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Drei Kompakt-SUVs im Vergleich

DS 7 Crossback Mazda CX-5 Volvo XC60
Immer nur Audi Q5, BMW X3 oder Mercedes GLC fahren? Hier kommen die Anderen! Vor allem der DS 7 Crossback macht alles anders als herkömmliche Mittelklasse-SUVs. Macht's der Franzose auch besser als Mazda CX-5 und Volvo XC60?
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
DS 7 Crossback
Die Neugier treibt uns zum Neuesten. Mit dem Schlüssel in der Hand gehen wir auf das französische Goldstück zu, drücken aus der Ferne die Entriegelungs-Taste. 
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
DS 7 Crossback
Und dann gleich der erste Wow-Effekt: Der DS 7 blinzelt, ja flirtet uns zu! Sechs LED-Lampen in den Hauptscheinwerfern drehen sich, dabei funkeln sie brillant. Mensch, das ist großartig!
Bild: DS Automobiles
DS 7 Crossback
Auch die Rückleuchten zeigen mit lasergravierten Rauten viel Liebe zum Detail. Dabei wirkt das Design betont schlicht und zeitlos.
Bild: DS Automobiles
DS 7 Crossback
Einsteigen. Und gleich der nächste Wow-Effekt! Da ist sie, die verloren geglaubte Welt der französischen Auto-Avantgarde! Hier sieht einfach nichts so aus wie in einem anderen Auto. Wir können uns kaum satt sehen. 
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
DS 7 Crossback
Wann haben Sie zuletzt Fensterheberschalter in der Mittelkonsole gesehen? Die zudem noch so aussehen, als seien Sie von einem Juwelier per Hand in eine Rautenform geschliffen worden? Überhaupt, die Raute ist DAS Thema im DS 7. Sie findet sich an zahllosen Stellen wieder.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
DS 7 Crossback
Ein netter Gag ist die sich nach dem Motorstart drehende Uhr mittig oben. Neulinge suchen übrigens länger nach der Motorstarttaste. Sie verbirgt sich direkt unterhalb der Uhr.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
DS 7 Crossback
Wir nehmen Platz in den bequemen, weichen Sesseln und fahren los. Vor allem SUV-Fahrer nehmen den DS 7 wahr, ...
Bild: DS Automobiles
DS 7 Crossback
... einige Passanten drehen sich sogar um. Viele fragen sich wohl: Was ist das für ein Auto? Statt eines bekannten Markensymbols sorgt das noch wenig bekannte DS-Zeichen vorn und hinten für Verwirrung.
Bild: DS Automobiles
DS 7 Crossback
Kann der DS 7 auch beim Fahren an die göttlichen Zeiten hydropneumatischer Schwebe-Fahrwerke anknüpfen? Ja, kann er. Wenn man ihn so bewegt, wie es 95 Prozent seiner Käufer tun werden. Lässt man ihn im Komfort-Modus gelassen über Landstraßen dritter Ordnung gleiten, ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... nehmen die Insassen nur wenig von der Fahrbahnoberfläche wahr. Das ab der Ausstattungslinie "So Chic" serienmäßige DS Sensoral Drive mit adaptiven Dämpfern und Kamera-Scan der Fahrbahnoberfläche filtert Unebenheiten sehr effektiv.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Allein die riesigen und schweren 20-Zöller schmälern den Komfort, kurze Stöße wie Querfugen dringen gedämpft durch. Selbst im (unnötigen) Sport-Modus federt der DS 7 noch einen Hauch komfortabler als der CX-5 mit Serienfahrwerk. Ab 130 km/h ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... übertönen Windgeräusche den nur mäßig gedämmten Diesel (177 PS, 400 Nm), unangenehm laut wird es jedoch auch darüber nicht.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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An seine Grenzen bringt man den DS 7 jedoch, wenn man ihn sehr schnell und sportlich über kurvenreiche Straßen mit unebener Oberfläche scheucht. Beim sportlichen Anfahren scharren die Vorderräder. Einmal zügig in Fahrt, beginnt er zu wanken und zu schaukeln, obwohl das Fahrwerk automatisch verhärtet.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Ganz klar: Ein Kurvenkratzer ist der DS 7 nicht. Aber das waren seine ruhmreichen Ahnen wie DS, CX und XM auch allesamt nicht. Und das ist auch gut so, denn es lebe die Vielfalt, die Charakterstärke.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Wer mit einem SUV sportlich fahren möchte, ist mit dem Mazda CX-5 gut bedient. Denn er ist der Agilste der drei. Und mit 1661 kg Leergewicht auch der Leichteste, der Volvo ist rund 200 kg schwerer. Der Mazda lässt sich spielerisch in die Kurve werfen, ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... unterstützt von einer vergleichsweise direkt ansprechenden Lenkung. Das straffe, aber keineswegs unkomfortabel abgestimmte Fahrwerk lässt den Mazda jederzeit sicher liegen, das ESP erlaubt sogar kesse kleine Schwenks mit dem Heck.