GeigerCars erfüllt Männerträume: Der Tuner aus München beklebt den
Dodge Charger SRT8 im Stil eines US-Polizeiautos. Das Vorbild ist das Cop-Car aus dem Computerspiel "Need for Speed? Most Wanted", in dem der Spieler in der fiktiven Stadt Fairhaven-City auf Verbrecherjagd gehen kann.
Aber nicht die Optik allein macht den Police-Charger zum speziellen Begleiter. Natürlich hat das Geiger-Team auch am Motor geschraubt und den 6,4-Liter-V8-Motor mit Hilfe eines Kompressors von 469 auf 638 PS aufgeblasen. Das Drehmoment wächst von 618 auf 820 Newtonmeter, eine Fünfgangautomatik bündelt die Urgewalt des Motors an der Hinterachse.
Der Ami rollt auf 22-Zoll-Alufelgen in Mattschwarz mit 265er-Pneus vorn und 295er-Reifen hinten. Das Sportfahrwerk legt den Charger etwas tiefer, die Sportauspuffanlage liefert grollenden Sound.
Innen greift Geiger auf das ohnehin üppige Austattungspaket des Charger SRT8 zurück: Klimaautomatik, Sportsitze in Leder, Soundsystem oder E-Schiebedach – alles schon drin. Ganz billig ist der Traum vom eigenen Polizeiauto allerdings nicht: 72.850 Euro ruft GeigerCars auf, einen Serien-Charger gibt es bereits für 50.000 Euro. Doch während hier ein kostspieliges Spielzeug steht, ...
... zeigen wir hier, wie cool die US-Cops wirklich unterwegs sind. Was aber noch wichtiger ist: Sie sind auch schnell. Auf dem Grattan Raceway – rund 150 Meilen außerhalb von Detroit gelegen – musste jetzt nämlich der 2012er
Dodge Charger Pursuit ...
... zum "Eignungstest" antreten. Ergebnis: Die 296 beziehungsweise 375 PS starke Ami-Limousine übertraf die Erwartungen und stellte zwei neue Rekorde auf der Rennstrecke auf.
Der V8-Charger (5,7-Liter Hubraum) umfuhr die Rundstrecke dank einer extra verbauten Übersetzung sowie sehr standfester Bremsen in der neuen Rekordzeit von 1:33,70 Minuten. Kein Polizeiwagen war auf dieser Strecke jemals schneller.
Und auch der kleine V6-Bruder – der sogar mit E85 Bioethanol betankt werden kann – legte ein ordentliches Ergebnis hin: Nach 1:37,71 Minuten (1:37,57 Minuten mit E85) stoppte der Zeitnehmer und attestiert dem Dodge Charger V6 Pursuit die schnellste Runde, die jemals mit einem V6-Sauger absolviert wurde.
In nur 5,8 Sekunden schafft die große Limousine den Sprint auf 60 mph (96 km/h). Der heckgetriebene Wagen bekommt für seinen Einsatz bei den Gesetzeshütern ein "getuntes" Fahrwerk, extra große Bremsen, größere Stabilisatoren an beiden Achsen, 18 Zoll große Stahlfelgen und ein zweistufiges, speziell auf die Anforderungen der Polizei abgestimmtes ESP.
Außerdem wurde das Cockpit für den Einbau von verschiedenartigem Spezial-Equipment vorbereitet. Die restliche technische Ausrüstung ...
... findet im Kofferraum Platz.
An der Front trägt der Dodge Charger Pursuit einen spektakulären Rammschutz. Auf dem Dach wurde jede Menge Licht-Spielerei in Stellung gebracht.
Schon seit September 2010 bringt der Dodge Charger Pursuit US-Polizisten von A nach B. Seit 2011 tut das auch ...
... der Ford Police Interceptor. Sieht wie ein alter Bekannter aus? Richtig, Basis ist der aktuelle Ford Taurus.
Die Neuigkeit: Der neue Interceptor ist ausschließlich als V6 zu haben – mit 3,5 Litern Hubraum und wahlweise 267 oder 350 PS. Der Motor soll gegenüber dem alten, V8-bewährten Crown Victoria 25 Prozent Sprit sparen.
