Die Sportlerriege wird auf dem
Pariser Autosalon 2010 von der in vielen kleinen Details angekündigte
Lamborghini-Studie Sesto Elemento aus Kohlefaser angeführt. Warum Sesto Elemento? Weil Kohlenstoff im Periodensystem der Elemente an sechster Stelle steht.
Die gesamte Karosse des Sesto Elemento besteht aus Kohlefaser, sie ist sogar Bestandteil der Radaufhängungen und der Räder. So bringt der Sportler gerade mal 999 Kilo auf die Waage, ...
... wird aber vom 570 PS starken V10 aus dem
Gallardo Superleggera angetrieben. Mit e-gear-Schaltung, Differenzial und Allradantrieb ist der Sesto in nur 2,5 Sekunden auf 100 km/h. Dank eines Leistungsgewichts von 1,75 kg/PS fährt er deutlich schneller als 300 km/h.
Wie erfolgreich exklusive Sonderserien sein können, beweist
Ferrari mit dem SA Aperta. Der offene
599 ist ein hinreißender Spider, einfach umwerfend. Der Preis? Egal, denn der SA Aperta ist ohnehin vergriffen, bevor das erste Auto verkauft ist.
Den will ich haben. Diesen Reflex löst auch Audis attraktivste Studie aus, deren Zukunft zum großen Erstaunen nicht sicher sein soll. Das quattro concept beschwört mit seiner prallvollen Gestalt und dem gedrungenen Aufbau die Achtziger herauf, die Zeit, als ...
... Urviecher wie der Sport quattro begannen, die Rallye-Pisten zu erobern. Wie damals hat der Zweitürer 408 PS und wiegt 1300 Kilo. "Eine Kleinserie wäre denkbar", sagt Audis Designchef Wolfgang Egger. Nicht denken. Machen!
"Mal gucken, was geht", dachten sich wohl die Damen und Herren aus Ingolstadt:
Audi erleichtert den R8 um 100 Kilo Komfortspeck und kitzelt ein paar zusätzlich PS aus dem biestigen
V10 – fertig ist der Audi R8 GT. Die Leistung steigt von 525 auf 560 PS, ...
... eine Größenordnung, die wir bereits vom Konzernbruder
Lamborghini Gallardo LP 560-4 kennen. Gleichzeitig hat
Audi den GT auf Diät gesetzt und um 100 Kilo erleichtert. Macht 1525 Kilo. So fliegt der R8 GT in 3,6 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht 320 km/h Spitze – sieben km/h mehr, als der "normale"
R8 V10 schafft.
Audi hat für den
R8 Spyder zusätzlich zum 5,2-Liter-V10 nun auch den aus dem R8 4.2 bekannten V8 mit 4,2 Litern Hubraum im Angebot.
Das überarbeitete Aggregat leistet nun 430 PS bei 4500 Umdrehungen und stellt ein Drehmoment von 430 Newtonmetern bereit.
Der V8-Kompressor mobilisiert 564 muntere Pferdchen und stemmt stramme 747 Newtonmeter auf die Hinterachse. Bisher durfte das Aggregat in der
Corvette ZR1 wüten, jetzt macht es auch den Über-Caddy mobil und ist der stärkste je verbaute Serienmotor in einem
Cadillac.
Ab Frühjahr 2011 will
Chevrolet den
Camaro in Deutschland anbieten. Als Coupé und als Cabrio.
Unter der Haube lauert der 6,2-Liter-V8 aus der
Corvette, der im
Camaro mit Schaltgetriebe 426 PS entwickelt, mit Automatik sind es 400 PS (569 Nm Drehmoment mit Schalter, 556 Nm mit Automatik).
Der
Lotus Evora S darf sich mit 350 PS schmücken. Immerhin 70 PS mehr als der Serien-Evora mit 280 PS. Der Brite wächst so zum echten Porsche-Konkurrenten heran: 4,8 Sekunden vergehen für den Spurt auf 100 km/h und erst bei 277 km/h endet der Vortrieb. Die Kraftübertragung übernimmt ein manuelles Sechsgang-Getriebe.
Für bequeme Naturen hat
Lotus für den
Evora mit 280 PS künftig eine Automatik-Version in petto. Die IPS (Intelligent Precision Shift) genannte Schalthilfe erlaubt über Schaltpaddles am Lenkrad den manuellen Eingriff. So gerüstet erreicht der Evora 249 km/h, sprintet in 5,5 Sekunden auf Tempo 100 und schluckt 8,8 Liter Super auf 100 Kilometer.
Die britische Sportwagenschmiede
Lotus zeigt auf dem Pariser Autosalon insgesamt fünf neue Sportler. Unter anderem wird an der Seine die Reinkarnation einer
Legende gefeiert: Der Lotus Esprit ist wieder da.
Nicht so kantig wie sein Vorgänger, gliedert sich der neue
Lotus Esprit in die Reihen moderner Sportler ein. Ähnlichkeiten mit Produkten aus dem Hause
Lamborghini sind fast unübersehbar: Ob der
Gallardo als Vorbild diente?
