Offenbar wird alles, was VW anfasst, zu Gold: Obwohl die Wolfsburger mit dem Touran nach Renault (Scénic) und Opel (Zafira) so ziemlich als Letzter auf den Kompaktvan-Zug aufgesprungen sind, stieg er sofort zum meistverkauften Auto der Klasse auf.
Kräftige Motoren sind empfehlenswert: de 1.9 TDI oder noch besser der in der 140-PS-Variante. Die 170-PS-Version macht noch mehr Spaß. Seine Topausstattung mit Rußfilter und DSG lässt ihn aber die 30.000-Euro-Schwelle überspringen.
Eine Klasse weiter: Mit dem Facelift führte VW modischere Materialien und Farben ein.
Auf rustikal macht der Touran in der Cross-Variante. 24.743 kostet er. Damit ist der kompakte Soft-Kletterer fast 4000 Euro teurer als sein ziviler Bruder.
Hoher Werterhalt: Der Kompaktvan von Volkswagen zählt zu den wertstabilsten Autos auf dem Markt.
Fazit: Der VW Touran hat nicht nur jede Menge Platz. Er ist auch ein komfortables Langstreckenauto. Die Einstiegsmotoren verbreiten (zu) viel Gemütlichkeit. Flotter wird der Van mit dem 2.0 TDI.
So schlecht kann es den Deutschen nicht gehen, wenn ein so teures Auto wie die Mercedes E-Klasse es unter die Top 10 schafft. Zwar bezahlen sehr viele E-Klasse-Fahrer ihr Auto nicht, sondern ihre Firma. Aber auch die muss jene 37.366 Euro zahlen.
Der günstige, aber unkultivierte 200 CDI ist nicht erste Wahl. Einsteiger nehmen besser den 220 CDI oder den kräftigen 200 Kompressor. Wer sich etwas gönnen will, wählt den 320 CDI mit sagenhaften 540 Nm Drehmoment (48.731 Euro).
Oder den 63 AMG mit gepflegten 514 PS. Am besten als T-Modell, das an Eleganz kaum zu übertreffen ist.
Der Kombi ist natürlich ohne AMG-Einwirkung zu haben. 690 bis 1950 Liter bekommt man hier verstaut.
Klassisch: Die E-Klasse ist ausgesprochen gediegen eingerichtet. Mühelose Bedienung und hochwertige Oberflächen gehören zum Stil des Hauses
Teuer ist so eine E-Klasse zweifellos, dafür attestiert ihr Schwacke aber auch gute Wirtschaftlichkeit.
Fazit: Mit der Mercedes-Basis-Ausstattung kann man leben. Aber nicht mit dem Basismotor, dem rauen 200 CDI. Der Benziner 200 K ist wenig teurer, aber viel kräftiger, kultivierter. Ein echter Souverän: der 320 CDI.
Viele Jahre lang klagten die Rüsselsheimer, weil sie sich mit ihrem Kompakten als ewiger Zweiter in der Hitliste hinter dem VW Golf einreihen mussten. Jetzt landen sie sogar auf Platz acht. Dabei gibt man sich Mühe, auf individuelle Kundenwünsche ...
… einzugehen: Die dreitürige Variante namens GTC hat nicht einfach nur weniger Türen. Sie ist auch flotter, coupéhafter gestylt als der Fünftürer mit größerem Fond und Kofferraum (380 bis 1295 Liter statt 340 bis 1070 Liter).
Wem die Limousine, die einfach nur Astra heißt, nicht geräumig genug ist, kann auf den Caravan mit bis zu 1590 Liter Kofferraumvolumen zurückgreifen.
Am anderen Ende der Nützlichkeitsskala steht das Blechdach-Cabrio (nicht in den Zulassungszahlen mitgerechnet).
Ein fünftüriger Astra mit brauchbarem, 90 PS starkem 1,4-Litermotor kostet in Basisversion 16.725 Euro. Für 1575 Euro mehr kann man aber den "Catch me" bestellen, der im Gegensatz zur Basis Aluräder, ...
... Klimaanlage, CD-Radio und Bordcomputer im Gepäck hat. Im Innenraum gibt es kaum neuen Schnickschnack.
Bei Preis und Ausstattung erhält der Astra eine relativ gute Wertung. Gegen den VW Golf hilft das aber nur wenig.