Größere Bremsen, eine stärkere Lichtmaschine und ein größerer Kühler machen den Interceptor Verfolgungsjagd-tauglich.
Zwei Radarsensoren informieren den Fahrer über Fahrzeuge im toten Winkel, Rückfahrkamera und Rückfahrsensor sind ebenfalls an Bord. Das serienmäßige ...
... Ford SYNC-System – in zivilen Fahrzeugen für die Anbindung von Mobiltelefon und MP3-Player zuständig – korrespondiert im neuen Police Interceptor auch mit Blaulicht und Sirene.
Wenn der Schutzmann ums Eck rollt, dann hält ihn eine elektronische Stabilitätskontrolle sicher in der Spur – auch bei scharfen Verfolgungsjagden, verspricht der Hersteller.
Die Sitze bieten besseren Platz für die schweren Waffengürtel der US-Cops und sind gegen Stichwaffenangriffe aus der zweiten Reihe geschützt. Die Mittelkonsole hält
Ford für Zusatzequipment frei, das die Polizeibehörden nachträglich einbauen können.
Die meisten Ami-Cops (laut Ford 75 Prozent) gehen zurzeit noch in einem Ford Crown Victoria auf Verbrecherjagd. Ganz selten allerdings posieren sie leicht bekleidet davor. Und noch viel seltener lassen sie sich dabei fotografieren.
Ein riesiger Spritfresser? Ja. Aber auch bequem, verdammt schnell, hart im Nehmen und deshalb bei den Sheriffs hoch angesehen. 2010 ist der Crown Victoria aber überholt und wird deshalb ausgemustert.
2009 machte die noch Nachricht die Runde, die US-Polizei wäre bald in diesem dicken Interceptor unterwegs. Die zivile Studie "Ford Interceptor Concept" wurde erstmals ...
... 2007 auf der Detroit Motor Show präsentiert und hat es bis heute nicht in die Serie geschafft. Wir vermuten mal: zu groß, zu durstig. Was dann auch der Grund war, weshalb das Blaulicht jetzt doch auf einem schnöden Taurus funkelt.
Schade eigentlich, denn so eine Inneneinrichtung ...
... würde nicht nur Cops erfreuen.
An der Langstreckentauglichkeit der Sitzschalen können allerdings gewisse Zweifel gehegt werden.
Auch hinten sind Sitzschalen verbaut, getrennt durch einen Mitteltunnel, der sich durch das ganze Fahrzeug zieht.
Der Vorschlag von GM für das US-Polizeiauto der Zukunfts heißt
Chevrolet Caprice PPV und kommt – wie der Ford – im Jahr 2011 auf den Markt.
PPV steht für "Police Patrol Vehicle". Dahinter verbirgt sich ein speziell aufgebauter Holden Caprice aus australischer Produktion.
Der kommt mit einem 360 PS starken Sechsliter-V8, einer speziell abgestimmten Sechsgang-Automatik, stärkeren Bremsen, einer verstärkten Aufhängung und zusätzlichem Kühler für Motoröl, Getriebe und Servolenkung.
Vorne hängt der typische Rammbügel, auch "Bullenfänger" genannt. Amerikanische Cops dürfen böse Jungs im Fall der Fälle nämlich von der Straße rammen. Die Blitzer auf Heckscheibenhöhe sollen bspw. hörgeschädigte Autofahrer auf die Polizei aufmerksam machen.
In der Signalanlage kommt neueste LED-Technik zum Einsatz. Die Suchscheinwerfer bietet GM als Zusatzausstattung an.
Innen protz der
Caprice mit mächtig Raum. Vor allem bietet er mehr Platz als der Ford Crown Victoria. Die Sitze wurden so geformt, dass die US-Cops mit ihren Gürteln bequemer sitzen können.
Kommando-Stand für den Sheriff. Der Caprice PPV wird nicht nur schnell, sondern ist je nach Wunsch auch ein echtes Hightech-Gerät. Mit Touchscreen-PC, Inbord-Kamera, Nachtsichtgerät, ...
... erweiterter Wireless-Anschlussfähigkeit, automatischem Computer-Update während der Fahrt, Kennzeichenerkennung, ...
