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Empfehlungen des Verkehrsgerichtstages

Empfehlungen des Verkehrsgerichtstages 2015
Empfehlungen des 53. Verkehrsgerichtstages in Goslar.
Unfallrisiko Landstraße: Zur Unfallvermeidung soll auf Landstraßen das Tempolimit für Autos auf 80 Stundenkilometer herabgesetzt, das Limit für Lastwagen von Tempo 60 auf Tempo 80 heraufgesetzt werden. Nur auf ausgebauten Straßen soll weiter Tempo 100 für Autos gelten.
Bild: dpa
Empfehlungen des Verkehrsgerichtstages 2015
Alkohol und Radfahrer: Radfahrer sollen künftig ab 1,1 Promille Alkohol im Blut ein Bußgeld zahlen. Bisher gehen sie bis 1,6 Promille straffrei aus, wenn sie im Verkehr nicht auffallen.
Empfehlungen des Verkehrsgerichtstages 2015
Führerschein-Tourismus: Wer den Führerschein verloren hat und nach deutschen Maßstäben ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen ist, soll im Ausland frühestens nach fünf Jahren eine Fahrerlaubnis erwerben können.
Bild: Werk
Kfz-Sachverständiger
Kfz-Reparaturen: Sachverständige müssen nach Unfallschäden alle fachgerechten Reparaturmethoden berücksichtigen und die wirtschaftlich sinnvollste dokumentieren.
Bild: Ralf Timm
Telefonnieren beim Autofahren
Unfallgefahr durch Smartphones: Der Gesetzgeber soll einen Rahmen für technische Lösungen schaffen, die diejenigen Funktionen der deaktivieren, die während der Fahrt den Fahrer ablenken.
Bild: Jürgen Christ
Empfehlungen des Verkehrsgerichtstages 2015
Automatisiertes Fahren: Die technische Entwicklung soll vorangetrieben und wissenschaftlich begleitet werden.
Bild: Sven Krieger
Anschnallgurt
Viele Empfehlungen des Verkehrsgerichtstages wurden bereits geltendes Recht. Beispiel Gurtpflicht: 1974 diskutierten Juristen, Wissenschaftler, Politiker und andere Experten über eine "Anlegepflicht für Sicherheitsgurte". Die Gurtpflicht wurde Anfang 1976 eingeführt.
Bild: GM/OnStar
Alkoholkontrolle
Beispiel Promillegrenzen: Die Rechtsprechung begann 1965 mit der absoluten Fahruntüchtigkeit bei 1,5 Promille. Der Verkehrsgerichtstag empfahl mehrfach eine Herabsetzung des Grenzwertes. Der Einführung der 0,8-Promillegrenze 1973 und der Senkung auf 0,5 Promille 1998 gingen entsprechende Vorschläge aus Goslar voraus.
Bild: Frank Stange
Empfehlungen des Verkehrsgerichtstages 2015
Beispiel Handyverbot: Seit 2001 sind für Handygespräche während der Fahrt ohne Freisprechanlage Bußgelder fällig. Zwei Jahre zuvor hatte sich in Goslar der Arbeitskreis "Telefonieren im Auto" für ein Verbot ausgesprochen.
Bild: Sven Krieger
Empfehlungen des Verkehrsgerichtstages 2015
Beispiel Führerschein mit 17: Vom begleitenden Fahren und dem Führerschein mit 17 erhofften sich 2003 die Teilnehmer des Kongresses mehr Verkehrssicherheit. Nach positiv verlaufenden Pilotprojekten können Jugendliche seit 2011 bundesweit mit 17 Jahren Autos im öffentlichen Straßenverkehr steuern - wenn eine Begleitperson danebensitzt.
Bild: Haraldd Almonat
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Beispiel Pkw-Maut: Das Bundeskabinett beschloss im Dezember 2014 eine Pkw-Maut – für Ausländer nur auf Autobahnen, für Inländer auch auf Bundesstraßen. Fahrer mit Wohnsitz in Deutschland sollen durch eine geringere Kfz-Steuer wieder entlastet werden. Der Präsident des Verkehrsgerichtstages, Kay Nehm, hatte sich 2011 für eine Pkw-Maut ausgesprochen und ein Zusammenführen der Kfz-Steuer mit einer Jahres-Maut gefordert.
Bild: dpa