Die USA feiern das Comeback der Muscle-Cars: Mit PS-strotzenden Autos wie Dodge Challenger, ...
... Ford Shelby GT 500 und ...
... Chevrolet Camaro kehrt die gloreiche Vergangenheit der 60er Jahre ins Hier und Jetzt zurück.
Gestern schick, heute wieder: Allen drei Neuauflagen aus der legendären amerikanischen Auto-Epoche ist ihr Retro-Look gemein, aber der Dodge Challenger ist – wie der Chevrolet Camaro – noch eine Studie, ...
... während der Ford Shelby GT 500 bereits auf öffentlichen (amerikanischen) Straßen sein Unwesen treibt.
Das Fastback ist wieder da: Natürlich mußten die Designer das markante Dach des Mustang bei der Neuauflage übernehmen.
Beeindruckend viel Überholprestige: Hinter der steil im Wind stehenden Front liegt ...
... ein 5,4 Liter großer Achtzylinder. Fords Special Vehicle Team (SVT) holt aus dem Motor mit einem mächtigen Kompressor 475 PS und 610 Nm Drehmoment.
Große Muskeln, relativ kleines Schuhwerk: Die 255er Reifen sind auf 18-Zöller aufgezogen. Dahinter eine Brembo-Bremsanlage mit gelochten Scheiben.
Giftig: Wo beim normalen Mustang das Pferd zu sehen ist, trägt das Topmodell eine Schlange als Zeichen seiner Potenz.
Da helfen auch Spoiler und Diffusor wenig: Bei ersten Ausfahrten auf dem California Speedway tanzt das Heck nervös über die Bodenwellen. Vielleicht ...
... hätte Tuner-Legende Caroll Shelby dem GT 500 doch lieber eine hintere Einzelradaufhängung spendieren sollen – auch wenn das den Preis um 5500 Dollar nach oben getrieben hätte.
Innen unterscheidet sich der GT 500 von seinen schwächeren Serienbrüdern durch gebürstetes Aluminium und zweifarbige Ledersitze.
Tunnelblick: Die Instrumente stecken in tiefen Röhren, der Tacho reicht bis 260 km/h, aber ...
... bei 250 km/h schiebt die Elektronik dem Vortrieb einen Riegel vor. Wer richtig aufs Gas tritt, ...
... bringt den GT 500 in 4,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Neun von zehn Exemplaren sollen den Prestigesprint sogar in 4,5 Sekunden schaffen.
Riesiger Fahrspaß zum kleinen Preis: Rund 42.000 Dollar werden für den Straßenrenner fällig – Ungeduldige legen aber bis 15.000 Dollar drauf, um schneller an eines der 24.000 Exemplare pro Jahr zu kommen.
Caroll Shelby hat schon einmal Hand an den Mustang gelegt: In den 60ern des vergangenen Jahrhunderts ...
... präsentierte der ehemalige Rennfahrer mit dem Shelby GT 350 ein ähnlich heißes Gerät, wie es heute der GT 500 ist.
Das Silber steht dem Prototypen gut: Jeder Amerikaner weiß auch ohne Schriftzug, welches Auto er hier vor sich hat.
Die 4,73 Meter lange, 2,02 Meter breite und 1,34 Meter hohe Studie lebt auf großem Fuße: Vorn trägt sie Räder in 21, hinten gar in 22 Zoll.
Gelungene Organtransplantation: Der 400 PS starke Sechsliter-V8 stammt aus der Corvette. Sein Sound ist atemberaubend.
Die 60er Jahre leben auch im Innenraum: tiefe Instrumentenhöhlen, schwarzes Leder, goldenes Licht. Bei der Kopffreiheit könnte aber noch nachgebessert werden.
Ab 2009 könnte der Traum Wirklichkeit werden: GM dürfte eine Produktionskapazität von mindestens 100.000 Camaro pro Jahr haben. Pro Exemplar ...
... können deutlich unter 50.000 Euro veranschlagt werden. Nach Europa kommt der Chevy nicht – hier scheitert er an den Normen zum Fußgängerschutz.
Auf den ersten Blick ein Camaro: Chefdesigner Brian Smith verfremdete zwar die Flächen des Originals und straffte die Linien, die Wespentaille blieb aber erhalten.
Spitze Front, Raubtiergrill und Hutze auf der Haube: Der neue Camaro sieht aus ...
... wie ein Facelift des Originals 396 SS von 1969.
Muscle-Car-Neuauflage Nummer drei: Die Challenger-Studie ist keine Primadonna, sondern hart im Nehmen. Unterm roten Blech ...
... stecken Bremsen, Lenkung, Getriebe und Radaufhängung vom Dodge Charger SRT8.
Nicht nur optischer Zierat: Die schwarz lackierte Hutze schafft Platz für ...
... den 6,1-Liter-Hemi-V8 aus dem Charger. Der Motor setzt den Challenger mit 425 PS unter Dampf und beschleunigt ihn in 4,7 Sekunden auf Tempo 100. Spitze: 279 km/h.
Genau bis aufs kleinste Detail: Selbst das Logo haben die Designer exakt vom Original übernommen. R/T steht für ...
... Road/Track und damit für die sportlichsten Dodge-Modelle. Das Heck-Design gab es in den 60ern bei den Amerikanern natürlich auch schon.
Edel aber eng: Keine B-Säulen, komplett versenkbare Scheiben und ein Dach, das dem Kopf der Passagiere ziemlich nahe kommt.
Metallisch kühl wie eine Cola-Dose: Das Cockpit der Challenger-Studie versprüht mit ...
... den Alu-Flächen und tiefliegenden Instrumenten einen ganz eigenen Charme.
Der Hüftschwung macht's: Der Challenger ist ein 68er, den wir gerne wiedersehen. Für rund 47.000 Dollar könnte Ende 2008 die Neuauflage ...
... des Klassikers auf den Markt kommen.
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