Fazit: Der Astra hat deutliche Unterschiede bei den Karosserieversionen. Nicht nur optisch. Der GTC ist wie ein Coupé flotter gestylt und mit kleinerem Kofferraum ausgestattet. Günstigster Einstieg: der 1.4 mit 90 PS.
Die Mercedes A-Klasse ist über 30 Zentimeter kürzer als ein VW Golf. Aber teurer: Als dreitüriger A 150 kostet sie stolze 18.564 Euro. Die Kunden scheint das nicht zu stören.
Die sportliche Potenz eines 228 km/h schnellen 200 Turbo mit 193 PS erwartet man von der A-Klasse nicht. Man kann sie aber haben. Ab 25.466 Euro.
In der A-Klasse sitzt es sich komfortabel, und das Cockpit glänzt mit guter Bedienbarkeit und Qualitätsanmutung.
Ohrfeige von Schwacke: Eine so schlechte Bewertung des Neupreises bekommt hier sonst keiner um die Ohren gehauen.
Fazit: Die A-Klasse von Mercedes gilt als Raumwunder. Dafür muss man ordentlich zahlen. Als 180 CDI bietet der Kleine manierliche Fahrleistungen bei niedrigen Verbräuchen. Mit dem 200 Turbo kann man GTIs jagen.
Schon im Herbst dieses Jahres kommt der neue Audi A4 – der Beliebtheit des bisherigen Modells tut das keinen Abbruch. Kein Wunder, schließlich wirkt er so klassisch wie ein Mercedes und so sportlich wie ein BMW – ohne ...
... preislich völlig abzuheben. Zwar ist ein A4 2.0 mit 130 PS immerhin 26.450 Euro teuer und so nur unwesentlich günstiger als ein BMW 318i. Aber die Serienausstattung enthält hier wenigstens Aluräder und Klimaautomatik.
Alles klar: Das Cockpit ist sachlich, hat ein logisches Bedienkonzept und klare Instrumente. Das Navi mit DVD und großem Farbmonitor kostet 3130 Euro extra.
Die Spielarten: Zum 344 PS starken S4 greift, wer schnell und dabei dezent unterwegs sein will. Tempo hundert liegt nach 5,6 Sekunden an.
Wer mag, kann seinen A4 in Gestalt des RS4 auch mit 420 PS bekommen.
Oder als klassisches Cabrio mit Stoffdach. Bis 30 km/h kann man mit ihm Kapuze-auf-Kapuze-ab spielen.
Der A4 kommt bei der Bewertung des Einstandspreises glimpflich davon. Mercedes und BMW sind nämlich noch teurer.
Fazit: Der A4 ist noch immer eine klassisch-schöne Limousine mit edlem Ambiente und flotten Fahreigenschaften darstellt. Der 1.6 bietet zwar einen günstigen Einstieg für 24.500 Euro. Passender sind aber 2.0 TDI oder 2.0 TFSI.
Der Polo rüstet immer weiter auf. Das Facelift mit dem neuen typischen VW-Gesicht lässt ihn deutlich selbstbewusster aussehen als mit den früheren ausdruckslosen Rundscheinwerfern. Auch bei den Motorisierungen gibt er Gas: Topmodell ...
... ist neuerdings der 1.8 GTI Cup Edition, der krawallige 180 PS leistet. Der bisherige, weiterhin gebaute GTI hat nur 150 PS. Beide Motoren sind konstruktiv nicht der letzte Schrei, basieren sie doch auf einer Fünfventilerkonstruktion, die ...
... schon lange im Konzern verbaut wird. Innen gibt sich der Polo als graue Maus. Der kleine Wolfsburger wirkt altbacken.
Der Polo Cup Edition als flinke Alternative: Aus 1,8 Litern Hubraum quetscht der Turbo 180 PS und 235 Nm Drehmoment, die den VW in 7,5 Sekunden auf Tempo 100 bringen.
In glatten acht Sekunden absolviert der Polo GTI den Prestigesprint. Maximal stecken 216 km/h in dem kleinen Wolfsburger.
Auch für Outdoor-Fans hält VW einen Polo bereit: Bei 15.150 Euro geht der Spaß mit bunten Anbauteilen und 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit los.
