Eis und Schnee? Da schüttelt sich so ein
Mercedes ML nur kurz und zieht weiter seine Bahnen. Hier entschwindet die nächste Generation des Mercedes-SUV durch den Frost in Richtung Zukunft.
Im Spätsommer 2011, so die aktuelle Planung, soll der intern W166 genannte Allradler offiziell heimischen Asphalt unter den Rädern spürenö. Dann allerdings ohne den dicken Tarn-Pelz, der die nächste
M-Klasse jetzt noch ...
... vor allzu neugierigen Blicken schützt. Vor allem der Bereich um Kühler, Scheinwerfer und Heckleuchten ist so gepolstert, dass sich kaum Rückschlüsse aufs finale Design ziehen lassen. Wohl aber auf die grobe Karosserieform. Die bleibt, welch Überraschung, klassisch. Die Proportionen kennen wir ...
... vom aktuellen Modell. Allerdings soll der
W166 etwas eleganter auftreten, als der W164. "Softroader" ist das Zauberwort, dass man in Stuttgart in Zusammenhang mit der neuen
M-Klasse gerne benutzt. Will heißen: Wer einen Allradler fürs Grobe braucht, wird auch in Zukunft mit dem ML nicht glücklich werden.
Dafür soll der W166 mit einem überarbeiteten Allradantrieb und optionalem Luftfahrwerk aber auf der Straße eine noch bessere, noch souveränere Figur machen. Das sind keine guten Nachrichten für Puristen, wohl aber fürs breite allradfahrende Volk.
Erlkönig-FKK: So ganz ohne Tarnung könnte die nächste
Mercedes M-Klasse dann so aussehen: Ein für ein SUV fast schon freundliches Gesicht, die klassische "Keilform" und die bewährt markante C-Säule. Fast alles wie gehabt. Gesetzt ist, wie schon ...
Von dem war noch nicht viel zu sehen, als die nächste M-Klasse 2008 erstmals ihr
Erlkönig-Näschen vor die Tür streckte.
Verhängter Kühler, umpolsterte Scheinwerfer, dicke Planken an den Seiten und ...
... eine komplett versteckte C-Säule. So sieht es aus, wenn das Design eines neuen SUV effektiv verhüllt werden soll.
Trotz der Geheimhaltung aber schon damals klar: Vom Start weg wird es die nächste
Mercedes M-Klasse als Hybrid geben. Zunächst als Benzin-Plugin-Version und später auch als ...
... Diesel mit Mildhybrid-Unterstützung.
Erinnern Sie sich noch? Mit dem W163, dem ersten ML, startete Mercedes 1997 in die SUV-Gegenwart.
Ein wichtiges Signal für eine ganze Branche und für Mercedes überaus erfolgreich, auch wenn die erste M-Klasse mehr Nutzfahrzeug als schicker Softroader war und ...
... in Sachen Haltbarkeit arge Mängel offenbarte.
Besserung brachte der Modellwechsel 2005. Da startete der W164 als Ableger der damals nagelneuen R-Klasse. Die selbsttragende Karosserie kostete ...
... Punkte im Gelände, brachte aber auf der Straße enorme Vorteile in Sachen Komfort und Sicherheit.
Und auch im Innenraum ging es nun deutlich komfortabler zu.
So kennen wir den Mercedes ML seit April 2008: Neue Nase, selbstbewusst protziger Stern im Kühler und auf Wunsch sogar ...
... mit
Hybridantrieb. Letzteres allerdings nur für Kunden in Amerika.
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