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Die zehn beliebtesten Kompakt-SUVs im Test

Vergleichstest: Kompakt-SUVs
Audi Q2, BMW X1, Ford Kuga, Hyundai Tucson, Mazda CX-3, Nissan Qashqai, Opel Mokka X, Peugeot 2008, Renault Captur und VW Tiguan – das waren die meistverkauften kompakten SUVs 2017. AUTO BILD bittet die Top Ten (sortiert nach Zulassungszahlen) zum Megatest!
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
Peugeot 2008
Platz 10: Peugeot 2008 (13.133 Neuzulassungen): Peugeot verspricht die Dynamik einer Limousine, vereint mit der Robustheit eines SUVs. Was hat der kleine Löwe wirklich drauf?
Bild: Toni Bader
Peugeot 2008
Gut, eine Limousine erkennen wir im 2008 erst mal nicht – ein SUV schon eher. Allerdings steht Allradantrieb nicht im Programm. Macht nichts, Peugeot spricht beim 2008 von einem Urban-Crossover, also einem hochgelegten Kleinwagen für städtische Ansprüche. 
Bild: Toni Bader
Peugeot 2008
Sollte er sich doch mal auf einen Feldweg verirren oder unbefestigten Boden unter die Räder bekommen, hilft die optionale Traktionskontrolle weiter. Entwicklungspartner Bosch hat hier bemerkenswerte Arbeit geleistet.
Bild: Werk
Peugeot 2008
Dass das Grip-Control-System mit seinen Einstellungen für Schnee, Matsch und Sand tatsächlich funktioniert, zeigten unsere Fahrversuche in schlammigem Gelände. Der Effekt und Mehrwert des preiswerten Systems (200 Euro) hat uns überrascht.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
Peugeot 2008
Ähnlich funktional zeigt sich die simple Bedienung des 1040 Euro teuren, gut auflösenden Navigationssystems. Der ab der mittleren Ausstattung serienmäßige Touchscreen liegt angenehm im Fahrersichtfeld, was auch heutzutage keinesfalls selbstverständlich ist. 
Bild: Werk
Peugeot 2008
Die Funktionstasten des serienmäßigen Tempomaten und der optionalen Sitzheizung müssen hingegen immer wieder aufs Neue erfühlt werden – der Tempomat hinter der linken Lenkradspeiche, die Sitzheizung seitlich versteckt am Sitzgestell.
Bild: Werk
Peugeot 2008
Auch Peugeots eigenwilliges Ergonomiekonzept mit winzigem Lenkrad und hoch positionierten Instrumenten spaltet die Gemüter. Dem einen passt es, der andere findet keine optimale Sitzposition. Weitere Kritik: Der Tankdeckel muss separat mit dem Schlüssel geöffnet werden – das nervt im Alltag.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
Peugeot 2008
Das Fazit: + niedriges Preisniveau + modernes Infotainment + niedrige Ladekante
– gewöhnungsbedürftige Ergonomie
Testnote: 4+
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
BMW X1
Platz 9: BMW X1 (13.402 Neuzulassungen). Er kann wild und ungezügelt, aber auch entspannt und ausdauernd. Der X1 ist wie der Pony-Express aus dem Wilden Westen.
Bild: Uli Sonntag / AUTO BILD
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Ja, ein dynamisches Auto sieht in der Regel anders aus, aber der BMW ist in der Klasse der kompakten SUVs der Dynamiker. Zügig, ohne angestrengt zu wirken, zirkelt das kleinste SUV aus München durch die Kurven und vermittelt dabei viel Vertrauen. 
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Dass die aktuelle Generation nun frontgetrieben ist, dürfte lediglich eingefleischte BMW-Fans stören. Der X1 erledigt seine Aufgaben jedenfalls souverän, auch wenn es dem Benziner 18i ein wenig an Durchzugkraft mangelt.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Wer mehr auf das Thema Fahrspaß setzt, der greift besser zum 20i mit 192 PS.
Bild: Uli Sonntag / AUTO BILD
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Die Wandlerautomatik dürfte im Komfort-Modus gern etwas zügiger in die Gänge kommen.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Bodenwellen und selbst grobe Schlaglöcher pariert das kleine SUV gekonnt und schont so nicht nur das Kreuz.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Innen glänzt auch das kleinste BMW-SUV mit durchdachter Ergonomie. Gewählte Materialien und Verarbeitungsqualität geben keinen Anlass zur Klage.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Auch beim Platzangebot gibt es nichts zu bemängeln, selbst Passagiere jenseits der 1,85 Meter sitzen bequem.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Sehr erfreulich: Alles sitzt da, wo man es erwartet. Tagtäglich genutzte Funktionen wie die Sitz- oder Lenkradheizung, Lautstärke oder Klimaanlage, sofern vorhanden, haben noch mechanische Schalter und sind nicht in Menüs verschwunden.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Kritik erntet der BMW für seinen hohen Grundpreis von 32.350 Euro. Für diese Summe gibt’s manche Konkurrenten aus Fernost nahe an der Vollausstattung. Eine gute Wahl ist der 18i aber dennoch; mit einigen Extras an Bord reisen Sie sorgenfrei durch die Republik.
Bild: Uli Sonntag / AUTO BILD
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Das Fazit: + sportlich-agiles Fahrverhalten + modernes Infotainment + gute Rundumsicht
– hoher Grundpreis
Testnote: 3+

Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Platz 8: Mazda CX-3 (13.468 Neuzulassungen). Der Mazda CX-3 zieht schneller als sein Schatten um jede Ecke, feuert sechs Gänge locker aus der Hüfte und mitten ins Schwarze.
Bild: Toni Bader
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Für uns ist der CX-3 eine gute Kaufempfehlung, obwohl er von allen Kandidaten im Megatest am wenigsten in das klassische SUV-Schema passt. Er bietet nur eine SUV-Tugend: das leicht erhöhte Sitzen. Daran ist nichts auszusetzen, wenn auch der Einstieg durch die kleinen Türen nicht ganz so locker klappt.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Ansonsten lässt sich der CX-3 am ehesten durch seine englische Kategorisierung "Subcompact" beschreiben. Er basiert auf dem Kleinwagen Mazda 2, ist aber eine halbe Nummer größer. Diese Beschreibung mag zunächst verwirren, ...
Bild: Toni Bader
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... doch beschreibt sie genau den Reiz am kleinen Mazda. Er ist unerhört wendig und wieselt flink um alle Ecken. 
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Dazu passt großartig der hellwache Zweiliter-Saugmotor (Bild) und der – für einen Diesel – sehr spritzige Motor.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Eine wundervoll handlich-flutschige Schaltung vollendet das Trio. Eine Automatik gibt es nur für Benziner; die 150-PS-Allradversion macht sich durch ihr Mehrgewicht fast obsolet. 
Bild: Tobias Kempe
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Nehmen Sie den handgeschalteten 120-PS-Benziner in der umfangreichen Center-Line für 2000 Euro. Damit erhalten Sie eines der spaßigsten Stadtautos unserer Zeit und überdies eine wilkommene Alternative zur Möchtegern-Allradoptik.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Das Fazit: + eigenständiger Auftritt + sehr agiles Fahrverhalten + gute Motoren
– nur vier Crashtest-Sterne
Testnote: 3

Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Platz 7: Hyundai Tucson (16.101 Neuzulassungen): Hab und Gut über lange Strecken von A nach B transportieren – mit dem Tucson geht es komfortabel über Stock und Stein.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Wer bei Hyundai noch immer an billige Plastikwüsten aus Fernost denkt, hat noch nicht im Tucson gesessen. Vorbei sind die Zeiten, in denen schon beim Einstieg Mittelkonsole und Tür Geräusche von sich geben.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Die Sitze sind bequem und bieten auch großen Passagieren ausreichend Platz, eine einstellbare Sitzauflage wäre optimal. 
Bild: Toni Bader
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Schalter rasten ordentlich ein und sind logisch angeordnet – langes Suchen ausgeschlossen. Innen ist, so kennt man es von Hyundai mittlerweile, alles sauber verarbeitet, Oberflächen aus Hartplastik wurden größtenteils verbannt.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Für knapp 37.000 Euro ließ der Testwagen kaum Wünsche offen. Sitzheizung, Lenkradheizung, Klimaautomatik, Bluetooth, Smart Key, elektrische Heckklappe und etliche Assistenzsysteme sind dann mit von der Partie.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Der 1,6-Liter-Turbobenziner muss ordentlich arbeiten, damit die 1571 Kilo in die Gänge kommen; mit der Automatik gekoppelt dauert die Beschleunigung gefühlt Ewigkeiten, da hilft auch der Sport-Modus nicht.
Bild: Toni Bader
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Die Lenkung dürfte mehr Feedback geben. Das Fahrwerk ist mit 19-Zoll-Rädern noch komfortabel, ...
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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... in flotten Kurven kommt der Aufbau ins Wanken.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Das Infotainment mit Achtzoll-Touchscreen kennt weder Apple CarPlay und Android Auto, ist optisch ein wenig in die Jahre gekommen, reagiert aber zügig auf Eingaben.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Kleines Manko: Die Lenkradtasten reagieren bei Bluetooth-Verbindung teils sehr langsam.
Bild: Werk
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Qualitativ fährt der Tucson nur knapp hinter den Deutschen, ist mit fünf Jahren Garantie und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis eine echte Alternative.

Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Das Fazit: + sehr gutes Platzangebot + angemessene Preise + solide Verarbeitung
– angestaubtes Infotainment
Testnote: 2-

Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Platz 6: Ford Kuga (18.418 Neuzulassungen). Seit 2012 ist der aktuelle Kuga fester Bestandteil im Ford-Portfolio. Er kombiniert erfolgreich US-Format mit europäischem Handling.
Bild: Toni Bader
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Mit gut 4,50 m gehört der Kuga zu den Größten in unserem Feld. Dazu passt sein selbstbewusstes Äußeres ebenso ...
Bild: Toni Bader
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... wie der großzügige Innenraum. Obwohl in und für Europa entwickelt, entsteht dadurch dieser erhabene SUV-Eindruck, den viele US-Dickschiffe vermitteln. Das erzeugt einen sehr entspannten Fahreindruck.
Bild: Toni Bader
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Der Clou: Der Kuga braucht dazu weder zwei Tonnen Leergewicht noch einen allzu großen Motor. Er fährt sich dem Plattformbruder Focus nicht unähnlich und lässt dank Torque-Vectoring selbst auf schmieriger Fahrbahn fast nie den Allradantrieb missen.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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So vereint der Kuga charakterlich und fahrerisch das Beste aus zwei Welten. Seine wunderbar präzise Lenkung verhilft ihm zu einem wendigen, sehr souveränen Handling. 
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Ebenfalls unamerikanisch: die lobenswert sparsamen und zudem kräftigen Dieselmotoren. Der 1,5-Liter-Benziner (Bild) – im Fronttriebler mit 120 oder 150 PS erhältlich – ist kein Ausbund an Sparsamkeit, dafür mit feiner Laufruhe gesegnet.
Bild: Uli Sonntag
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Bevor wir den Kuga, der im SUV-Mutterland Escape heißt, blindlings empfehlen, vergleichen wir ihn mit dem VW Tiguan. Der ist teurer, wirkt aber einen Tick moderner und bietet auch ein wenig mehr Platz als der Kuga, der aber alles andere als eng ist.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Das Fazit: + ausgewogene Fahreigenschaften + angenehmes Raumgefühl + gute Grundausstattung
– nicht optimale Raumausnutzung
Testnote: 3+
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Platz 5: Audi Q2 (19.808 Neuzulassungen): Der Audi Q2 ist chic und teuer, da besteht kein Zweifel. Im Konkurrenzvergleich fällt es ihm schwer, seinen Preis zu rechtfertigen.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Großer Plakettenkühlergrill, kantig-markantes Design und technoid-moderne Lichtsignaturen an Front und Heck: Der Q2 ist unverkennbar ein Ingolstädter. Audi-Fahrer schätzen üblicherweise den guten Qualitätseindruck und den hohen technischen Anspruch ihres Wagens, ...
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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... gepaart mit einem stets alltagsgerechten Nutzen. Hier hinkt der Q2 seinen Konkurrenten aber schwer hinterher. Sein Kofferraum ist kleiner als der des kürzeren Renault Captur. 
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Seine Grundausstattung wirkt verschwindend gering im Vergleich zum Hyundai Tucson. Seine Kunststoffe sind nicht weicher und hochwertiger als die im Ford Kuga. Ferner: Alle genannten sind deutlich günstiger als der Audi; ...
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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... fast alle im Megatest bieten Raumverhältnisse, die eine ganze Fahrzeugklasse höher zu verorten sind.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Hinzu kommt eine Fülle von Aufpreisen, die nötig werden, um einen Q2 kommod auszustaffieren. So etwa die hochwertigen LED-Scheinwerfer, die dem SUV nicht nur zu prima Licht, sondern auch zur dynamischen Audi-Optik verhelfen, kosten 1245 Euro Aufpreis.
Bild: Werk
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Den Käufern ist der Q2 die hohen Preise wert. Auch wenn er dies nach Punkten nicht rechtfertigen kann, sei ihm eine hochwertige Machart zugesprochen. Ein relativ geringes Leergewicht (1205 kg), ...
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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... wenig Luftwiderstand (cW = 0,30) und eine sehr saubere Verarbeitungsqualität sind wertvolle Feinheiten. Auch dem gut austarierten Fahrwerk ist kein Vorwurf zu machen. Letztlich überwiegt aber fast immer der Preisnachteil.

Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Das Fazit: + hohe Verarbeitungsgüte + handliches Fahrverhalten
– ungerechtfertigt hohe Preise – geringes Platzangebot
Testnote: 4+

Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Platz 4: Nissan Qashqai (25.878 Neuzulassungen): Um die Verkaufszahlen auf hohem Niveau zu halten, verpasste Nissan seinem Bestseller Ende 2017 eine Überarbeitung mit Mehrwert.
Bild: Nissan Motor
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Ein Facelift, das den Namen verdient: Außendesign, Innenraum und Fahreigenschaften wurden überarbeitet, um mit der immer größer werdenden Konkurrenz mithalten zu können. 
Bild: Nissan Motor
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Die Frontpartie wirkt nun geschlossener und moderner, die Rückleuchten strahlen im 3D-Effekt. Aber auch unterm Blech hat Nissan ordentlich Hand angelegt. Radaufhängung, Dämpfung und Lenkung wurden überarbeitet. Zudem helfen geänderte Dämmmaterialien, die Dezibel im Innenraum zu senken.
Bild: Nissan Motor
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Und ja, das Erste, was während der Fahrt auffällt: Es geht deutlich ruhiger zu als im Vorgänger. "Wir wollen auch Kunden ansprechen, die den Qashqai mit dem Audi Q3 vergleichen", heißt es bei Nissan selbstbewusst. Tatsächlich präsentieren sich die Materialien des Cockpits nun hochwertiger und ansehnlicher.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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In Sachen Platzangebot schlägt sich das 4,39 Meter lange SUV gut. Die neuen, kompakteren Monoformsitze sind nicht nur bequem, ...
Bild: Nissan Automobil AG
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... sie vergrößern auch den Platz im Fond.
Bild: Nissan Automobil AG
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Der Kofferraum bietet ein Ladevolumen von 430-1585 Liter, und die Ladefläche ist eben, wenn man die Rückbank umklappt. Alles effizient und ohne viel Schnickschnack – diese No-Nonsense-Attitüde hat den Qashqai zur Nummer eins in Europa gemacht. 
Bild: Wolfgang Groeger-Meier
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Schleierhaft bleibt uns allerdings, wieso trotz erneuerter Navi-Bedienoberfläche weiterhin Connectivity-Highlights wie Apple CarPlay oder Android Auto fehlen. Trotzdem ist uns der Nissan einen Preis-Leistungs-Tipp wert.

