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Die Top Ten der Verkehrsdelikte

Top 10 Verkehrsdelikte
Falschparken, Drängeln und Co: Hier kommen die zehn häufigsten Verkehrsdelikte. Die Angaben zur Anzahl der Bußgeldverfahren beziehen sich auf das Jahr 2010.
Top 10 Verkehrsdelikte
Platz 10: Halterpflichten • Ein Fahrzeughalter ist zuständig für Versicherung, fristgerechte HU und technischen Zustand des Wagens. Er darf aber auch den Betrieb seines Fahrzeugs durch andere nicht anordnen, wenn diese nicht geeignet sind – etwa wegen fehlenden Führerscheins oder nach Alkohol- oder Drogenkonsum. Bußgeldverfahren: rund 37.000 im Jahr. Strafe: ab fünf Euro bis zu 638 Euro und drei Punkte.
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Platz 9: Technischer Fahrzeugzustand • Hierunter fällt alles, was die Polizei (und bei der Hauptuntersuchung der TÜV) bei Kontrollen bemängeln kann: abgefahrene Reifen, ausgefallene Leuchten, gesprungene Gläser, übermäßige Lärm- und Abgasentwicklung, fehlende oder nicht genehmigte Teile. Bußgeldverfahren: rund 53.000 im Jahr. Strafe: ab fünf Euro bis zu 590 Euro und drei Punkte.
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Platz 8: Ladung • Grundsätzlich gilt: Durch seine Ladung darf ein Auto die Verkehrssicherheit nicht gefährden. Dabei ist nicht jeder mögliche Verstoß ausdrücklich einzeln geregelt. Wohl aber zum Beispiel, dass Ladung nicht nach vorn überragen darf. Bußgeldverfahren: etwa 57.000 im Jahr. Strafe: ab fünf Euro bis zu 638 Euro, drei Punkte, ein Monat Fahrverbot.
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Platz 7: Abbiegen und Wenden • Die Verstöße reichen vom Anfahren ohne zu blinken über das Abbiegen trotz Verbots bis zum lebensgefährlichen Wenden auf der Autobahn. Fehler beim Anfahren und Abbiegen gehören zudem zu den häufigsten Unfallursachen. Bußgeldverfahren: rund 65.000 im Jahr. Strafe: ab zehn Euro bis zu 290 Euro, vier Punkte und ein Monat Fahrverbot.
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Platz 6: Alkohol und Drogen • Brandgefährlich: beides gaukelt dem Fahrer Fähigkeiten vor, die er objektiv nicht mehr hat. Alkohol und Drogen am Steuer sind eine der häufigsten Ursachen für Führerscheinentzug (über 100.000 Bußgeldverfahren im Jahr). Strafe: ab 500 Euro, vier Punkte, ein Monat Fahrverbot, bis zu 1500 Euro, vier Punkte und drei Monate Fahrverbot.
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Platz 5: Überholen • Bei diesen Vergehen muss im besten Fall nur ein Außenspiegel dran glauben, doch im schlimmsten Fall droht der Frontalcrash. Deshalb gilt: Überholverbote sind strikt einzuhalten! Rund 110.000 Bußgeldverfahren im Jahr 2010. Strafe: ab zehn Euro bis zu 300 Euro, vier Punkte und ein Monat Fahrverbot.
Top 10 Verkehrsdelikte
Platz 4: Sicherheitsabstand • Den Hintermann dicht im Nacken, das gehört für viele Autofahrer zu den beängstigendsten Situationen. Und die kommt häufig vor (rund 170.000 Bußgeldverfahren). Erwischt werden Drängler meist bei Messungen von Brücken über den Autobahnen. Strafe: ab 25 bis zu 600 Euro, vier Punkte und drei Monate Fahrverbot.
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Platz 3: Missachtete Vorfahrt • Dazu zählt, rechts vor links zu ignorieren, "Vorfahrt achten"- und "Stop"-Zeichen zu missachten und rote Ampeln zu überfahren. Vorfahrtverstöße gehören zu den häufigsten Unfallursachen. Kommt grobe Fahrlässigkeit dazu, kann der Kaskoschutz wegfallen. Häufigkeit: rund 390.000 Bußgeldverfahren im Jahr. Strafe: 10 bis 360 Euro, bis vier Punkte und ein Monat Fahrverbot.
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Platz 2: Geschwindigkeit • Temposünden sind mit Abstand die häufigste gespeicherte Ordnungswidrigkeit (mehr als 2,5 Millionen Bußgeldverfahren). Wobei nur solche erfasst werden, die mit mindestens 40 Euro Bußgeld und deshalb auch mit Punkten geahndet werden. Geblitzt wird von festen und mobilen Stationen, gefilmt aus Polizeiwagen. Strafe: ab 15 Euro bis zu 680 Euro, vier Punkte und drei Monate Fahrverbot.
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Platz 1: Parken • Welcher Autofahrer kennt es nicht, das "Knöllchen" für Falschparken. Es wird verpasst für Halten und Parken trotz Verbots, beim Parken ohne Parkschein oder für Parkzeitüberschreitung. Zentral erfasst werden die Tickets nicht, aber es handelt sich wohl um viele Millionen jährlich. Strafe: ab fünf Euro bis zu 35 Euro.