... und der Fähigkeit, Gesichter und Fingerabdrücke zu erkennen. Die technologischen Finessen hat die australische Behörde für Nationale Sicherheit (NSA) für die australischen Holden-Polizeiautos entwickelt.
Als besonderes Extra bietet GM ein "Undercover"-Paket für den
Caprice PPV an. Wie genau das aussieht, wird natürlich nicht verraten.
Und nicht nur neue Polizeiautos gibt es in den USA: Der "Rumbler" soll künftig die New Yorker mit Kopfhörern oder Hörschäden wachrütteln. So heißt ein spezieller Vibrationsalarm, mit dem das New York Police Department (NYPD) 157 seiner Einsatzfahrzeuge ausgerüstet hat.
Apropos NYPD: Die New Yorker Polizei fährt seit 2009 nicht mehr nur
Ford Crown Victoria und
Chevy Impala. In New York werden 40
Nissan Altima mit Hybridantrieb für ein Jahr im Einsatz getestet. Bislang schien es, als sei der Spritverbrauch den US-Gesetzeshütern schnurz.
Die neuen Hybrid-Streifen gurgeln aber mit knapp sieben Litern auf 100 Kilometer nur halb so Sprit durch wie die Chevys oder
Ford.
Mit 25.391 Dollar Kaufpreis pro Fahrzeug kosten die Hybridautos zwar rund 1.500 Dollar mehr als ein neuer Chevrolet Impala. Bürgermeister Bloomberg ist aber zuversichtlich, dass die Mehrkosten durch geringeren Unterhalt schnell wieder wettgemacht werden.
Abgerechnet wird nach einer einjährigen Testphase. Fällt die für die
Nissan Altima positiv aus, geht's den Crown Victoria und Impala an den Kragen.
Schon begeistert? Anderswo gibt es noch weitaus ungewöhnlichere Polizeiautos. Zum Beispiel in England.
Lexus IS-F V8 fährt dort die Polizei von Humberside, kein schlechter fahrbarer Untersatz. 5,0-Liter-V8, 423 PS, in 4,8 Sekunden von 0 auf 100, 270 km/h Spitze.
Die Jungs und Mädels in Blau haben die japanischen Sportlimousinen angeschafft, weil sie ein stabiles Auto für ihr immer schwerer werdendes Equipment zur Radarkontrolle brauchten, so die offizielle Erklärung.
PCSO Charlotte Whittaker von der Polizei im englischen Sussex ist glücklich über den neuen
Kia Soul ihrer Sondereinheit für Bürgerkontakt. Warum? Weil sie mit dem poppigen Koreaner im Straßenverkehr noch mehr auffällt als bisher.
Der einzige Grund? Im englischen Wind und Wetter nicht mehr zu Fuß gehen zu müssen, wird vielleicht auch nicht ganz unwichtig sein ...
Kamera-Wagen: Offenbar stehen bei den Briten immer noch nicht genügend einäugige Polizisten, sprich Überwachungskameras... So ergibt es Sinn, wenn der putzige
Toyota iQ ein solches Gerät spazieren fährt. Er wird derzeit von der britischen Polizei ...
... auf Herz und Kupplung getestet. Die kommunalen Verkehrsbehörden im Vereinigten Königreich sind nämlich unzufrieden mit ihren
Smart fortwo: Die Zuladung der Zweisitzer sei so gering, dass nur mit Mühe zwei Bobbies samt Equipment zum Blitzen brausen können.
60 Kilogramm wiegen Wärmebildkamera, GPS-Gerät, eine Vorrichtung zum Lesen von Autokennzeichen und noch vieles Hübsches mehr. Leichtes Spiel für den Dreisitzer
iQ. 45 Stück sind derzeit im Großversuch auf der Insel unterwegs.
Zurück nach Deutschland! Ulkige Idee der Polizeibehörde im Kreis Mettmann: Ausgewählte Beamte sind mit einer Polizei-Ape unterwegs.
Anfang Juni 2009 übergab Landrat Thomas Hendele (Behördenleiter der Polizei Mettmann, re.) den Schlüssel an Personalwerber Marten Harms.
Während der ersten Einsatzfahrt freundeten sich beide mit dem knapp 10 PS starken Dreirad an.
