Das Beste kommt zum Schluss: Kurz vor dem Jahreswechsel 2010/2011 hat das Magazin "Forbes" ein Ranking mit den teuersten Serienfahrzeuge der Welt veröffentlicht. Los geht's mit dem ...
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Bugatti Veyron 16.4 Super Sport. Er ist in der Liga der Teuren eine Klasse für sich und mit 431 km/h das schnellste Serienfahrzeug der Welt. 1,96 Mio Euro kostet der Super-VW ab Werk und ist laut Forbes damit auch das teuerste Serienfahrzeug der Welt. Die Werte des von einem V16 befeuerten Bugatti sind beeindruckend: 1200 PS, 0–100 km/h in 2,5 Sekunden, 1500 Nm.
Platz 2: Alter Schwede! Von wegen. "Alterslos", bedeutet der Name des
Koenigsegg Agera auf altgriechisch. Mit umgerechnet gut 1,13 Millionen Euro gibt Forbes den Preis des CCX-Nachfolgers an. Knapp 400 Sachen macht der nur 1,12 m hohe Renner, in 3,1 Sekunden fällt die 100-km/h-Marke. Quell des unbändigen Vorwärtsdrangs ist ein 4,7-Liter-V8 mit brachialen 923 PS.
Platz 3: Offen zeigen, was man hat. Mit dem
Maybach Landaulet kein Problem. Mindestens 1,06 Millionen Euro muss anlegen, wer sich im Sechsliter-V12 mit 612 PS den Wind um die Nase wehen lassen möchte. Innen laden Zierteile in glänzendem Klavierlack und opulentes Grand-Nappa-Leder zum Verweilen ein, das Verdeck über den edlen Frisur schließt sich in knapp 16 Sekunden.
Platz 4: Mit einem
zerlegten Erlkönig auf der B14 bei Stuttgart machte der neue
Pagani C9 von sich reden. Sein Vorgänger steht mit einem Grundpreis von 980.000 Euro nach wie vor in der Forbes-Rangliste. Als Motor kommt im Pagani C9 ein 6,0-Liter-V12 von Mercedes-AMG zum Einsatz. 700 PS und 1.000 Newtonmeter sorgen beim italienischen Supersportler für Performance.
Platz 5: Gute 650.000 Euro dürfte der
Ferrari F70 kosten, wenn er ab 2012 von Maranello aus die Pisten dieser Welt erobert. Kohlefaser soll sein Gewicht auf 1200 Kilo drücken, der V8-Biturbo mit mindestens 700 PS soll den Enzo-Nachfolger auf 360 km/h beschleunigen. Der F70 wird vermutlich auf auf 399 Einheiten limitiert.
Platz 6: Laut Guinness-Buch rennt der SSC Ultimate Aero TT beängstigende 415 km/h. Für umgerechnet rund 565.000 Euro baut US-Sportwagenhersteller SSC die 1287-PS-Flunder.
Platz 7: 550.000 Euro muss der geneigte Käufer für den LeBlanc Mirabeau anlegen. Dafür bekommt er ein LeMans-taugliches Geschoss, das einen 4,7-Liter-V8-Kompressor von Koenigsegg in der Mitte sitzen hat. 800 PS und 910 Nm Drehmoment bei nur 812 Kilo garantieren Fahrspaß, bei 370 km/h ist allerdings Schluss.
Platz 8: Der
Ferrari SA Aperta feierte in Paris 2010 Premiere. Die Roadster-Variante des Supersportlers 599 GTO ist eine Hommage an Pininfarina, daher auch das in Deutschland eher ungern gesehen Kürzel "SA", das für Sergio und Andrea Pininfarina steht. Wer eines von den geplanten 80 Exemplaren abbekommt, freut sich für 392.000 Euro unter anderem über einen V12-Motor mit 670 PS.
Platz 9:
Lamborghini Murciélago LP 670-4 SuperVerloce. Ein Name wie ein Gedicht. Und so treffend: 670 PS, "SuperVeloce" = superschnell. Das 6,5 Liter große Zwölfzylinder-Herz im Heck schickt den Top-Stier aus dem Haus Lamborghini auf 342 km/h. Rund 344.000 Euro kostet der Italiener, von dem nur 350 Exemplare gebaut werden.
Auf Platz 10 im Forbes-Ranking hat es der
Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé geschafft. Mindestens 337.000 Euro kostet das 5,61 Meter lange und 2,62 Tonnen schwere Edel-Cabrio. Ein V12-Traum auf Rädern.
Wir hätten da noch weitere Vorschläge, die es nicht in die Forbes-Liste geschafft haben: Satte 458.388 Euro werden für einen Maybach 62 S mit 550 PS fällig. Listenpreis, versteht sich, gehandelt werden kann ja immer ein bisschen. Und falls wirklich nichts mehr geht: Den "kleinen" 57 gibt's schon für schlappe 390.201 Euro.
Wer einen Koenigsegg CCX besitzen will, sollte mindestens 1,33 Millionen Euro übrig haben. Dafür zählt der schwedische Supersportler aber auch zu den exklusivsten Fahrzeugen der Welt, zu den schnellsten sowieso: Mit 395 km/h Spitze kratzt der 817 PS starke Schwede an der Tempo-400-Marke.
77 Exemplare will Aston Martin vom
One-77 bauen. Er besitzt ein Carbonfaser-Chassis und eine handgemachte Alu-Karosserie. Als Antrieb dient ein 7,3-Liter-V12 mit 760 PS. Bei Tests überraschte der One-77 mit 355 km/h sogar die eigenen Ingenieure. Das hat natürlich seinen Preis: Rund 1,4 Millionen Euro wird der Alu-Renner ab 2011 kosten.
Der Pagani Zonda R ist die Rennversion des Zonda F mit 750 PS. In 2,7 Sekunden ist Tempo 100 erreicht, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 350 Sachen. 15 Exemplare standen zum Verkauf. Preis: 1.460.000 Euro – plus Mehrwertsteuer, versteht sich.
Rund 1,1 Millionen Euro werden für den
Lamborghini Reventón Roadster aufgerufen, der auf der IAA 2009 Premiere feierte. Dafür gibt es 670 PS und aus dem 6,5-Liter V12 und 660 Newtonmeter Drehmoment. Der Roadster erledigt den Flug auf 100 km/hin 3,4 Sekunden, wird aber bei 330 km/h eingebremst.
Ebenfalls von Forbes verschmäht: der
Nachfolger des Shelby SSC. 350 PS soll der doppelt aufgeladene V8 mit 6,8 Litern Hubraum leisten und den Boliden so in 2,6 Sekunden auf 100 km/h katapultieren. Er kostet 970.000 Euro.
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