Dodge Challenger R/T Classic (2009)
Jetzt wird's klassisch: Als "R/T Classic" mischt der Dodge Challenger die Muscle Car-Szene in den USA auf. Allein der Haustarif von 34.000 Dollar weckt Begehrlichkeiten.
Dafür bietet der Herausforderer alles, was ein Pony-Car ausmacht: Fetter V8 unter der Haube, dicke 20-Zoll-Schlappen und extrem hoher Aufmerksamkeits-Faktor.
Der Challenger macht von vorn bis hinten auf dicke Hose, von der Lufthutze auf der endlos langen Haube ...
... über den verchromten Tankverschluss bis zum in Wagenfarbe ("HEMI-Orange") lackierten Heckspoiler, der helfen soll, die 380 PS des Hemi-V8 auf die Straße zu bringen.
Der böse Blick hat beim Challenger schon Tradition und ist gratis. Keinesfalls billig wird es dagegen an der Tankstelle, denn dort dürfte der Classic häufig zu Gast sein. Auch wenn er 51 PS weniger als das Top-Modell SRT8 mobilisiert.
Challenger bedeutet Herausforderer. Darüber muss sich der Besitzer im Klaren sein, wenn er diesen Schriftzug auf seinem Auto finden will. Ab Februar 2009 können Fans in den USA zuschlagen.
Die R/T-Rallyestreifen sind ein klares Bekenntnis an die glorreiche Vergangenheit des Challenger, ...
... der 2008 nach seinen Erfolgen in den Siebzigerjahren eine Wiederauferstehung feierte. Wer das unmoralische Angebot hierzulande nutzen möchte, muss sich einen Importeur suchen. Der verlangt in der Regel einen ordentlichen Zuschlag, spätestens jedoch an der Tankstelle wird der Challenger zur echten Herausforderung.
Darf's noch ein wenig mehr sein? Dodge rollte den Challenger SRT8 zum Re-Start der Legende aufs Parkett der Chicago Auto Show (8. bis 17 März 2008).
35 Jahre war der V8-Titan von der Bildfläche verschwunden. Jetzt ist er wieder da und schlug– allen Öko-Offensiven zum Trotz – ein wie eine Bombe.
Die amerikanischen Muscle-Car-Ikonen sind populärer denn je. Auch die Klassen-Brüder Ford Mustang und Chevrolet Camaro freuen sich in den USA großer Beliebtheit.
Unter der Haube des Challenger SRT8 wummert der 6,1-Liter-HEMI-V8 aus dem Hause Chrysler, der satte 431 PS entfaltet. Den Sprint auf Tempo 100 knackt das rassige Coupé in weniger als fünf Sekunden.
Rein äußerlich lässt der Hecktriebler nichts vermissen, was ein Muscle-Car auszeichnet: Rennstreifen, wuchtige Spoiler, tiefe Schürze, bulliger Kühlergrill, fette 20-Zöller ...
... und knallige Farben. Alles zusammen sorgt für die gewisse Aggressivität, die dieser Fahrzeug-Klasse so eigen ist.
Die Designer wollten den neuen Challenger so gestalten, dass man beim Betrachten immer den Ur-Challenger vor dem geistigen Auge habt, erklärt Trevor Creed, stellvertretender Design-Chef von Dodge.
Geschaltet wird über eine Fünfgang-Automatik, ein Sportfahrwerk sorgt für die nötige Bodennähe.
Sollte es allzu kurvig werden, beruhigt das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) mit Traktionskontrolle und Bremsassistent den wilden US-Sportler.
Seit Frühjahr 2008 steht der Dodge Challenger STR8 in den USA bei den Händlern. Aktueller Preis für das gute Stück (Stand Januar 2009): 42.245 Dollar.
Deutsche Muscle-Car-Freunde sind leider auf Importe angewiesen, müssen somit Transportkosten, zehn Prozent Zoll und 19 Prozent Mehrwertsteuer draufpacken.
Im Innenraum, in dem fünf Personen Platz finden, wartet jede Menge High-Tech. Darunter ein GPS-Navigationsystem, "Keyless-Go"-Technologie und ein Infotainment-System. Dass AC/DC, die Rolling Stones und Co ordentlich rüberkommen, ...
... dafür sorgt eine Audio-Anlage mit 13 Lautsprechern und einem 200 Watt starken Subwoofer. Die sportlichen Rundinstrumente sind symmetrisch und übersichtlich angeordnet.
Komfortable Leder-Sportsitze sollen ordentlichen Seitenhalt garantieren und sind mit einem Querstreifen in Wagenfarbe versehen, über dem SRT-Zeichen eingenäht wurden.
Sie können nicht genug von der Sportwagen-Ikone bekommen? Kein Problem: Es warten noch viele Fotos auf Sie! Ab Bild 29 gibt es als Zugabe Infos zu den Konkurrenten Ford Mustang und Chevrolet Camaro.
Zweiter Heißsporn im Stall der "Pony-Cars" ist der Ford Mustang – hier als aktuelles Sondermodell Bullitt.
Als Basis dient der Sonderserie der Mustang GT Premium. Somit sind Leckerchen wie Tempomat, Klima und ABS mit an Bord.
Der Bullitt ist auf 7700 Exemplare limitiert. Preis: 31.075 US-Dollar, also umgerechnet etwa 21.500 Euro.
Die manuelle Fünfgang-Schaltung verteilt die Kraft auf die Hinterräder. 243 km/h soll der Bullitt laut Ford schaffen. Modifikationen wie Sportfahrwerk, Domstrebe, Sportbremsen und eine neue Führung der Ansaugluft zur Motorkühlung sollen dem Pferdchen auf die Sprünge helfen.
Der Bullitt ist der jüngste Spross einer langen Reihe von Mustang-Sondermodellen. Getreu dem Fordschen Motto: "A steed for every need" – für jeden Geschmack das passende Pferd.
Ebenso wichtig wie die Optik ist bei dieser Fahrzeuggattung natürlich die Leistung: Aus dem 4,6-Liter-V8 zieht der Bullitt 315 PS und 440 Nm.
Dritter im Bunde ist der Chevrolet Camaro – hier zunächst als Cabrio-Studie, die auf der Detroit Auto Show im Januar 2007 zu sehen war. Mit diesem Exponat gab General Motors sein festes Versprechen: 2009 wird diese US-Ikone ihr Comeback feiern, genau ...
... 40 Jahre nach dem Höhepunkt der Muscle-Car-Ära. Unter der Haube arbeitet ein knapp sechs Liter großer V8, der 405 PS und 536 Nm Drehmoment mobilisiert. In rund fünf Sekunden sollen 100 km/h erreicht sein.
Der fast zwei Meter breite Grill steht wieder gepfeilt im Fahrtwind. Der Wagen trägt außerdem einen leuchtenden Metalliclack – als Verbeugung vor dem beliebten "Hugger Orange" seines Vorgängers.
Auch die geschlossene Studie sorgte bei Ihrer Präsentation in Detroit ein Jahr zuvor für viele "Ohs" und "Ahs". Der 400 PS starke Sechsliter-V8 stammt aus der Corvette. Sein Sound ist atemberaubend.
Die 4,73 Meter lange, 2,02 Meter breite und 1,34 Meter hohe Studie lebt auf großem Fuße: Vorn trägt sie Räder in 21, hinten in 22 Zoll.
Genau wie beim Cabrio soll auch für das Coupé der Traum von der Serie bald Wirklichkeit werden. Noch 2009 soll der Camaro beim US-Händler stehen.
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