Mit eleganterer Optik, aufgewerteter Technik und einigen Überraschungen plant BMW das Comeback seines Flaggschiffs. Die fünfte Auflage des 7ers fährt im Frühjahr 2009 vor.
Am konsequent geglätteten Kofferraumdeckel scheiden sich in Zukunft nicht mehr die Geister. Dafür sind die Heckleuchten mit LED-Lochblenden gewöhnungsbedürftig.
Erste Sahne: Der neue, 407 PS starke 4,4-Liter-V8 geht noch besser als der alte V12. Im 760i mobilisiert das doppelt aufgeladene Sechsliter-Kraftwerk (wieder als Direkteinspritzer) stramme 544 PS. In der zweiten Ausbaustufe sind ab 2011 sogar 571 PS angesagt.
Willkommen im weißblauen Möbelhaus: Trotz eines verbesserten iDrive fällt die Inflation der Tasten und Knöpfe ins Auge. Die Flex-Ray-Technik erlaubt die Vernetzung von Büro, Internet, Werkstatt und anderen Autos (zwecks Verkehrswarnung).
Was an dieser Türtafel fehlt, ist die Verstellmimik für die ...
... elektrische Sitzverstellung. Dann wäre sie besser im Blick.
Bisher liefen vier Generationen des 7ers vom Band: Den ersten 7er gab's nur mit Sechszylindern – vom durstigen 730-Vergaser bis hin zum brutalfaszinierenden 745i Turbo wurde das Modell E23 von 1977 bis 1986 produziert. Gegen die S-Klasse war er jedoch chancenlos.
E32, 1986-1994: Der letzte 7er aus der Feder von Claus Luthe. Als Option standen erstmalig ein 7er mit verlängertem Radstand und mit Acht- oder Zwölfzylinder zur Auswahl. Die Luxusversion hieß damals Highline.
E38, 1994-2001: Subjektiv bis heute der schönste 7er. Es feiern Premiere: Navi mit Farbmonitor und TV-Empfang, Diesel mit sechs und acht Zylindern sowie acht Airbags.
E65, 2001–2009: Der Shocker mit Hasenstall-Kofferraum, Lenkstock-Wählhebel und Tränensack-Xenons. Nach ...
... Facelift wurde der 7er etwas entschärft, zeigte sich aber trotzdem ...
... ziemlich schräg – aber auch mit Charakter.
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