Fürs Umweltgewissen gibt es auch eine Variante, den BlueMotion. Weniger als fünf Liter soll er verbrauchen.
Der Werterhalt ist gut, aber nicht spitze. Und wird auch nicht besser, denn der Nachfolger ist schon in Sichtweite.
Fazit: Beim Polo kommen als Einstiegsmotoren Dreizylinder-Benziner zum Einsatz. Die sind eher schwach auf der Brust. Das gilt für die kleinen, sparsamen TDI weniger. Die haben zwar auch nur drei Zylinder. Sind aber kräftiger.
Corsa vor Polo: Den Erfolg feiert Opel zu Recht, bietet der gut vier Meter lange Corsa doch Komfort und Platzangebot der früheren Kompaktklasse.
Die Auswahl des passenden Motors gestaltet sich schwierig: Der Einstiegsbenziner mit drei Zylindern und 60 PS scheint mit dem 1,1 Tonnen schweren Auto überfordert. Auch mit dem 20 PS stärkeren Vierzylinder will keine rechte Fahrfreude aufkommen.
Der Topdiesel mit 125 PS leistet sich eine nervige Anfahrschwäche. Für den Benziner-Turbo, den OPC mit 192 PS, gilt das nicht.
Mit dem Corsa GSI stellt Opel dem Krawall-Macho OPC einen dezenten Bruder zur Seite. Mit 150 PS geht's klar gegen Polo GTI und Fiesta ST.
Ein (T)raum wird wahr: großzügiges Platzangebot im sogenannten Kleinwagen Corsa.
Schwacke bescheinigt dem Corsa einen geringeren Wertverlust als dem betagten Polo. Fazit: Wegen des hohen Gewichts von 1,1 Tonnen ...
... sollte man bei der Motorisierung nicht zu sparsam sein. Der Corsa ist ein erwachsenes Auto, das Fahrspaß und Langstreckenkomfort bieten kann. Jedenfalls mit dem 1,4-Liter-Vierzylinder mit 90 PS. Oder den kräftigen und kultivierten Dieselmotoren.
Wie wesentlich Image und Emotionen beim Autokauf sind, das belegt der Erfolg des BMW 3er. Die Sportlimousine bietet weniger Platz als ein VW Passat, kostet aber deutlich mehr. Der Einstieg beginnt beim 129 PS starken 318i für 26.750 Euro.
Der Motor ist, wie auch der im 320i mit 150 PS, ein Zweiliter-Vierzylinder. Beide sind wegen ihrer relativen Wirtschaftlichkeit am beliebtesten. Sie reichen auch durchaus, um das typische dynamische BMW-Fahrgefühl rüberzubringen.
Der Touring (ab 28.300 Euro für 318i), ist nicht nur praktischer, sondern sieht auch noch flotter aus als die Limousine.
Ob man das Design des 3er nun mag oder nicht – der Bayer fährt toll und glänzt innen mit feiner Verarbeitung.
Auch der 3er stellt den Käufer vor die Qual der Wahl: langer Radstand, kurze Überhänge, üppig dimensionierte Türen – so muss ein Coupé aussehen.
Frischluft gefällig? Das Cabrio ist frisch einetroffen. Die Preisliste beginnt bei 39.900 Euro für den 320i. Für den 335i werden 50.750 Euro fällig, die Dieselvariante 330d schlägt mit 49.000 Euro zu Buche.
Wer Power will, greift zum neuen M3. Erstmals gibt's den starken Bayern auch mit V8. Macht 66.650 Euro.
Die Version mit dem höchsten Wiederverkaufswert ist ein Kombi mit Dieslmotor unter der Haube. Fazit: Von den 26.750 Euro Einstiegspreis des 318i sollte man ...
... sich nicht täuschen lassen. Der hat nicht einmal Alufelgen serienmäßig. Auf die ein Prestige-bewusster BMW-Fahrer wohl kaum verzichtet. Ein Traum ist der 330i Touring – und bleibt es auch. Er kostet 39.800 Euro.
Bei Styling, Platzangebot, Komfort und Ambiente ist der Passat der Nobelklasse heute näher denn je – weshalb sich viele fragen, warum sie für einen Audi A6 oder eine Mercedes E-Klasse noch mehr Geld ausgeben sollen. Für einen Passat ...
