Jetzt, wo der neue Seat Ibiza fast schon bei den Händlern steht, werden auch die spanischen Entwickler nachlässig. Dieser Ibiza Cupra fährt praktisch ungetarnt durch die Gegend.
So ein hüllenloser Auftritt freut unsere Erlkönig-Jäger. Immerhin müssen Seat-Fans noch bis Anfang 2009 warten, um den heißesten aller Ibizas in die Finger zu kriegen.
Optisch gibt sich die Rennversion des Polo-Ablegers überaus zurückhaltend. Ein kleine Heckspoiler, größere Alus. Fertig.
Unter der Haube lassen es die Spanier aber krachen. Statt des ältlichen 1,8-Liter-Turbos darf der neue Cupra künftig nämlich mit einem modernen TSI-Benziner antreten.
Der stammt natürlich aus dem VW-Regal und wird für den Seat-Einsatz entsprechend modifiziert.
180 PS werden es mindestens sein, die unter der kurzen Motorhaube für Stimmung sorgen.
So viel hatte auch der Vorgänger zu bieten – bei deutlich geringerem Drehmoment und viel höherem Verbrauch.
Auch Saab will ein Stück vom Kompakt-SUV-Kuchen und bereitet deshalb aktuell den 9-4X auf seinen Serieneinsatz vor.
Technisch ist der flotte Schwede ein wilder Mix aus GM-Bauteilen und Saab-Eigenentwicklungen.
Teile des 9-4X werden vor allem bei diversen Cadillac-Modell zu finden sein. Den moderen XWD-Allradantrieb haben sich die Schweden aber selbst ausgedacht.
Zum Start 2009 soll der 9-4X nicht nur mit Benzin- und Diesemotoren, sondern auch mit einem Bioethanol-Aggregat zu haben sein.
Der neue Peugeot 3008, der hier einen schweren Anhänger die Berge hochschleppt, ist ein echter Zwilling.
Sein Bruder steht als Citroën C4 Picasso längst bei den Händlern. Auf den Familien-Peugeot müssen wir aber noch bis 2009 warten.
Unterm gewohnt undurchsichtigen Tarn-Kleid steckt ein mutig gezeichnete Familienvan, mit dem Peugeot vor allem dem VW Touran an den Kragen will.
Als echtes PSA-Kind, wird es dem 3008 vom Start weg nich an Motoren mangeln. Praktisch jedes Triebwerk, das für Peugeot 308 und Citroën C4 zu Verfügung steht, passt auch in den 3008.
Lang lebe die BMW-Niere! Die Münchner Entwickler arbeiten aktuell an der nächsten 5er-Generation, die 2009 auf den Markt kommen soll.
Stärker als bislang soll dabei die klassische BMW-Niere im Kühler zur Geltung kommen. Ganz so groß wie bei diesem Erlkönig wird das BMW-Zentralorgan allerdings nicht ausfallen.
Im Gegenzug zur neuen Nase soll das restliche Design deutlich eleganter ausfallen, als beim aktuellen Modell.
Großen Wert legen die bayerischen Ingenieure darauf, den Passagieren mehr Platz zu verschaffen. Die Zauberformel: radikal verkürzte Überhänge und ein längerer Radstand.
Um gut zehn Zentimeter könnte der Platz zwischen den Achsen wachsen. In Länge und Breite soll der 5er nur um wenige Zentimeter zulegen.
Tarnung? Warum auch? Audi fährt ziemlich ungeniert mit dem neuen S4 Avant durch die Gegend. Der schnelle Kombi startet wohl schon im Oktober 2008 auf dem Pariser Autosalon. Teure Tarnung lohnt da nicht mehr.
Überraschungen gibt es keine. Zumindest optisch nicht. Der S4 sieht aus, wie man sich das von einem S4 wünscht. Sportlich, aber dezent.
Die Revolution findet unter der Haube statt. Der V8 aus dem letzten S-Derivat hat ausgedient. An seine Stelle rückt ein Biturbo-V6.
Der ist mit 333 PS zwar nicht ganz so kräftig wie der Achtzylinder (344 PS), tritt dafür aber mit mehr Drehmoment an (440 statt 410 Newtonmeter).
Auf dem Nürburgring bekommt der neue Audi TTRS in diesen Tage die nötigen Feinheiten ins Fahrwerk gebrannt.
Das wird auch Zeit, immerhin soll das TT-Topmodell bereits Ende 2008 bei den Händlern stehen.
Wichtigestes Unterscheidungsmerkmal zum TTS: größere Lufteinlässe, deutlich mehr Dampf und eine solide Ablösesumme. 50.000 Euro wird so ein Cayman-Killer schon kosten.