Ganovenjagd? Nein, das motorisierte Dreirad soll sich mit seiner Werbebotschaft ins Gedächtnis staunender Passanten knattern.
Der kleine Kult-Laster schafft mit seinem Einzylinder-Zweitaktmotor immerhin Tempo 60. Das reicht, um künftig ...
... außerdem als Logistik-Fahrzeug sowie im Versorgungs- und Kurierdienst eingesetzt zu werden.
E-Klasse im Staatsdienst: Ihre ersten vier Streifenwagen mit LED-Blaulicht hat die Hamburger Polizei 2009 in Betrieb genommen.
Neben der blauen Rundumleuchte und dem roten Schriftzug "Stop Polizei" wurde auch der Suchscheinwerfer mit LED realisiert.
2009 kam diese Studie eines ultimativen US-Streifenwagen: Der Carbon Motors E7 sollte ab 2012 die Polizei jenseits des großen Teichs mobil machen.
Der E7 stammt von der US-Schmiede Carbon Motors, die bisher vor allem durch die Checker-Taxis bekannt ist.
Weil die alten US-Polizeiwagen bei Verfolgungsjagden nicht durch übermäßige Dynamik auffielen, setzt der Carbon E7 auf pure Power.
Angetrieben wird das schwarz-weiße Monster von einem 304 PS starken Sechszylinder-Diesel, der das 1,8 Tonnen schwere Gerät auf bis zu 250 km/h beschleunigt.
Den Spurt auf Tempo 100 erledigt der E7 in 6,5 Sekunden, die Kraftübertragung übernimmt eine Sechsgang-Automatik.
Die LEDs dürften dafür sorgen, dass den E7 so schnell keiner übersieht.
Der Rammschutz ist nicht nur zur Zierde da, sondern soll bei Verfogungsjagden den Schutz für die Einsatzkräfte erhöhen.
Zahlreiche Knöpfe für die modernen Einrichtungen zur Kommunikation, ...
... belüftete Sitze für die Cops mit speziellen Einbuchtungen für das Tragen eines Waffengurtes, ...
... Nachtsichtgeräte, ein integrierter Rammschutz rundum, integrierte Überwachungskameras und schusssichere Fenster und Türen machen den E7 zum Albtraum aller bösen Buben.
Während es vorn ausgesprochen modern zugeht, ...
... sind die hinteren Türen gegenläufig angeschlagen, damit Personen in Handschellen besser im Fond untergebracht werden können. Auf Komfort müssen die unfreiwilligen Passagiere weitgehend verzichten: Die Sitze sind auf Hartplastik und komplett abwaschbar, eine Trennwand separiert sie von den Einsatzkräften.
Der E7 wurde nach Vorgaben von Polizei und ...
... US-Heimatschutzbehörde entwickelt. Scheiben, Türen und der Vorderwagen sind gepanzert.
Ein Polizeifahrzeug muss nicht nur schnell, sondern auch wirtschaftlich sein. Deshalb rollt der Carbon E7 auf einem relativ leichten Alu-Spaceframe und setzt auf den Diesel-Antrieb, der im Vergleich zu einem vergleichbaren Benziner 40 Prozent weniger Kraftstoff schlucken soll.
400.000 Kilometer soll der E7 halten, fast doppelt so lange wie bisher gängige Einsatzfahrzeuge. Das relativiert auch den Grundpreis von etwa 50.000 Dollar. Auch der Einsatz von LED-Technik für die tannenbaumartige Rundumbeleuchtung soll besonders langlebig sein.
"Batman hat ein cooles Auto. Aber unseres ist echt!" Carbon Motors wirbt selbstbewusst für den Streifenwagen der Zukunft. Noch mehr coole Streifenwagen gefällig? Weiterklicken reicht!
Dieser Sheriff im Bundesstaat Texas ließ sich vom deutschen Tuner GeigerCars einen 700 PS starken
Hummer bauen. Die Höchstgeschwindigkeit des Dreitonners liegt bei 250 km/h.
US-Autobauer
Chrysler rüstet schon seit Modelleinführung den Dodge Charger/Magnum für den Streifendienst ...
... um. Auf Wunsch unter der Haube: Ein 5.7-Liter-Hemi-V8 mit satten 373 PS.
Speziell für die britische Polizei staffiert
Mitsubishi den
Lancer Evo X mit Blaulicht aus. Wenigstens 280-Turbo-PS wuchten das Einsatzfahrzeug in 5,2 Sekunden auf Tempo 100.
Bei deutschen Gesetzeshütern war bis zum Aufkommen starker, geräumiger Diesel vom Schlag eines
Audi A6 Kombi der
Porsche 911 sehr beliebt. Hier ein luftgekühlter Carrera mit 3,6-Liter-Boxermotor und 272 PS.
Der vielleicht letzte
Porsche im Besitz der deutschen Polizei, dieser 944 von 1982 (163 PS), eskortierte früher Generalbundesanwalt Kurt Rebmann. Heute fährt er nur noch zu Polizeischauen.
Kleiner Ausflug ins Was-wäre-wenn:
BMW 123d, um 30 Millimeter tiefergelegt und um 37 PS auf 241 PS leistungsgesteigert, Aushängeschild der Initiative "Tune it Safe!" auf der Essen Motor Show 2009.
Aus dem braven zwei Liter großen Diesel des "Bimmer" kitzelt AC Schnitzer 37 Mehr-PS heraus. Das langt für 238 km/h, von 0 auf 100 kommt der Vierzylinder mit Direkteinspritzung über eine Sechsgangautomatik in 6,7 Sekunden.
Sponsor Hankook hat der Raumpatrouille extra dicke Schlappen im Maß 235/30 ZR20 an die Felgen gezaubert, damit die bärige Kraft auch sicher auf die Straße kommt. Denn sicher soll das Tuning sein, nicht nur beim Polizei-Unikat.
Felgen, Karosseriebauteile, Auspuffblende, Federn, Carbon-Applikationen an Armaturentafel, Mittelkonsole, Türgriffen und Lenkrad, Aluminium-Pedalset und eine Aluminium-Fußstütze sind ebenfalls von AC Schnitzer.
Die schnelle Truppe lümmelt sich während der Fahrt in AC Schnitzer Sportsitze. Die Polizei-Farben hat der BMW-Brenner von Foliatec / Intax / folioCar. Das Tagfahrlicht ist von Hella.
Hier posieren zwei Cops mit dem flotten Feger. Es bleibt allerdings bei dem Unikat, die deutsche Polizei wird weiterhin mit handelsüblichen
BMW und anderen Fabrikaten unterwegs sein.
2008 war das "Tune it Safe!"-Mobil auf der Essen Motor Show ein
VW Scirocco mit 1,4-Liter-TSI und 210 PS.
Von wegen süß: Im Brabus Ultimate (Smart-Basis) mit Polizei-Equipment tut ein spezieller Dreizylinder mit 112 PS Dienst. Er 2007 war der Vorgänger des Scirocco.
2006 rüstete Brabus für die Initiative "Tune-it-Safe" einen Brabus Rocket zum Einsatzwagen um. Der
Mercedes CLS leitet brutale 730 PS an die Antriebsachse.
Tuner Techart machte 2005 den Anfang: Ein
911 Carrera S mit getunten 370 PS, Wert 125.000 Euro, war das erste "Tune it Safe"!-Auto.
Und wieder zurück zur Realität: Den Behörden im US-Bundesstaat Texas steht ein 305 PS starker
Ford Mustang mit 4,6-Liter-V8 zur Verfügung.
Am Strand von Waikiki (Honolulu/Hawaii) gehen die Herren Officer ebenfalls mit einem potenten
Ford Mustang auf Ganovenjagd.
US-Streifenwagen-Romantik in Reinkultur: V8, Weißwandreifen und Tatütata auf dem Dach beim
Chevrolet Impala.
Auf der südlichen Erdhalbkugel fegt das Gesetz in einem Holden Monaro GTO um die Ecken. Mit einem Siebenliter-V8 unter der Haube leistet der Wolf im Schafspelz enorme 571 PS.
In Bloomfield Hills (Michigan/USA) sind nicht nur die Einwohner gut motorisiert. Die Polizei geht in einer
Corvette C5 auf Streife.
