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DTM: Alle Mercedes-Rennsieger

Bernd Schneider
Bernd Schneider (43): Er ist der Michael Schumacher der DTM. Fünf Titel, 43 Siege – absoluter Rekordpilot. Und alle Erfolge erzielte der 53-Jährige für Mercedes. Noch heute ist er Teil der Marke, taucht immer wieder bei GT-Rennen auf. „Was mich wirklich wurmt ist, dass ich in der Formel 1 nie den Durchbruch geschafft habe“, sagt er ABMS. Neun Rennen bestritt er zwischen 1988 und 1990 für Zakspeed und Arrows, bei 23 weiteren konnte er sich nicht qualifizieren. „Aber die Formel 1 und das Durchhaltevermögen, das ich da mitgekriegt habe, haben mich zum besseren Rennfahrer gemacht.“ Und fast wäre er die Saison 1991 in jenem Jordan-Ford gefahren, mit dem Michael Schumacher sein GP-Debüt feierte...
Klaus Ludwig
Klaus Ludwig (22): Er ist einer der besten deutschen Rennfahrer überhaupt – obwohl er nie Formel-1-Rennen bestritt. „Ich hatte mal die Chance, mit Zakspeed in die Formel 1 zu kommen, aber wozu? Ich hatte Spaß bei dem, was ich machte“, sagt Ludwig, dessen Sohn Luca Ludwig derzeit für Mercedes im ADAC GT-Masters unterwegs ist. Klaus Ludwig gewann nicht nur drei Mal die 24-Stunden-Rennen von Le Mans sowie drei Mal die 24 Stunden am Nürburgring, sondern auch drei Mal den Titel in der DTM ­– zwei Mal mit Mercedes, ein Mal mit Ford.
Gary Paffett
Gary Paffett (20): Seit 14 Jahren hält Gary Paffett Mercedes in der DTM die Treue. 2003 stieg er ein, 2004 wurde er Meister. Seit 2013 ist Paffett, der auch in der Formel 1 für McLaren und Force India als Testfahrer fungierte, sieglos.
Nicki Thiim
Kurt Thiim (15): Heute gibt es für Formel-3-Fahrer zwei Wege: Formel 1 oder DTM. In den 80er Jahren war das nicht so. Kurt Thiim jedoch stieg als Formel-3-Meister 1984 direkt in die DTM auf. Und wurde zwei Jahre später mit Rover Meister. Danach fuhr der Däne noch jahrelang für Mercedes in der DTM und sammelte 15 weitere Siege.
Bruno Spengler
Bruno Spengler (9): Inzwischen hat der Kanadier die Marke gewechselt – was gerade in der modernen DTM äußerst selten ist. Bevor Spengler aber für BMW ins Lenkrad griff, war er Mercedes-Pilot. Er wurde zwei Mal Vizemeister, gewann neun Rennen – aber Champion wurde er erst mit BMW.
Jamie Green
Jamie Green (8): Auch er hat inzwischen den Hersteller gewechselt, fährt für Audi. Mercedes brachte den Briten in die DTM. Er revanchierte sich mit acht Triumphen.
Paul di Resta
Paul di Resta (8): Der 31-Jährige kam 2007 mit Mercedes in die DTM. Er unterbrach seine Karriere dort für drei Jahre in der Formel 1 mit Force India. Jetzt ist er zurück, gewann in diesem Jahr schon ein Rennen in Budapest.
Roland Asch
Roland Asch (6): Er ist ein Tourenwagen-Ass, gewann mit Mercedes sechs DTM-Rennen. Sein Sohn Luca ist für Mercedes im GT-Masters aktiv.
Jörg van Ommen
Jörg van Ommen (5): Er ist der Mann, der 1984 beim aller ersten DTM-Rennen überhaupt auf Pole-Position stand. Es dauerte aber noch acht Jahre, bis Van Ommen das erste von fünf DTM-Rennen gewinnen konnte.
Christijan Albers
Christijan Albers (5): Als Vizemeister von 2003 bewies der Niederländer seine Tourenwagen-Qualitäten. Aber Albers versuchte sich lieber in der Formel 1, ging dort bei den Hinterbänklerteams Minardi und Midland aber vollkommen unter.
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Johnny Cecotto (4): Es ist der Fahrer, der wegen Michael Schumachers DTM-Gaststarts den Titel 1991 verlor. Der Venezolaner kommt eigentlich aus dem Motorradsport, wechselte dann aber auf vier Räder und schaffte es bis in die Formel 1 und zu vier DTM-Siegen mit Mercedes.