Unter der kurzen Haube wird wohl ein doppelt aufgeladener Fünfzylinder röhren, der gut 350 PS aus 2,5 Litern Hubraum schöpft.
Die Kraft der fünf Töpfe ist mit dem bekannten Quattro-Antrieb zwangsverheiratet. Wer ein paar Euro drauflegt, kann auch noch das neue Siebengang-DSG mit in die Ehe bringen.
Kunst am Bau: Honda schmückt den neuen NSX mit weißen Klebe-Fetzen. Unerkannt bleibt der Nachfolger des legendären Nippon-Sportlers aber natürlich dennoch nicht.
Spätestens Ende 2010 soll der Honda S2000 wieder einen extrem sportliches Brüderchen bekommen.
Mit dem Start der dritten Generation werden sich NSX-Fans wohl allerdings vom Heck-Mittelmotor-Konzept verabschieden.
A propos Motor: Auf der Detroit Motorshow 2007 hatte Honda das Acura Advanced Sports Car am Start – eine futuristisch gestylte Sportwagen-Studie.
Herz des Acura war ein deutlich über 500 PS starker V10-Motor, der hinter der Vorderachse eingebaut wurde.
Front-Mittelmotor nennt sich das Konzept, das in Kombination mit einem nach hinten verlagerten Getriebe eine ausgewogene Gewichtsverteilung beschert.
Ein Blick auf die vier übereinander gestapelten Endrohre macht klar, dass auch an Bord des NSX-Erlkönigs dieser mindestens 500 PS starke V10 Dienst schieben könnte.
In Verbindung mit dem vom Honda Legend abgeleiteten Allrad-Antrieb sollte sich der neue Honda locker in die Liga der Superspotler katapultieren können.
Französischer Sonnenanbeter: Peugeot dreht mit dem kommenden 308 CC letzte Testrunden im Erlkönig-Kostüm.
Das dritte Modell des 308 wird die Front von Limousine und Kombi bekommen, und ...
... auch bei den Motoren wird es keine Unterschiede geben. Es hält sich allerdings das Gerücht, dass der 308 CC das weltweit erste Serienfahrzeug mit Diesel-Hybrid-Antrieb werden könnte. Da darf man ...
... durchaus gespannt sein, was nach der Markteinführung im Frühjahr 2009 noch alles passiert. In Sachen Verdeck vertrauen die Franzosen auf ein zweiteiliges Stahl-Klappdach, das ...
... sich aber wohl etwas eleganter im Heck verstauen lässt, als beim Vorgänger. Zumindest sieht der Erlkönig nicht ganz so pummelig aus. Bei den Abmessungen gibt es kaum Unterschiede zur aktuellen 308-Limousine.
Und noch ein Offener für den nächsten Frühling: autobild.de hat die künftige Generation des Mini Cabrio fast ohne Tarnung auf Testfahrt erwischt. Allerdings gibt es auch wenig ...
... zu verheimlichen, denn die absolute Design-Überraschung wird ausbleiben. Kein Wunder: Das Gesicht ...
... ist längst bekannt, und die letzte optische Innovation der BMW-Tochter – der Clubman – war Sensation genug.
Dem Cabrio wird diese Zurückhaltung nicht schaden, denn wie heißt es so schön: "Never change a running system."
Psychedelische Rücksicht: Beim Blick in den Rückspiegel müsste dem Testfahrer ziemlich blümerant zumute werden.
Die Chromeinfassungen der Rückleuchten verstecken sich noch unter schwarzem Klebeband. Glänzend ...
... geht es bereits an den Rückspiegeln zu – deren Gehäuse sind ebenfalls verchromt. Ob das auch in der Serie so sein wird, bleibt abzuwarten. Zu sehen vermutlich ab Frühjahr 2009.
Der hier macht sich auch fit für die Zukunft: Die Frontschürze des offenen Jaguar XK bekommt neue Lufteinlässe, ...
... die Heckleuchten funkeln demnächst mit LED-Technik.
Im Frühjahr 2009 setzt die heiße Katze mit den aus dem aktuellen Modell bekannten Motoren zum Sprung in die Jaguar-Autohäuser an. Die offizielle Weltpremiere des Facelifts ...
... feiert der offene XK im Herbst 2008 in Paris. Was man auf dem Drehteller nicht sehen kann: das straffer abgestimmte Fahrwerk und die präzisere Lenkung.
Im Sommer 2008 startet der geliftete Audi A6. Der neu gegliederte vordere Stoßfänger verleiht dem A6 ein sportlicheres Erscheinungsbild. LED-Tagfahrleuchten (hier abgeklebt) bekommen alle Versionen – auch das Basismodell. Und was vorne optisch schon nicht sehr ins Gewicht fällt, ...
... wird hinten noch etwas weniger sichtbar. Das Heck des modellgepflegten A6 ist von dem seines Vorgängers kaum zu unterscheiden, ...