Lotus stellt auf dem
Autosalon 2010 in Paris auch den
Elite vor. Und bricht mit der eigenen Tradition kleiner, ultraleichter Flitzer. Denn beim Elite handelt es sich um einen ausgewachsenen Supersportwagen.
Mit 4,60 Metern Länge ist der Elite deutlich größer als Lotus
Elise und
Exige. Ein Fünfliter-V8 mit 620 PS werkelt vorne unter der Haube. 315 km/h Spitze schafft der Elite laut Lotus mit diesem Kraftwerk, in 3,5 bis 3,7 Sekunden geht es von null auf hundert.
So stellt sich
Lotus die neue
Elise für 2015 vor: Optisch nicht mehr wiederzuerkennen, bleiben die Prinzipien bei dem Konzept-Fahrzeug der schlanken und flachen Sportler erhalten.
Die
Elise hat an Gewicht zugenommen. Mehr Leistung und bessere Beschleunigungswerte machen dieses "Defizit" wieder wett.
Lotus Nummer fünf auf dem Pariser Autosalon 2010 ist die Studie Elan. Der 450 PS starke Sportwagen soll ab Herbst 2013 beim Händler stehen.
Der Mittelmotor-Bolide wird von einem Vierliter-V6 mit Kompressoraufladung angetrieben und schafft ein Spitzentempo von 310 km/h. Optional ist das aus der Formel 1 bekannte KERS-Hybridsystem erhältlich. Damit sollen die CO2-Emissionen pro Kilometer auf 199 Gramm sinken.
Bahn frei für den neuen
CLS! Die zweite Generation des viertürigen Coupés wird auf dem
Pariser Autosalon 2010 (2. bis 17.Oktober) enthüllt. Die Wartezeit verkürzt
Mercedes jetzt mit weiteren Infos und neuen Bildern.
Stuttgarter Schönling: Das elegant gezeichnete Coupé begründete 2004 eine neue Fahrzeugklasse – zumindest sieht sich Mercedes als Urheber es "viertürigen Coupés". Mittlerweile sind aber auch andere Hersteller mit Fabrikaten wie
Audi A7 Sportback,
Porsche Panamera,
VW Passat CC auf den Zug aufgesprungen.
Markantere Haube, neue Frontschürze, LED-Tagfahrlicht:
Mercedes-Benz hat die
CL-Klasse überarbeitet. Auf dem
Pariser Autosalon 2010 feiert er Premiere. Man muss zwar schon genau hinsehen, um die optischen Neuerungen auf den ersten Blick zu erkennen. Dafür sind die umso wirkungsvoller.
Der neue
CL wirkt kraftvoller und dynamischer, insgesamt moderner. Die neuen Rückleuchten runden diesen Eindruck ab. Die spannenden Neuigkeiten finden sich aber unter dem Blech. Der V8 des CL 500 Blue Efficiency ist eine komplette Neuentwicklung.
Nach der martialischen Präsentation des
Porsche 911 Speedster am
VW Konzernabend wirkte er gerade so, als käme er direkt aus der Hölle. Höllisch ist er in der Tat, seine Kern-Daten: 408 PS, ...
.. über 300 km/h schnell, 201.467 Euro teuer. Da haben Michael Macht und sein Nachfolger auf dem
Porsche-Thron, Matthias Müller, gut lachen. Der
911 Speedster ...
... kommt in einer kleinen Stückzahl, nur 356 Exemplare sollen verkauft werden.
Carrera extrabreit: Achtung, hier kommt der
Porsche 911 Carrera GTS. Mit ...
... 408 PS toben noch mal 23 Pferde mehr unter der Haube als im Carrera S bei identischem Verbrauch (10,2 Liter im Drittelmix)
104.935 Euro sind für das Coupé fällig, das Cabriolet kostet 115.050 Euro. Beide sind ab Dezember 2010 in Deutschland erhältlich.
Der Abarth 500C esseesse hat mit 160 PS noch mal 20 PS mehr als der
Abarth 500C (140 PS), rennt in 7,6 Sekunden von 0 auf 100 und schafft 209 Sachen Spitze. Der Name verpflichtet, esseesse steht schließlich für Supersport. Und ...
... das gilt auch für seinen großen Bruder, den Abarth
Punto Evo esseesse: Unter der Haube des Punto Evo esseesse arbeitet eine MultiAir-Maschine mit 180 PS, die den Italiener in 7,5 Sekunden von 0 auf 100 schiebt und eine Höchstgeschwindigkeit von 216 km/h möglich machen soll.
Mit dem
GranTurismo MC Stradale steht die neue Speerspitze von
Maserati in Paris. Leider sind die Italiener momentan noch recht geizig bei der Verbreitung von Informationen. Unübersehbar ist, wer ...
... das große Vorbild des Stradale ist: Beim Rennwagen
GranTurismo MC Trofeo nimmt er deutliche Anleihen. Mit seinem Namen "Stradale" verrät er sein bevorzugtes Jagdrevier: öffentliche Straßen. Dort ...
... scheint er für den Kampf gegen
Porsche und Co. bestens gerüstet. Immerhin lässt sich
Maserati zu der Feststellung hinreißen, dass der GT MC Stradale ihr schnellster, leichtester und kraftvollster Sprössling sei.
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