Dieser kompakte Spanier mit Flutlicht auf dem Dach ging den Erlkönig-Jägern von autobild.de bei einer nächtlichen Testfahrt ins Netz.
Unterm dicht gewebten Tarn-Kleid steckt die nächste Generation des
Seat Leon – dem Hoffnungsträger des nach einer Zukunftsperspektive suchenden VW-Ablegers.
Zum Modelljahr 2012 soll der neue
Leon verfügbar sein, die Weltpremiere wird bereits 2011 über die Bühne gehen. Technisch bleibt es bei der Verwandtschaft zum
Golf. Dieses Mal findet der Unterbau der siebten Generation Verwendung.
Optisch gibt's neue Linien, die mit dem
Concept IBE auf dem Genfer Salon 2010 debütierten. Großbaustelle ist offenbar das Heck. Da hat der Erlkönig auf Nachtwanderung noch wenig zu bieten. Klar scheint nur, dass das Leon-Hinterteil deutlich knackiger wird, als ...
... der Erlkönig vorgaukeln will. Drei- und Fünftürer sind gesetzt, wahrscheinlich bekommt der nächste Leon auch noch einen Kombi-Ableger. In Sachen Umweltfreundlichkeit hat VW Vorrang. Hybrid- oder gar ein Elektro-Antrieb sind erst mal kein Thema.
Mit dem
Jaguar XF starteten die Engländer im September 2007 ein tiefgreifendes Renovierungsprogramm. Der neue Look breitet sich nach und ...
... auf alle Jaguar-Modelle aus – wobei der XF selbst schon zum ersten Facelift ansetzt. Zum Modelljahr 2011 bekommt ...
... der Jag die neueste Ausbaustufe der Designlinie verpasst, die wir seit dem Start des
Jaguar XJ kennen.
Heißt konkret: neue Heckleuchten, Feinarbeiten im Cockpit ...
... und Scheinwerfer, ganz nah am
XJ. Und dann ist da ja auch noch ein XF Kombi, an dem die Engländer angeblich arbeiten. Wir sind gespannt.
Dazu muss der kleine Kölner aber ein paar Zentimeter wachsen – was am Erlkönig gut zu erkennen ist. Das Fiesta-Blech passt nur mit Müh und Not über den hochbeinigen Unterbau, der ...
... ab Ende 2011 nicht nur über europäische Straßen rollen soll.
So ein knackiger kleiner Crossover könnte auch in Amerika Fans finden. Oder in Asien.
Freunde ausgedehnter Offroad-Touren seine aber gewarnt: Trotz optionalem Allradantrieb soll sich der "
Fiesta fürs Grobe" vor allem auf Asphalt wohl fühlen.
Das vorerst Subaru Coupé getaufte Sportgerät wird hier zwar hektisch unter einer Plane versteckt, ist aber bereits längst identifiziert – trotz aufwendigen Tarn-Maßnahmen. Wichtigste Entdeckung: ein Powerdome auf der Motorhaube. Der ...
... deutet darauf hin, dass hier nicht das Coupé von der Stange seine Runden dreht, sondern die scharfe STI-Version. Übrigens: Die Heckansicht entspricht nicht im Ansatz der Realität – alles Fassade.
Ende 2011, so die aktuellen Planungen, könnte es erste Bilder des Serien-Coupés geben, das hier ...
... auf dem Nürburgring Testkilometer sammelt. Für Subaru-Fans ganz wichtig: die Wahl des Antriebs. Allrad ist gesetzt – wobei einiges darauf hindeutet, dass die Japaner ...
... auch eine Version mit Heckantrieb an den Start bringen werden.
Erlkönig-Test: Enttarnen Sie die Autos der Zukunft
Nach Limousine und Touring kommt hier die nächste Variante des
BMW 5er, die Krönung der Baureihe: Der neue
M5 dreht im bekannten psychedelisch-floralen Tarnkleid der Münchner letzte Testrunden.
Eine der wichtigsten Neuerungen steckt unter der Haube: Der BMW M5 verliert in der nächsten Ausgabe seinen großen und durstigen V10 zugunsten eines kleineren V8. Aber schmalbrüstig wird die Münchner Sportlimousine in ihrer Neuauflage damit natürlich nicht.
Der 4,4 Liter große Biturbo-Achtzylinder, den wir bereits aus den beiden dicken Brandstiftern
X5 M und
X6 M kennen, dürfte beim M5 von 555 PS auf 578 PS aufgerüstet werden, beim maximalen Drehmoment peilt die M GmbH einen Spitzenwert von üppigen 720 Nm an. Das sind Leistungsdaten, ...