... auch an der Seitenlinie tut sich herzlich wenig. Warum soll man Gutes auch verändern? Etwas mehr Bewegung ...
... ist da schon unter langen Haube: Die Motorenpalette wird für die nächste Karriere-Runde modernisiert und teilweise neu gestaffelt. Basis-Diesel bleibt der Zweiliter, ...
... dessen Drehmoment durch die Umstellung auf Common-Rail-Einspritzung von 320 auf 380 Nm wächst.
Der 2,7-Liter-V6-TDI bringt es künftig auf 185 PS, der Dreiliter schafft demnächst 240 PS. Für einen kleinen kosmetischen Eingriff ist das okay, ...
... zumal die Veränderungen, die das Team um Audi-Chefdesigner Wolfgang Egger dem A6-Blech angedeihen lässt, ähnlich unaufgeregt ausfallen. Verfeinern statt verfremden ist die Devise.
Neues vom BMW M3: Das Facelift der Bayern-Limousine bekommt ...
... natürlich auch das stärkste Pferd im 3er-Stall. Das heißt: Leicht modifizierte Frontschürze mit überarbeiteten Scheinwerfern ...
... und neue Heckleuchten, die die Testpiloten ...
... mit reichlich Klebeband vor allzu neugierigen Fotografen zu verbergen suchen.
Gutes bleibt: Unterm Powerdome der Limousine wird auch nach dem Facelift wieder der 420 PS starke V8 für Fahrspaß sorgen.
Wo wir gerade bei BMW sind: Ziemlich ungetarnt dreht der neue 7er seine Testrunden in der Umgebung von München. Die Designer haben dem Flaggschiff ziemlich gründlich ...
... die Falten des Anstoßes aus dem Blech gebügelt. Die neue Generation dürfte damit deutlich weniger polarisieren als der aktuelle 7er. Zu bewundern zunächst in Paris (Herbst 2008), ab Frühjahr 2009 dann auch beim BMW-Händler.
So langsam hebt sich auch der Schleier vom neuen Chevrolet Nubira: Ähnlich seinem großen Bruder, dem Epica, bekommt der Asien-Chevy ...
... ein ziemlich rundes Dach und weit in die Flanken reichende Scheinwerfer.
2009 soll die kompakte Limousine bei uns auf den Markt kommen. In den Staaten dürfte sich der kleine Chevrolet ...
... positiv auf den Flottenverbrauch auswirken. Sparsame Limousinen stehen bei den Amis zunehmend hoch im Kurs. Der Ölpreis ...
... bringt auch die größten Fans von Monster-SUV so langsam zur Vernunft. Und da könnte der Nubira nicht nur in Übersse gerade recht kommen.
Was kommt denn da durch die Schweizer Alpen angerauscht? Ein Erlkönig, der durchaus Rätsel aufgibt. Vermutlich fahren hier ...
... die Koreaner einen kommenden Konkurrenten für den Golf Plus durch die Berge. Nein, es ist nicht ...
... ein neuer Kia Picanto, aber der Hersteller stimmt schon mal. Unter der schwarzen Tarnung ...
... verbirgt sich ein cee'd, dem wir zunächst einmal den Arbeitstitel "Plus" verleihen. Viel spekulativer Nebel also, der sich ...
... im Herbst 2008 beim Auto Salon in Paris lichten dürfte. Bis dahin ...
.. hat der Erlkönig sicher auch seine Bremstests bestanden.
Nicht nur schön, sondern auch erfolgreich. Geht es nach den Ingolstädtern, soll diese hausgemachte Formel auch für den A7 gelten, der sich als viertüriges Coupé knapp unterhalb des A8 einnisten wird.
Analog zum A5, der sich aus dem aktuell Technikbaukasten des A4 bedient, teilt sich der A7 die neuentwickelte C-Plattform mit der zukünftigen A6-Generation. Folglich finden sich auch in der Motorenpalette bekannte, wenn auch teilweise erstarkte Antriebe.
Der Dreiliter-TDI im A7 dürfte nicht nur die EU-5-Abgasnorm erfüllen, sondern auch die 300-PS-Marke knacken. Als Basismotorisierung fungieren der bewährte 2.7 TDI und auf Seiten der Ottomotoren ein neuer 2,5-Liter-V6 mit 200 PS. Darüber rangieren zwei weitere TFSI-Benziner mit drei und vier Liter Hubraum sowie 300 respektive 400 PS.
Eine RS-Variante des Audi A7 mit aberwitzigen 600 PS aus zehn Zylindern ist vom Vorstand ebenfalls bereits abgesegnet. Das Einmotten des braunen Stoffmäntelchens hingegen wird noch diskutiert.
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