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Die schlechtesten Formel-1-Fahrer aller Zeiten

Bernie Ecclestone
Bernie Ecclestone: Bernie Ecclestone machte die Formel 1 zu dem, was sie heute ist: Eine der größten Sportmeisterschaften weltweit. Doch auch der Brite war einst selbst Fahrer: 1958 versagte er aber in Silverstone, als er sich im Connaught-Alta zwar für Platz 20 in der Startaufstellung qualifiziert, hatte aber auf den Vorletzten Alan Stacey 40 Sekunden Rückstand!
 
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Taki Inoue
Taki Inoue: Er bezeichnete sich selbst als einen der schlechtesten Formel-1-Fahrer aller Zeiten: „Ich habe während meiner ganzen Karriere nicht einen der anderen Wagen überholt!“ In seinen 18 Rennen 1994 für Simtek und 1995 für Footwork erlebte er zwei Kollisionen mit dem Safety-Car (Monaco und Ungarn 1995), aber keine Fahrt in die Punkte.
 
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Andrea de Cesaris
Andrea de Cesaris: Er hält die Rekorde, die keiner haben will: 208 Rennen, aber kein Sieg. Keiner schied öfter aus wie Andrea de Cesaris (148 Mal), keiner fiel in einer Saison häufiger aus als er (1987 mit 14 Ausfällen in 16 Rennen), keiner öfter schon vor dem Start eines Rennens (11 Mal), keiner so oft in Folge (18 Ausfälle 1985 und 1986 saisonübergreifend). Und vor allem: Keiner hatte so viele und so wilde Unfälle wie Andrea de Cesaris. 19 Chassis hat er komplett zerstört. Allein in seiner McLaren-Saison 1981 hatte er 14 Unfälle, sechs davon in den Rennen. 1982 hatte er in 16 Rennen 20 Unfälle.
 
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Al Pease
Al Pease: Der Kanadier ist der einzige Fahrer, der in der Formel 1 je disqualifiziert wurde, weil er zu langsam war! In Kanada war er zwar einer der erfolgreichsten Fahrer überhaupt, doch in der Formel 1 war er mit dem Eagle-Climax als Gaststarter 1969 überfordert. Schon 47 Jahre alt wurde er schon in Runde vier das erste Mal überrundet!
 
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Yuji Ide
Yuji Ide: Vier Rennen versuchte sich der Japaner 2006 bei Super Aguri, doch nach vier Rennen wurde ihm die Superlizenz entzogen, nachdem er in Imola mit Christijan Albers kollidierte und ihn in einen spektakulären Überschlag schickte. 
 
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Gabriele Tarquini
Gabriele Tarquini: Heute ist der Italiener in der Tourenwagenszene ein Kultfahrer. Doch in der Formel 1 hält Gabriele Tarquini einen traurigen Rekord: 40 Mal nicht qualifiziert! Zum Vergleich: Nur 38 Mal durfte er auch starten. Der Italiener fuhr von 1987 bis 1995 aber auch stets für Hinterbänklerteams: Osella, Coloni, AGS, Fondmetal und Tyrrell. Tarquini erinnert sich: „Am schlimmsten waren die Vorqualifikationen am Freitag. Flogen wir da raus, mussten wir sogar den Fahrerlagerpass abgeben und konnten am Wochenende nicht einmal ins Fahrerlager.“
 
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Paolo Barilla
Paolo Barilla: So gut wie die Barilla-Nudeln, so schlecht die Barilla-Ergebnisse: 1989 und 1990 fuhr Paolo Barilla aus der berühmten italienischen Nudeldynastie neun Rennen für Minardi in der Formel 1, bei sechs weiteren konnte er sich nicht qualifizieren. Nur vier Mal erreichte er das Ziel. Er hätte wohl lieber Geschäftsmann bleiben sollen. Immerhin: 1985 gewann er mit Klaus Ludwig und Luis Krages im Porsche die 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 
 
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Ukyo Katayama
Ukyo Katayama: Als japanischer Formel-3000-Meister kam er 1992 mit March in die Formel 1, fuhr dann auch für Tyrrell und Minardi insgesamt 95 Rennen, erzielte dabei aber nur fünf Punkte. Bekannt wurde er durch zahlreiche Dreher. Doch er hatte auch starke Rennen, lag 1994 beim Deutschland-GP im Tyrrell-Yamaha auf Podestkurs, bis er ausschied.
 