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Dabei ist es eine Freude, dem drehfreudigen wie spontan und druckvoll antretenden Diesel (175 PS, 420 Nm) die Sporen zu geben ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... und zum perfekt anliegenden, ganz leicht durch die kurzen Gassen flutschenden Schalthebel zu greifen.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Nebenbei glänzt der Mazda mit dem weichsten Verbrennungsgeräusch. Leider ist auch der Mazda nicht perfekt gedämmt, das (angenehme) Motorgeräusch ist vor allem beim Beschleunigen präsent. Schlimmer: Der Japaner patzt bei der Negativ-Beschleunigung, beim Bremsen.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Der Bremsweg von 35,6 Metern bei warmer Anlage ist zwar ein guter Wert, aber nur die halbe Wahrheit. Volvo und DS benötigen einen Meter weniger und bleiben bei der zehnmaligen Vollbremsung aus 100 km/h bis zum Stillstand auch kinderleicht beherrschbar.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Der Mazda hingegen gerät ins Straucheln und erfordert beim Vollbremsen eine feste Hand am Lenkrad. Nach Abschluss des Bremstests zeigten Verfärbungen und Rillen auf den Bremsscheiben vorn die hohe thermische Belastung. DS und Volvo, die beide größere Scheiben als der Mazda haben, meisterten den Test vollkommen unbeeindruckt.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Fahrsicherheit ist ein traditionelles Volvo-Thema, hier zeigt sich der neue XC60 über jeden Zweifel erhaben. Nichts bringt ihn aus der Ruhe. Sein ESP regelt früh und sanft, ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... schon das Serienfahrwerk beeindruckt mit sehr guten Federungseigenschaften.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Am deutlichsten absetzen kann sich der Volvo jedoch bei der Karosserie- und Fertigungsqualität. Der Unterschied ist größer, als es die Punkte vermuten lassen. Vor allem zum im Detail unbefriedigend verarbeiteten Mazda. Vom tresorartigen Schließgeräusch der Türen ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... über die Passgenauigkeit von Verkleidungen bis hin zur Detailqualität: Der Volvo wirkt so, als hätte man auch in 20 Jahren noch etwas von ihm. Seine Karosserie ist auch am besten gedämmt und bietet am meisten Platz.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Große Unterschiede gibt es vor allem im Fond: Im DS 7 bekommt man die Füße nicht unter den Vordersitz, ...
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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... zudem sitzt man wie im Mazda hinten mit stark angewinkelten Beinen.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Im Volvo hingegen ist Luft nach allen Seiten, man sitzt in einer entspannten Position. Allerdings könnte die Beinauflage der vorderen Seriensitze im Schweden etwas großzügiger sein.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Geht es um Zukunftsfähigkeit, ist neben der Fertigungs- und Materialqualität vor allem die Emissionsklasse von Belang, gerade beim Diesel. Und hier setzen sich Volvo und DS an die Spitze: Sie erfüllen beide mit als Erste die aktuelle strenge Abgasnorm 6d-TEMP.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Platz drei mit 491 von 750 Punkten: Mazda CX-5 Skyactiv-D 175. Der Sportlichste. Bremsen und Qualität müssen besser werden.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Platz zwei mit 503 von 750 Punkten: DS 7 Crossback BlueHDi 180. Der Neueste ist auch der Interessanteste. Konsequent anders.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Platz eins mit 514 von 750 Punkten: Volvo XC60 D4 AWD. Der Teuerste ist auch der Beste. Ein extrem ausgewogenes Auto.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Das Fazit von Stefan Novitski: "Ein Blick über den automobilen Tellerrand lohnt sich. Denn neben etablierten Größen finden wir hier drei SUVs mit starkem eigenem Charakter. Nüchtern nach Punkten ist der XC60 klarer Sieger. Aber am meisten beeindruckt hat uns der fabelhaft gemachte DS 7."
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD