur 252 Stück gingen an Kunden wie Elvis Presley.
Bild: Uli Sonntag
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Damals wie heute eine Festung auf vier Rädern: Die Mercedes G-Klasse. Die Baureihe W 460 debütierte 1979 und leistete in der Top-Version 156 PS (2,8-Liter-Benzinmotor). Eine Legende. Unkaputtbar und gegen jeden Trend erhaben.
Bild: Werk
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Er darf natürlich nicht fehlen: Die erste Generation des VW Golf I GTI kam 1976 auf den Markt. Den VW Golf I GTI war mit dem 110 PS Motor des Audi 80 GTE ausgestattet. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mit 182 km/h angegeben und der Golf I GTI beschleunigte von 0 auf 100 km/h in 9,2 Sekunden. Der 1,6 Liter 4-Zylinder-Motor wurde 1982 durch einen 1,8 Liter-Benziner mit 112 PS ersetzt. Der letzte VW Golf I GTI lief 1983 vom Band.
Bild: Roman Raetzke
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Wie mancher Citroen spaltete auch die zweite Generation des DS 1967 die Gemüter, so außergewöhnlich war das Design des auch "Fisch auf Rädern" geschimpften Franzosen. Fans nennen ihn das schönste Auto aller Zeiten, die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Ebenso außergewöhnlich wie der überlegene Fahrkomfort waren die vielen innovativen technischen Neuheiten, etwa die Kurvenscheinwerfer.
Bild: Roman Raetzke
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Ein amerikanisches Langschiff der Extraklasse – man schaue sich nur dieses Heck an! Mit einem 58er Cadillac Coupé de Ville wird jeder Weg zum Ziel. Sein extravagantes Design und der Sitzkomfort der riesigen Ledersitze lassen nicht nur US-Car-Liebhaber juchzen. Auch der Motor war spektakulär – über 300 PS stark. Der Verbauch auch: ab 20 Liter auf 100 Kilometern.
Bild: Uli Sonntag
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Der Mercedes 280 SL rollte im Jahr 1968 ins Rampenlicht. Und hat es bis heute nicht verlassen, die finale Pagode ist einer der beliebtesten Klassiker der Welt. Schön, elegant – ein Genuss auf vier Rädern. Schon fast unhöflich, die nackten Leistungsdaten dieses Kunstwerks zu nennen. Wir tun es trotzdem: 170 PS im 2,8-Liter-Hubraum, 0-100 km/h in 9,5 Sekunden, Spitze: 195 km/h.
Bild: Bernd Hanselmann
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Ungewöhnlich, aber stilvoll. Der Saab 900 überraschte Ende 70er mit seiner Optik. Vor allem Lehrer und Professoren schwörten auf den Saab. Der 900 wurde mit folgenden Motoren angeboten: 2,0 - 2,1 Liter-Benziner (100 - 145 PS). Der letzte Saab 900 I lief 1994 vom Band. Heute ist der Schwede mit der großen Klappe Kult.
Bild: Roman Raetzke
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Die Shelby Cobra 427 war DER Sportwagentraum der 60er Jahre. 500 PS und über 270 km/h Spitze, gepaart mit einem Design zum Niederknien – eine Legende. Als Original sind diese Autos heute nahezu unbezahlbar. Unter 400.000 Euro ist die 427 nicht zu bekommen, allerdings erreicht man auch in kaum einem anderen Oldtimer seiner Zeit die 200 km/h in knapp zehn Sekunden.
Bild: Ford Motor Company
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Niedlich ist er, der Suzuki Cappuccino, sieht ein bisschen aus wie ein Spielzeugauto. Eines aber kann er: richtig Freude machen. Ähnlich wie der Mazda MX-5 ist der Cappuccino ein leichtes und agiles Cabrio, das aus seinem Mini-Motor (0,66 Liter Hubraum) 64 PS und den maximalen Fahrspaß herausgekitzelt. Der knuffige Japaner feierte 1991 sein Debüt und wurde bis 1997 rund 27.000 Mal verkauft.
Bild: Patrice Marker / AUTO BILD
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Über den VW Käfer 1200 ist nahezu alles bekannt: Seine Stärken und Schwächen, die Liebe der Fans und die gesalzenen Preise. Weniger im Fokus steht sein Talent als Marathon-Läufer, die sprichwörtliche Fähigkeit, nahezu alles auszuhalten und immer weiter zu fahren. Motor: Vierzylinder-Boxer. Leistung: 34 PS. Status: Automobil-Legende.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
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Handgearbeitet, exklusiv und verdammt sexy. Der BMW Z8 war der letzte echte Supersportler der Marke mit brachialem Fünfliter-V8 und 400 PS. Vor allem das Design ist ein echter Augenschmaus, die Eleganz und Leichtigkeit lenken dezent ab von der brachialen Kraft im Innern. Von 2000 bis 2003 wurden nur 5703 Exemplare produziert. Wer heute einen besitzt, darf sich über massive Wertsteigerung freuen.
Bild: Uli Sonntag
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Britische Eleganz in Vollendung. Der Jaguar XK8 ist ein gelungener Mix aus Sportwagen und Luxusschlitten und ein heute sehr gefragter Youngtimer. Den XK8 der 90er gibt es als Coupé oder Cabrio mit klassischem Stoffverdeck, mit 284 PS aus einem 4,0–Liter-Motor. Die V/max liegt bei abgeriegelten 250 km/h, der ca. 1,7 Tonnen schwere Edel-Brite beschleunigt in weniger als sieben Sekunden auf 100.