Privilegiertere Kollegen in den USA lenken einen
Cadillac XLR mit 4,6-Liter-V8 und 326 PS.
Bei unseren österreichischen Nachbarn reicht hingegen ein
Serien-Smart fortwo für den alltäglichen Kampf um Gerechtigkeit.
Der 325 PS starke
Porsche 911 Carrera steht nach sechsmonatiger Testphase im Porsche-Museum in Gmünd. Fazit der österreichischen Polizei: zu wenig Platz.
Der Sheriff der Kleinstadt Hoover im US-Bundesstaat Alabama sieht das offenbar anders. Er stellte 2009 einen
Porsche 911 als Streifenwagen in Dienst.
Allerdings musste der Mann mit dem Stern für den Zuffenhausener auch nichts bezahlen: Einfach einen Kokain-Dealer beim Rasen erwischen,
Porsche beschlagnahmen, umspritzen, fertig!
Krasse Idee: ein
Bugatti Veyron mit Blaulicht. Eventuell eine Idee für die Stadt Wolfsburg.
Auf der Autobahn Salerno-Reggio Calabria in Süditalien geht die Polizei mit einem 500 PS starken
Lamborghini Gallardo auf Raserjagd.
Die Staatspolizei in Rom hat einen baugleichen, ...
... oder genau genommen hatte. 2009 hat der blau-weiße Bolide einen Unfall nicht überstanden.
Glück für die Polizisten: Erstens kam niemand bei dem Unfall zu Schaden und zweitens hatte
Lamborghini der Staatspolizei zum Zeitpunkt des Unfalls schon einen zweiten
Gallardo zur Verfügung gestellt.
Rallye-Feeling dagegen bei der französischen Polizei 2007: 225 PS, 244 km/h, der
Subaru Impreza der Brigade Rapide D'Intervention (dt.: schnelle Eingreiftruppe) ist etwas schwächer als der damalige Serien-WRX.
Die Einheit, der die drei angehören, ist eine auf alle möglichen rasend schnellen Einsätze spezialisisierte Elitetruppe: Pascal Vitte (links), Jean-Luc Coursimault (rechts) und Serge Plumet (am Steuer) ...
... sind wahre
Subaru -Fans. Auf der Wache in Besançon zeigen Jean-Luc Corsimault (li.) und Serge Plumet stolz Poster und Fan-Schal von
Subaru.
Im Dienst tragen die Elitepolizisten Rennfahrerschuhe. Die Mitglieder der Brigade Rapide d'Intervention sind so schnell, dass sie mit Erfolgschancen an Rallyes teilnehmen könnten.
Ein glasklare Aufforderung – Bitte folgen! Wenn der
Impreza der Brigade Rapide vor einem auftaucht, dann ist Schluss mit lustig.
In Venedig fährt dagegen auch die Polizei Boot.
Sportschlitten: Pontiac Firebird TransAm mit Police-Schriftzug und flachem LED-Blaulicht.
In den Fünfziger Jahren ging die New York State Police im
Chevrolet Biscayne auf Verbrecherjagd.
Was für die einen der
Porsche 911 ist, ist für die anderen der
Nissan Skyline. Japanische Behörden schwören auf die Turbo-Power des rassigen Sportlers.
Amerikanischen Tunern gefiel der
Nissan 350Z als Polizeiauto aber offenbar noch besser. Dieser schwarz-weiße Renner war 2005 auf der SEMA in Las Vegas zu sehen.
So stellt man sich in Rumänien ein adäquates Einsatzfahrzeug zur Verfolgung von Rasern vor.
Im Nachbarland Bulgarien fährt die Polizei ganz schlicht
Opel Astra.
Auch nicht schlecht: Ein
Lotus Exige als Polizeifahrzeug.
Mit dem Caparo T1 wird Polizist endlich zu Traumberuf. Der Supersportler wird von einem 2,4-Liter-V8 mit 575 PS befeuert.
Ganz wild treiben es die Behörden in Süd-Korea: Mit über 500 PS geht es im
Lamborghini Diablo verboten schnell zur Sache. Vor 20 oder 30 Jahren ging es da bei der Polizei in Deutschland gemächlicher zu:
Deutsche Polizei-Oldies!
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