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Jean Alesi (4): Der Tourenwagen-Sport war immer für alt und jung. Talentierte Nachwuchsfahrer bekommen hier ihren ersten Werksvertrag, ausrangierte Formel-1-Fahrer versüßen sich ihre Rente. Jean Alesi war ein Fahrer der zweiten Sorte. Immerhin holte er für Mercedes noch vier Siege.
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Robert Wickens (4): Der Kanadier gehört seit 2012 zum Mercedes-Kader in der DTM und gewann seither vier Rennen.
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Marcel Fässler (3): Viele verbinden Marcel Fässler mit Audi, vor allem wegen Le Mans. Aber der Schweizer war in der DTM auch für Mercedes in drei Rennen siegreich.
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Uwe Alzen (3): Alzen kommt aus der Nordschleifen-Szene, war jahrelang in der VLN-Langstreckenmeisterschaft unterwegs. In der DTM holte er sechs Siege, drei mit Mercedes.
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Mika Häkkinen (3): Der Gegner Nummer eins von Michael Schumacher. Nachdem ein Formel-1-Coemback 2005 mit BAR nicht klappte, fuhr der Finne in der DTM wieder Rennen. Den Titel holte er sich da nicht mehr, aber immerhin noch drei Rennsiege.
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Pascal Wehrlein (3): In der DTM gelang ihm der Durchbruch. Legendär, wie er 2015 in Österreich von Timo Scheider abgeräumt wurde. Mit dem Titel in der Tasche stieg er 2016 in die Formel 1 auf.
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Lucas Auer (3): Er ist die Speerspitze des Mercedes-Sextetts in dieser Saison. Der Neffe von DTM-Chef Gerhard Berger absolvierte in dieser Woche in Budapest auch seinen ersten Formel-1-Test.
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Volker Weidler (2): Ein Allround-Genie: Er war in der Formel 1, siegte in der DTM und setzte sich auch beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit dem Mazda-Wankelmotorauto 1991 durch. Der war aber so laut, dass er sich einen Gehörschaden zuzog.
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Danny Snobeck (2): Ein französischer Pilot der DTM-Urzeit. Im Mercedes siegte er zweimal.
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Dario Franchitti (2): Trotz zahlreicher Formel-1-Testfahrten etwa für Footwork und McLaren schaffte der Cousin von Paul di Resta nie den Aufstieg in die Formel 1. Deswegen fuhr er erst erfolgreich in der DTM für Mercedes, danach wurde er in der IndyCar zum Helden.
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Jan Magnussen (2): Der Vater des Formel-1-Fahrers Kevin Magnussen ist noch heute einer der Spitzen-GT-Piloten in Le Mans. In der DTM räumte er zwei Siegerpokale für Mercedes ab.
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Frank Biela (1): Seine größten DTM-Erfolge erzielte Frank Biela mit Audi, aber auch mit Mercedes gewann er ein Rennen.
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Keke Rosberg (1): Die frühen 90er Jahren gelten als Blütezeit der DTM. Auch wegen Starpiloten wie Keke Rosberg, immerhin ein Formel-1-Champion. In der DTM stand er für Mercedes nur einmal ganz oben auf dem Treppchen.
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Ellen Lohr (1): Sie ist die einzige Rennsiegerin in der DTM aller Zeiten: Ellen Lohr. In Hockenheim 1992 überrumpelte sie ihren Stallgefährten Keke Rosberg. 1994 sollte sie einen Formel-1-Renner für Sauber testen. Wegen des schweren Unfalls von Karl Wendlinger kam es dazu aber nie.
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Peter Dumbreck (1): Er machte vor allem durch zwei alarmierende Unfälle auf sich aufmerksam. 1999 war er einer der Mercedes-Piloten, die in Le Mans abgehoben sind. In Zandvoort 2003 schrottete er einen Mercedes-DTM-Renner bei einem der schwersten DTM-Unfälle überhaupt. Beide Male blieb er unversehrt.
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Bernd Mayländer (1): In der Formel 1 fährt er heute für Mercedes das Safety-Car. In der DTM führte er im Ziel nur einmal.
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Christian Vietoris (1): In sechs Jahren nur ein Sieg – zu wenig: Vor der Saison 2017 verlor Christian Vietoris sein DTM-Cockpit bei Mercedes.
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Maro Engel (1): Nach sechs Jahren bekam Maro Engel 2017 eine zweite DTM-Chance. Und er nutzte sie: In Moskau gewann er zuletzt seinen ersten DTM-Lauf.