Bild: Nissan Motor
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So richtig wild mag der Qashqai nicht rangenommen werden – Komfort und Behaglichkeit stehen auch beim Fahrwerk im Mittelpunkt.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Das Fazit: + umfangreiche Ausstattung + komfortables Fahrwerk + faires Preis-Leistungs-Verhältnis
– rückmeldungsarme Lenkung
Testnote: 3+

Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Platz 3: Renault Captur (27.700 Neuzulassungen): Der Captur lockt mit niedrigen Preisen Interessenten an und will dann mit attraktiven Paketen zum Geldausgeben verführen.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Renault hat unseren Captur-Testwagen in der Topausstattung Initiale Paris geliefert. Die Luxuslinie gibt es seit dem Facelift im April 2017; zur Vollausstattung fehlen ihr lediglich Notrad & Wagenheber (100 Euro) sowie das Panoramadach (590 Euro). 
Bild: Uli Sonntag / AUTO BILD
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Zu den Extras an Bord zählen unter anderem die aufgrund der schlechten Übersicht sehr sinnvolle Rückfahrkamera (400 Euro) und die Voll-LED-Scheinwerfer (790 Euro, Paket) mit guter Lichtausbeute.
Bild: Uli Sonntag / AUTO BILD
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Aber der Preis der Topausstattung liegt 66 Prozent oder 10.000 Euro über dem Einstiegspreis von 15.990 Euro. Das wäre zu verschmerzen, wenn mit dem Preisanstieg das 15.000-Euro-Gefühl reduziert würde.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Aber die Mankos der Basis finden sich natürlich auch hier: obenrum schlappe Downsizingbenziner; ...
Bild: Uli Sonntag / AUTO BILD
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... indirekte, immerhin leichtgängige Lenkung, ...
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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... und die schwächelnde Sitzheizung (290 Euro) durchwirkt kaum das dicke und straffe Nappaleder, welches es exklusiv für die teure Linie gibt.
Bild: Christoph Brries / AUTO BILD
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Stark eingeschränkt ist auch die Zugriffsmöglichkeit auf den ebenfalls mit dem Facelift ein geführten Totwinkelwarner. Dieser sinnvolle Helfer erfordert die Linie Intens (4100 Euro) nebst Technikpaket (1290 Euro).
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Aber der Captur hat auch seine Vorteile: Ab Werk kommt er mit einer um 16 Zentimeter längs verschiebbaren Rückbank. 
Bild: Uli Sonntag / AUTO BILD
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Der Kofferraum lässt sich so, ohne Umklappen der Lehnen, von 377 auf 455 Liter vergrößern.
Bild: Uli Sonntag / AUTO BILD
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Außerdem bietet der Captur ein elf Liter großes Handschuhfach, das sich wie eine Schublade öffnet – an sich ein nettes Detail, aber bei besetztem Beifahrerplatz wenig praktikabel.
Bild: Groupe Renault 2017
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Das Fazit: + (teils) günstige Preise + komfortables Fahrwerk
– chaotische Ergonomie – gefühllose, indirekte Lenkung
Testnote: 3+

Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Platz 2: Opel Mokka X (29.086 Neuzulassungen). Wo's einen Sheriff gibt, ist der Deputy nicht weit – zumindest in Sachen Beliebtheit. Wir klären, ob der Hilfssheriff in der Lage wäre, das Amt des Tiguan zu übernehmen.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Opel präsentierte Ende 2012 mit dem Mokka eines der ersten Kompakt-SUVs. Der Hochsitz – 70 cm überm Boden – mit der gedrungenen Statur erwies sich für Opel als Volltreffer. 
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Mittlerweile hat der Mokka ein Facelift bekommen und trägt seitdem das X im Namen. Damit schmückt Opel Modelle, um deren zeitgeistigen SUV-Charakter zu unterstreichen: neben dem Mokka stehen Crossland X und Grandland X.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Trotz des nachgestellten X ist der Mokka kein Geländekünstler. Aber für 2000 Euro lässt er sich mit einer Lamellenkupplung ordern, ...
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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... die bei Bedarf Antriebskraft an die Hinterachse leitet. In Deutschland entschieden sich im vergangenen Jahr aber nur rund 18 Prozent der Mokka-Käufer für den Vierradantrieb.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Die Überarbeitung tat dem Mokka gut. Die Tastenwüste auf der Mittelkonsole wich einem deutlich übersichtlicheren Bedienkonzept inklusive Touchscreen (Serie ab Edition). Und seitdem gibt's helle LED-Scheinwerfer (1405 Euro). 
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Vertan wurde beim Lifting die Chance, dem Fahrwerk bessere Manieren beizubringen: Auf 18-Zoll-Rädern (490 Euro) rollt der Mokka poltrig ab – besser 17 Zoll wählen.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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An der Karosserie lässt sich mittendrin nichts Grundlegendes ändern, weshalb der Zustieg in die zweite Reihe aufgrund des sehr kurzen unteren Türausschnitts so unbequem bleibt wie zuvor.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Das Fazit: + umfangreiche Ausstattung + komfortables Fahrwerk + faires Preis-Leistungs-Verhältnis
– rückmeldungsarme Lenkung
Testnote: 3+

Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
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Platz 1: VW Tiguan (30.882 Neuzulassungen). Er verkörpert den Maßstab in der Kompakt-SUV-Klasse, ist durchdacht, wertig und wertstabil. Preislich ist er ebenfalls die Nummer 1.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Der Tiguan kann sowohl praktisch als auch chic. Je nach Ausstattung wird er entweder zum modischen Stadtflitzer oder einem Meister des Alltags. Für 2545 Euro gibt es das R-Line-Exterieur, ...
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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... unter anderem mit Heckspoiler und Stoßfänger im R-Styling.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Soll es doch etwas rustikaler sein, empfiehlt sich das Offroad-Paket für 330 Euro (nur für den 2050 Euro teureren 4Motion). Mit Unterfahrschutz und Offroad-Stoßfänger beträgt der vordere Böschungswinkel dann 25,5 statt lediglich 18,3 Grad.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Mit acht Motorversionen, die von 115 bis 240 PS reichen, bietet VW dem Tiguan-Käufer ein weit gefächertes Leistungsspektrum an.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Eine adaptive Fahrwerksregelung (1045 Euro), die den Wechsel zwischen sportlichem und komfortablem Abrollen erlaubt, ...
Bild: Toni Bader
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... und die zackig schaltende Doppelkupplungsautomatik (2025 Euro) runden das Angebot ab.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Komfortable Sitze gestalten das Reisen angenehm, ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... und auch die Fondpassagiere haben dank der längs verschiebbaren Rücksitzbank (Serie) keinen Anlass zur Klage.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Viele Ablageoptionen und bis zu 1655 Liter Ladevolumen kommen ebenfalls der Tourentauglichkeit zugute. Ein doppelter Ladeboden für 190 Euro beseitigt die innere Ladekante und sorgt für eine fast ebene Fläche bei umgeklappter Rücksitzlehne.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Den Tiguan gibt es ab 26.975 Euro als Benziner 1.4 TSI mit 125 PS. Wählt man unter den unzähligen Ausstattungsvarianten aus, ist dieses Kompakt-SUV sicherlich kein Schnäppchen, doch findet man am Ende seinen ganz persönlichen Kleinstadt-Cowboy
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Das Fazit: + kultivierte Motoren + sehr gutes Platzangebot + Motoren- und Ausstattungsvielfalt
– Aufpreisgestaltung
Testnote: 2

Bild: Christoph Börries / AUTO BILD