Bild: Uli Sonntag
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Der Citroen SM ist ein Auto, das polarisiert. Entweder man liebt es, oder man hasst es. Die fischartige, längliche Silhoette, der zickige, oft anfällige Maserati-Sechszylinder – der vielleicht sportlichste Citroen der Historie wurde für den Hersteller zum Flop. Was allerdings auch am Preis liegen könnte, der mit 31.000 Mark ziemlich hoch war. Wer mit der Franzosen-Flunder nicht umgehen kann, verzweifelt an der schönen Diva.
Bild: Bernard Canonne
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Nahezu jede Familie hatte mal einen. Der VW Passat (hier Baureihe B3) ist ein Stück deutscher Automobilgeschichte und neben Golf und VW-Bus einer der VW-Evergreens. Der B3 wurde 1988 erstmals vorgestellt und fünf Jahre produziert. Er ist bis heute ein Dauergast auf den Straßen der Welt und gilt als Inbegriff des deutschen Familienautos. Die Motoren leisteten von 72 PS (1.6) bis 174 PS (2.8).
Bild: Werk
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Ur-Vater von Veyron und Co.: Der Bugatti Typ 57. Noch vor dem zweiten Weltkrieg entwickelt, wurde der legendäre Sportwagen der vielleicht bekannteste der Marke. Der Typ 57 Atlantic (im Bild) ging 1957 in den Verkauf und konnte neben der aufregenden Optik auch Leistungsdaten vorweisen, die damals den Atem raubten. Der Achtzylinder leistete 200 PS bei 3,2 Litern Hubraum. Höchstgeschwindigkeit: rund 225 km/h.
Bild: Andreas Lindlahr
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So schön kann ein Volkswagen sein: Am VW Karmann Ghia kann man sich kaum satt sehen. Der schicke Zweisitzer galt zu seiner Zeit als Frauenauto, eben weil er so schön war. Angetrieben wurde der Beau von 45 oder 54 PS, für das Prädikat Sportwagen zu wenig. So blieb dem Karmann Ghia der Ruf des teuren Zweitwagens für sonnige Hobby-Fahrten.
Bild: Roman Raetzke
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Wenn man so will, der kleine Bruder des Z8: Der BMW Z1 hatte ebenfalls ein außergewöhnliches Äußeres und ist trotz weit weniger Leistung (170 PS) eine ähnlich teure Rarität. Innerhalb von zwei Jahren wurden nur 8000 Stück gebaut. Basispreis 80.000 D-Mark. Besonderes Highlight: Es konnte mit offenen Türen gefahren werden! Nicht nur deshalb ist der Z1 für BMW- und Klassiker-Fans heute ein Objekt der Begierde.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
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Entwickelt in den 30ern, gefahren noch heute. Der Citroen 2 CV, "Ente" genannt, ist das französische Pendant zum Käfer. Häufig in Silber oder Himmelblau, ist der kleinste Citroen eine Legende der Automobilgeschichte und ein beliebtes Sammelobjekt. Dabei war die erste Ente von 1949 eigentlich nur das Ergebnis von zwingender Kostenersparnis.
Bild: Holger Schaper
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Das schönste Auto des Sozialismus! Der Wartburg 313 Sport war ein echter Blickfang unter den oft eher biederen Ost-Fahrzeugen, hob sich deutlich vom gewöhnlichen Wartburg 311 ab. Der Roadster lief von 1957 bis 1960 in Eisenach vom Band und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Er wurde nur insgesamt 469 Mal produziert, davon gingen 143 Fahrzeuge in den Export, acht sogar in die USA.
Bild: Christian Bittmann
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Trotz seines zivilen Äußeren und der selbsttragenden Karosserie ist der Jeep Cherokee ein echter Geländegänger von altem Schrot und Korn! Von 1984 bis 1996 gebaut, ist der nur 4,2 Meter lange Jeep kompakt genug für Europas Straßen. Dem Downsizing-Trend war er voraus, unter der schmalen Haube saß in der Basis-Version ein 2,5-Liter-Vierzylinder. Allerdings waren dessen 105 PS für einen US-Geländewagen eher mau.
Bild: Stephanie Gehrt
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Niedrige Kosten und kompakte Abmessungen machten den Renault 5 nach seiner Einführung 1972 zu einem Verkaufserfolg! Der 5er sollte die Lücke zwischen R4 und Renault 6 schließen, was ihm in jeder Hinsicht gelang. Erst nach 24 Jahren wurde der Kult-Kleinwagen von Clio abgelöst. Die erste Generation kam mit 0,8- bis 1,4-Liter-Ottomotoren, die 34 bis 107 PS leisteten. Legendär: Der R5 Turbo mit 160 PS.
Bild: Werk
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Er ist der personifizierte Jungentraum, DER deutsche Sportwagen und alt wie neu ein absoluter Verkaufshit. Der einzig Wahre: Der Porsche 911. Das Urmodell kam 1964 auf den Markt, damals mit 2,0 bis 2,4 Litern Hubraum und 110 bis 190 PS. Modelle wie der 911er 964 (hier im Bild) sieht man heute noch auf Deutschlands Straßen, die Preise für diese Klassiker steigen und steigen. Ein würdiger Abschluss unserer Klassiker-Auswahl!
Bild: Klaus Kuhnigk