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Elektroautos 2013/2014

Elektrostecker
Eine Million Elektroautos im Jahr 2020? Der Weg zum großen Ziel ist hart und beschwerlich. Ob es erreicht wird, ist offen. Immerhin: Die IAA 2013 gab mit einigen wichtigen Neuvorstellungen neue Impulse für die Elektromobilität in Deutschland.
Stecker Ford Focus Electric
So oder so: Da stromert einiges auf uns zu. Sehen Sie, welche Elektroautos großer Hersteller in Deutschland 2013 und 2014 auf den Markt kommen sollen oder bereits gekommen sind.
Renault Zoe
Der Renault Zoe ist im Juni 2013 in Deutschland gestartet. Bislang erfüllten sich die Elektro-Ambitionen der Franzosen mit Fluence, Twizy und Co nicht annähernd, vielleicht wird es mit beachtlichen 21.700 Euro (plus 79 Euro Akku-Miete) für den Zoe besser. Der Kleinwagen mit 65 kW-Motor verspricht eine Reichweite von bis zu 210 Kilometern.
Toyota iQ EV
Ebenfalls für Anfang 2013 hatte Toyota den iQ EV angekündigt. Bislang fehlt allerdings noch ein konkretes Zeichen für den Marktstart – geschweige denn ein Preis. Mit seinen 47 kW erreicht der Mini-Japaner in 14 Sekunden 100 km/h, bei 125 km/h ist Schluss. 3,12 m Länge und gut vier Meter Wendekreis machen ihn zu einem geborenen Stadtauto. Die Reichweite beträgt nur rund 85 km, dafür ist der Lithium-Ionen-Akku nach drei Stunden wieder voll.
Ford Focus Electric
Eigentlich schon für Ende 2012 avisiert war der Ford Focus Electric, der dann aber erst in der zweiten Jahreshälfte 2013 aus den USA zu uns kam. An Bord ist eine 23 kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Der Fünfsitzer erreicht maximal 135 km/h, die Reichweite beträgt bis zu 160 Kilometer. Der erste erste rein elektrische Ford für Europa läuft seit Juni 2013 in Saarlouis vom Band und kostet 39.990 Euro.
Mercedes SLS AMG Electric Drive in Paris 2012
Hochspannung herrschte im Juni 2013, als der Mercedes SLS AMG Electric Drive mit Formel-1-Technik, 552 kW/751 PS Gesamtleistung aus vier Elektromotoren und 1000 Nm maximalem Drehmoment auf den Markt kam. Sprint auf 100 km/h: 3,9 Sekunden. Abgeregelte Spitzengeschwindigkeit: 250 km/h. Stolzer Preis: 416.500 Euro.
Audi R8 e-tron
Sein Gegner in der "roten Ecke" hätte der Audi R8 e-tron sein können, wäre nicht seine Serienproduktion vorerst auf Eis gelegt worden. Mit 280 kW Leistung, 820 Nm Drehmoment, 4,6 Sekunden von Null auf 100 km/h und auf 200 km/h begrenztem Topspeed ist er etwas schwächer auf der Brust als sein Daimler-Konkurrent, aber kaum weniger faszinierend.
Tesla Model S
Dieses Schicksal dürfte dem Tesla Model S erspart bleiben. Die erste rein elektrische Edellimousine vom E-Pionier aus Kalifornien ist in den USA eine große Nummer. Seit August 2013 ist sie für 71.400 Euro auch in Deutschland bestellbar. Sie verbindet sportlich Qualitäten (4,4 Sekunden bis Tempo 100, 210 km/h Spitze, straffes Fahrwerk) mit außerordentlichen 500 Kilometern Reichweite.
VW E-Up
Mit Spannung erwartet wurde der VW E-Up, den Volkswagen offiziell auf der IAA 2013 präsentierte. Nach dem gelungenen Start seiner Benzin- und Erdgas-Brüder verspricht das erste Elektroauto aus Wolfsburg ebenfalls ein Erfolg zu werden. Alledings liegt der Preis bei satten 26.900 Euro inklusive Batterie. Geboten werden 60 kW/82 PS, eine Reichweite von offiziell 160 Kilometern und der Standardspurt in 12,4 Sekunden.
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Rund 190 Kilometer Reichweite bietet der e-Golf, den VW ebenfalls in Frankfurt zeigte. Er soll spätestens Mitte 2014 auf die Straße kommen. Die bislang bekannten Angaben zum Golfstrom: Lithium-Ionen-Akku mit 24,2 kWh Kapazität, 85 kW/115 PS Motorleistung, 10,4 Sekunden von Null auf 100, 140 km/h Spitze. Bei nahezu jeder Drehzahl stehen 270 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. Der Preis liegt bei 35.000 Euro.
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Als Beginn eines neuen Zeitalters wird der große e-Golf-Konkurrent, der BMW i3, gefeiert. Mit 34.950 Euro kostet er fast exakt so viel, hat aber etwas mehr Leistung zu bieten: 170 PS und 250 Newtonmeter Drehmoment, 150 km/h abgeriegelte Spitze, in 7,2 Sekunden auf 100 km/h. Auch eine Version mit Reichweitenverlängerer ist angekündigt. Großer Unterschied zum e-Golf: Seine Produktion ist bereits angelaufen. Bei Erfolg des i3 ...
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... und seines sportlichen Hybrid-Bruders i8 könnten weitere Modelle auf der i-Plattform folgen.
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Springen wir ein Jahr weiter: Die Nissan-Tochter Infiniti plant für 2014 eine Luxus-Limousine mit Elektromotor, 100 kW stark und 325 Nm drehfreudig. Eine seriennahe Studie Infiniti LE Concept stand im Herbst 2012 auf dem Pariser Autosalon. Der Lithium-Ionen-Akku mit 26 kWh soll auch induktiv, also kabellos geladen werden können. Angekündigte Reichweite: 160 Kilometer.
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Ebenfalls 2012 in Paris stand der Mercedes Concept B-Class Electric Drive, eine elektrische B-Klassen-Studie, die 2014 in Serie gehen soll. Der stromernde Van verspricht einen 100 kW starken E-Motor mit bis zu 310 Nm Drehmoment, 200 Kilometer Reichweite, Lithium-Ionen-Akkus im Fahrzeugboden und einen Sprint auf 100 km/h in unter zehn Sekunden.
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Ein Jahr nach dem E-Up will VW-Konzernmitglied Skoda mit dem E-Citigo nachziehen. Die Technik soll (natürlich) aus dem eigenen Hause kommen. Geplant sind 26,5-kWh-Akkus und ein 85-kW-Elektromotor, die den Cityflitzer durch die deutschen Großstädte treiben soll.
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Nicht zuletzt durch den Druck des BMW i3 reagiert auch Audi mit einem wendigen Stadt-Stromer namens A e-tron – nur wann? Die Basistechnik kommt vom E-Up, die Leistungsdaten dürften sich eher am A2 Concept orientieren: 116 PS, maximal 270 Nm, in 9,3 Sekunden von null auf 100 km/h, 150 km/h, Reichweite 200 Kilometer. Die Ladedauer der 31 kWh-Batterie: zwischen 30 Minuten und vier Stunden. Der Preis dürfte unter 30.000 Euro liegen.