Eine faszinierende Familie: Mit dem M1, dem M 635 CSi und dem aktuellen M6 treffen hier drei der Highlights aus 26 Jahren M-Geschichte aufeinander.
Legendär: Der M1 feierte 1978 auf dem Pariser Salon seine Premiere. Sein rassiges Design und vor allem die 277 PS unter der Haube machten die Flunder zum Kultauto. Mit einem Preis von über ...
... 100.000 Mark war der M1 bei seinem Debüt mehr als doppelt so teuer wie ein 500 SE, stand dem Mercedes aber in Sachen Luxus erstaunlicherweise nicht nach. Der Nachfolger, der M 635 CSi, ...
... ist zwar noch neun PS stärker, dabei aber deutlich luxuriöser ausgelegt. Horrende sein Preis bei Produktionsende 1989: 108.000 Mark. Der neue M6 ...
... vereint in sich die Sportlichkeit des M1 mit dem Komfort des M 635 CSi und soll so sowohl die luxusverwöhnte Klientel als auch kompromißlose Kunden ansprechen.
Der M1 ist ein prickelndes Auto mit spannender Vita. Sein Preis hat sich mittlerweile verdoppelt. Das wird beim M 635 CSi wohl nicht passieren. Aber auch er ist ein liebenswertes Stück Geschichte. Der aktuelle M6 vereint das Beste aus beiden.
Mordsmaschine: Schon in der Serie leistet der 310 Kilo schwere Graugußmotor im M1 277 PS; im Renntrimm quetschen die 2,5 Bar Ladedruck zweier Turbolader sogar 1000 PS aus dem Motor. Trockensumpf erspart die Ölwanne, ein Fächerkrümmer ...
... wurde im Hinblick auf die Rennwagen ebenfalls schon montiert. Zwei obenliegende Nockenwellen für die Vierventiltechnik und dazu eine geschmiedete Kurbelwelle waren damals technische Avantgarde.
Er zeigt gerne mal sein knackiges Hinterteil: In 5,6 Sekunden durchbricht der Oldie die 100er-Marke – und zieht so vielen modernen Modellen lässig davon. Die Höchstgeschwindigkeit ...
... liegt bei 262 km/h. Das ist auch mehr als 26 Jahre nach dem Serienstart noch verdammt schnell. Vor allem in Kurven ist wegen des Mittelmotor-Konzepts durchaus Vorsicht geboten.
Da guckste, was? Der M1 klappt seine Strahleaugen nur bei Bedarf raus.
Typisch M1: die Leichtmetallräder in 16 Zoll.
Zutritt nur für Sportler: Der Einstieg erfordert eine gewisse Gelenkigkeit.
Rennwagen für den öffentlichen Straßenverkehr: Das erste M-Cockpit war zum Fahrer geneigt – seit jeher ein Zeichen von Sportlichkeit.
Erst mal umdenken: Der erste Gang liegt links unten, wie das Schaltschema rechts neben dem Schaltknauf zeigt.
Praktisch: Die kleinen hinteren Dreiecksfenster lassen sich öffnen. Das erleichtert den Service.
Umgerechnet 50.000 Euro kostete der M1 beim Marktstart – doppelt soviel wie ein Mercedes 500 SE. Bei Produktionsende 1980 waren es gar 56.500 Euro. Abgelöst ...
... wurde der Einser erst 1984 durch den M 635 CSi. Im neuen, bayerischen Kraftprotz ...
... arbeitet der gleiche Reihensechser wie im Vorgänger – in diesem Falle 286 PS stark und mit seinen Einzeldrosseln eine Augenweide. Auch er ...
... dreht wieder fast bis 7000 Touren, die Fahrleistungen (0–100 km/h in 6,4 Sekunden, Vmax 255 km/h) sind wieder eine Wucht. Doch die Auslegung des Coupés ist deutlich komfortabler. Mit allen erdenklichen Extras gespickt, ...
... spiegelt er den Zeitgeist der Mitte der 80er Jahre perfekt wider. Die Sportsitze inklusive Schenkelauflage ...
... sind elektrisch verstellbar, ihre Position ist programmierbar. Ebenfalls elektrisch fahren die vier Fenster sowie ...
... das Schiebedach in Position. Klimaanlage, auf Wunsch auch separat im Fond, Tempomat sowie ...
... Scheinwerferwischer sind weit entfernt von kompromißlosem Sport.
Das Kreuz mit den Speichen: Schick sehen sie ja aus – das Putzen der Kreuzspeichen ist aber ein Horror.
Während der M1 sportliche 1290 Kilo wog, bringt das Sechser-Coupé bereits 1,5 Tonnen auf die Waage. Der aktuelle M6 ...
... wiegt gar 1785 Kilo – Wohlstandsspeck. Sein hohes Gewicht ...
... kompensiert der M6 mit einer brutalen Maschine unter der Haube: Der Zehnzylinder ...
... bringt 507 PS und 520 Nm Drehmoment an die Hinterräder und katapultiert das bayerische Schwergewicht in 4,6 Sekunden auf Tempo 100. Ganz Rennmotor ...
... braucht der V10 nur kurz, bis er einen stabilen Leerlauf findet und Gas ohne Verschlucken annimmt. Genügend Zeit, um 107 zusätzliche PS zu aktivieren (auf Knopfdruck). Normal sind es 400. Oder man ...
... erhöht außerdem noch den Toleranz-Bereich des ESP, beschleunigt die Schaltzeiten des automatisierten Siebengang-Getriebes und schärft die Kennlinie des Gaspedals. Hellwach reagiert die Maschine danach auf jeden Millimeter mehr Gas.
M-onströs: Die riesige Bremsscheiben sind an beiden Achsen gelocht.
M-ix: Rück- und Bremslicht arbeiten mit LED-Technik, der Blinker ist konventionell.
Luxus und Leistung – dieses Konzept spiegelt sich auch im Innern wieder. Und im Preis: 108.500 Euro werden fällig.
Drei Generationen M: der neue M6 ist mit rund 108.500 Euro rund doppelt so teuer wie sein Urahn, der M1 von 1972. Er kostete bei seinem Debüt 1978 108.000 Mark.
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