... die nicht nur auf dem Papier einiges versprechen: Erste Prototypen sollen mit dem neuen Motor die 100-km/h-Marke nach 4,4 Sekunden geknackt haben. Maximal sind 250, gegen Aufpreis sogar 300 Sachen drin.
Der neue M5 bekommt weder die neue Achtstufenautomatik noch eine Neuauflage des sequenziellen Getriebes, sondern eine verstärkte Version des Doppelkupplung-Räderwerks aus dem M3. Die schnelle Siebengangschaltung wird von einem optimierten Drivelogic-Regelsystem beaufschlagt.
An der Tankstelle wird der Über-Fünfer mehr Spaß machen als sein Vorgänger: Statt wie bisher 14,4 Liter auf 100 Kilometer soll der neue M5 nur noch 10,8 Liter verbrauchen.
Hoppla, Fotos vom Innenraum mögen Testfahrer aber gar nicht. Dabei zeigt der M5 doch nur das, was wir von den zahmeren Brüder kennen – gewürzt mit sportlichen Zugaben: Die M-Taste mit der persönlichen Favoriten-Abstimmung bleibt erhalten, doch als Ersatz für den Power-Knopf ...
... ist eine verbrauchsoptimierte Efficient-Dynamics-Funktion angedacht. Zusätzlich zu den empfohlenen Grundeinstellungen kann man Lenkung, Fahrwerk, das Ansprechverhalten von Motor und Getriebe, die Kraftverteilung am Hinterachsdifferenzial und das ESP in verschiedenen Stufen fixieren und miteinander kombinieren.
Zum Schluss noch schlechte Nachrichten für die Fans sportlicher Laster: Eine Neuauflage des M5 Touring wird es mangels Nachfrage nicht mehr geben.
So langsam schält sich ein kleiner Sportler aus Stuttgart aus seiner Tarnung. Wird auch langsam Zeit, denn schon Ende 2010 soll Premiere sein ...
... für die dritte Generation des
Mercedes SLK. Größte technische Neuigkeit: Als Dampfmacher unter der Haube soll für den intern R172 genannten Zweisitzer irgendwann sogar ein Diesel verfügbar sein. Ein Zugeständnis an die Umwelt, ...
... mit 204 PS aus dem neuen 2,2-Liter-Vierzylinder aber immer noch stark genug. Am anderen Ende der Motorenpalette ...
... macht ein 3,5 Liter großer V6 mit Doppelturbo und weit über 400 PS in der AMG-Version des Blechdach-Roadsters ordentlich Feuer.
Optisch nimmt der neue SLK den Look des nächsten
Mercedes SL vorweg – er wird aber etwas kantiger als sein großer Bruder.
Na, was kommt denn da aus dem Lkw gerollt? Eine echte Weltpremiere! Das hier ist das erste Erlkönig-Bild des neuen
VW Lupo.
Schon 2011 soll das kleinste Auto im Wolfsburger Sortiment auf den Markt kommen. Neben dem kurzen Dreitürer ...
.. ist eine längere Version mit fünf Türen geplant, Derivate des neuen Lupo wird es, wie im Volkswagen-Konzern üblich, auch bei
Seat und
Skoda geben.
Sparsame Dreizylinder (Benziner und Diesel) unter der Haube des nur 800 Kilogramm leichten Stadtflohs sollen Verbräuche ...
... zwischen drei und vier Litern garantieren. Ebenfalls geplant: Eine E-Version mit 60 kW und 210 Nm Drehmoment.
Kaum ein Hersteller verpackt seine Erlkönige so gründlich wie Citroën. Wie Sie sehen, sehen Sie wenig. Trotzdem ist klar, ...
... dass hier ein neuer Gegner für die kompakte Kombi-Fraktion auf Testfahrt ist. Sein Name:
Citroën C4 Tourer. Seine Mission:
Golf Variant und Co. ärgern.
Während die neue C4 Limousine vermutlich auf dem Pariser Autosalon im Herbst 2010 Weltpremiere feiern wird, dürfte es für den Tourer noch ein wenig dauern. Frühestens in Genf 2011 kann damit gerechnet werden, dass er sein Tarnkleid abwirft.
Die Motorisierungen des C4 Kombi gleichen denen der Limousine, zum Start gibt es dann ziemlich sicher auch das sogenannte Mikro-Hybridsystem ...
... namens "e-HDi", das mit der neuesten Generation eines Start-Stopp-Systems ausgestattet ist. Außerdem auf Wunsch an Bord: ein System zur Überwachung des toten Winkels, ein "programmierbarer Geschwindigkeitsregler und -begrenzer" und der Notruf-Dienst Citroën "eTouch" mit automatischer Lokalisierung.
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