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Alex Yoong
Alex Yoong: Der Malaysier fuhr 2001 und 2002 für Minardi und war der letzte Fahrer, der regelmäßig aus fahrerischen Gründen Probleme mit der 107%-Qualihürde hatte, daran auch drei Mal scheiterte. Vor seinem F1-Debüt gewann er sechs Jahre kein Rennen mehr!
 
Paul Belmondo
Paul Belmondo: Der Sohn des Schauspielers Jean-Paul Belmondo kam dank seines Namens und viel Geld in die Formel 1, kaufte sich 1992 bei March, 1994 bei Pacific ein. Doch bei 27 Versuchen konnte er sich 20 Mal nicht einmal qualifizieren. 
 
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Perry McCarthy: Sechs Mal versuchte er sich 1992 für eines der schlechtesten Formel-1-Teams: Andrea Moda. Nie konnte er sich qualifizieren. Das Auto war schlecht, das Team intrigant – über die bewegte Zeit schrieb der Brite sogar ein unterhaltsames Buch.
 
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Bernard Collomb: Hi-Tech war in der Formel 1 in den 60er Jahren noch ein Fremdwort. Viele Fahrer kauften sich Formel-1-Auto, präparierten es und fuhren damit bei Grand Prix. Doch gut sein musste man schon damals um sich nicht zu blamieren: Bernard Collomb versuchte sich sechs Mal mit einem privaten Cooper-Climax und einem Lotus-Climax: Zwei Mal nicht qualifiziert, einmal nur kam er ins Ziel – mit fünf Runden Rückstand beim Deutschland-GP 1963 auf den Sieger. 
 
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Jean-Denis Délétraz: Ein Rennen 1994 für Larrousse, zwei 1995 für Pacific – drei, um sich ordentlich zu blamieren. Im Training am Nürburgring 1995 würgte er in der Schikane den Motor ab – weil er zu langsam war. Am Ende kam er als 15. ins Ziel – mit sieben Runden Rückstand! Sein Sohn Louis fährt aktuell in der Formel 2. 
 
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Pedro Diniz: Er hob das Niveau der Bezahlfahrer auf ein ganz anderes Niveau: Mit großen, zweistelligen Millionen-Summen kaufte Pedro Diniz sich bei Forti, Ligier, Arrows und Sauber ein, fuhr fast 100 Rennen, aber erzielte nur zehn Punkte. Der Brasilianer verbesserte sich zwar immer wieder, aber er stand klar im Schatten seiner zum Teil siegreichen Teamkollegen.
 
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Rikky von Opel: Der Lichtensteiner ist der Urgroßenkel des Opel-Gründers Adam Opel. Es war mehr der Name und das Talent, das ihn in die Formel 1 brachte. 1973 bei Ensign und 1974 bei Brabham konnte er nie überzeugen, scheiterte bei zwölf Rennen auch zwei Mal an der Quali.
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Riccardo Paletti: Der Italiener verstarb 1982 in Kanada bei einem tragischen Feuercrash am Start. Es wäre sein zweites Rennen gewesen, fünf Mal konnte er sich im Osella-Ford nicht qualifizieren. Seine Eltern gaben zu: Die Formel 1 hat ihn überfordert.
 
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Riccardo Rosset: Aus Brasilien kommen zwar Stars wie Emerson Fittipaldi, Nelson Piquet und Ayrton Senna – aber auch überforderte Fahrer wie Riccardo Rosset. Er konnte sich 1996 bis 1998 für Footwork, Lola und Tyrrell sechs Mal nicht qualifizieren, war in den 26 Rennen stets deutlich langsamer als die Stallgefährten.
 
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