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Drei starke Traumkombis

Ferrari FF Ford Focus ST Turnier Mercedes CLS Shooting Brake
Hier stehen nicht das Platzangebot und der Alltagsnutzen im Vordergrund: Ferrari FF, Mercedes CLS Shooting Brake und Ford Focus ST Turnier (von links) sind mehr Kombis, die man will, als Kombis, die man wirklich braucht.
Ford Focus ST Turnier
200 PS würde man dem Focus ST Turnier vielleicht noch abnehmen, aber 250? Doch doch, genau die holt der Vierzylinder-Turbo aus zwei Litern Hubraum. Mitunter fuchteln die 360 Newtonmeter wüst in der Lenkung herum, aber die sechs Gänge schüttelt der Fahrer locker flockig aus dem Handgelenk. So geht's in 6,5 Sekunden auf Tempo 100 und bis auf 248 km/h Spitze.
Ford Focus ST Turnier
Das dickliche Lenkrad lässt sich vom Motor immer noch rumschubsen, wirkt aber nicht mehr ganz so zappelig wie im fünfzylindrigen Vorgänger. Perfekt: die ploppige Handschaltung.
Mercedes CLS Shooting Brake
Der wohl einzige Kombi, der von sich selbst behauptet, ein Coupé zu sein: Wie auch immer, der CLS Shooting Brake kann mit seiner Form gefallen und mit seinem Motor erst recht. Der 4,6 Liter große Biturbo-V8 mobilisiert 408 PS, die für 5,3 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und 250 km/h Spitze reichen.
Mercedes CLS Shooting Brake
Satinierte Pappel umwächst teils rustikale Komponenten. Die Elektronik warnt bei Müdigkeit, tempomatisiert Abstände, lenkt bei versehentlichen Spurwechseln sogar
gegen und stört dennoch nicht das Fahrgefühl. Fein: der füllige V8-Klang.
Ferrari FF
Knapp zwei Tonnen in Bewegung? Kaum zu glauben, wenn man mit dem Ferrari FF rasiermesserscharf Kurven scheitelt. Das viersitzige Monster aus Maranello hat einen hochexplosiven V12-Treibsatz im Bug. 660 PS und 683 Nm aus 6,3 Litern Hubraum katapultieren die rote Rakete in 3,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und bis auf maximal 335 km/h.
Ferrari FF
Ein Performance-Display vertröstet die, die rechts sitzen müssen. Das übrige Unterhaltungsprogramm schaltet per Gaspedal gemeinsam mit dem Soundtrack von Thriller auf Schocker um. Technikschmankerl: ein Allrad ohne bauliche Verbindung zwischen den Achsen.
Ferrari FF Ford Focus ST Turnier Mercedes CLS Shooting Brake
Das Fazit: "Wen interessieren schon die Laderäume, wenn das, wo wirklich was drinsteckt, der Motor ist. Dennoch ist es wieder mal die Größe, um die sich am Ende alles dreht. Der CLS zeigt sie, im FF spürt man kein bisschen von ihr, und der Focus beweist als ST, dass man sie mit Talent kompensieren kann."