... muss man mindestens rund 23.000 Euro anlegen. Dafür gibt es den Einstiegsbenziner mit 1,6 Liter Hubraum und 102 PS. Besser im Variant macht sich aber der sportliche 2.0 FSI mit 150 PS oder der durchzugsstarke 2.0 TDI mit 140 PS.
Als Variant überspringt der VW dann allerdings (zu) leicht die 30.000-Euro-Schwelle. Schwacher Trost: Es reicht die günstigste Ausstattungsversion Trendline, die wesentliche Extras wie elektrische Heinzelmännchen, Klimaanlage oder eine ...
... elektronische Parkbremse mitbringt. Wer es richtig fett mag, nimmt den neuen R36. Unter der Haube wütet ein Sechszylinder mit 300 PS.
Kühler, bewährter Arbeitsplatz im Passat. Funktional gibt es keine Schwächen.
Trotz hoher Einstandspreise errechnet Schwacke unterm Strich günstige Betriebskosten.
Fazit: Aus dem braven Arbeitstier von einst ist ein Nobelauto geworden. Das Einstiegsmodell mit 102 PS ist zwar erträglich, wird dem hohen Anspruch des Passat aber kaum gerecht. Für den 2.0 TDI 140 PS gilt das schon eher.
Der VW Golf ist deutsches Kulturgut wie Beethoven und Bratwurst. Er bleibt Deutschlands meistverkauftes Auto, obwohl seine Verkaufszahlen in den letzten Jahren spürbar zurückgegangen sind.
Wer die Kosten in Grenzen halten will, sollte keine Angst vor dem günstigen Einstiegsmodell 1.4 mit 80 PS haben. Natürlich reißt der keine Bäume aus. Er fühlt sich aber nicht untermotorisiert an, läuft kultiviert und bietet günstig die typischen ...
... Stärken des Golf: ausreichend Platz, komfortable und handliche Fahreigenschaften, guter Qualitätseindruck und bequeme Sitze.
An Variationen mangelt es dem Golf nicht, da ist für alle was dabei. Es hat lange gedauert: Nach fast vier Jahren gibt's jetzt auch einen Kombi vom Golf.
Mehr als ein Golf: Dieser Plus sieht innen und außen anders als ein Golf aus - und bietet mehr Platz.
Eine Golf-Plus-Variation: Wie Touran und Polo gibt es auch den Golf mit Planken beschlagen. Die Sitzposition ist um sieben Zentimerter höher als im Normalo-Golf.
Für die Speed-Spezies hat VW zwei heiße Eisen im Feuer: zum einen den R32, zum anderen den Klassiker GTI. Mit seinem 2.0 TFSI beschleunigt er in 7,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht maximal 235 Sachen. Den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/
... in 7,2 Sekunden. Genauso schnell wie sein Stall-Konkurrent, der R32. Sein 3,2 Liter großer V6 schickt 250 PS in den Antriebsstrang. Der Preis für die Kraft ist ein Verbrauch von 11,4 Litern im Schnitt. Der GTI braucht 2,6 Liter weniger.
Hinten schön stufig: Für den Jetta hat VW auch die TSI- und TDI-Motoren aus dem Golf GT im Angebot.
Ein Golf mit Dieselmotor gehört seit jeher zu den gefragtesten Autos auf dem Gebrauchtmarkt.
Fazit: Mit einem VW Golf kann man nichts falsch machen, sagen viele und handeln entsprechend. Den klassenlosen Klassiker kann man schon mit dem 80-PS-Benziner genießen. Zur schnellen Reiselimousine wird der Allrounder aber erst mit mehr Dampf.
Platz 10: Der Touran ist das meistverkaufte Auto seiner Klasse.
Die Top 5 eröffnet ein Wolfsburger Evergreen: der VW Polo.
Der Corsa liegt auf Platz vier und damit vor dem Polo: Opel feiert.
Wenig Platz für viel Geld und dennoch ein Hit: Rang drei für den 3er.
Mindestens 37.366 kostet die E-Klasse. Dennoch landet sie auf Platz 9.
Lange Jahre war der Astra der ewige Zweite, jetzt landet er auf Rang 8.
Im Herbst kommt der neue A4, das bisherige Modell erreicht Rang 6.
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