Hier kommt die nächste Generation des BMW M5 (Baureihe F10): Das Gesicht der Power-Limousine ist noch viel dynamischer als beim normalen 5er. Aerodynamische ...
... Feinarbeit an der Front verbessert die Performance.
Hinten bläst der M5 seinen Atem wie gehabt ...
... über vier Endrohre ins Freie. Unter der Haube hat er zwei Zylinder eingebüßt: Der schwere, durstige ...
... V10 ist Geschichte, im neuen M5 arbeitet ein V8-Doppelturbo, der aktuell schon im X5/X6 M (ab Bild 26) mit 555 PS für mächtig Dampf sorgt. Im M5 dürfte er ein paar PS stäker sein.
Die schnelle Siebengangschaltung wird von einem optimierten Drivelogic-Regelsystem beaufschlagt. Statt mehr als 300 Kombinationsmöglichkeiten gibt es in Zukunft ...
... nur noch sieben. Die M-Taste mit der persönlichen Favoriten-Abstimmung bleibt erhalten, doch als Ersatz für den Power-Knopf (den man heute drücken muss, um die volle Motorleistung abzurufen) ist eine verbrauchsoptimierte Efficient-Dynamics-Funktion angedacht.
Die Kopfstütze verrät: Hier sitzt der Pilot im stärksten BMW 5er.
Kaum sichtbar, aber sehr effektiv: die aerodynamischen Verbesserungen wie zum Beispiel die ...
... variablen Kühlluftöffnungen, die durch spezielle Luftvorhänge ...
... entschärfte seitliche Anströmung der Räder, die saugnapfähnliche Be- und Entlüftung der Radhäuser und die Maßnahmen zur Erhöhung ...
... des Anpressdrucks – Diffusoren am Heck, Winglets in der Frontschürze, nahezu planer Unterboden, ...
... kleiner Spoiler am Kofferdeckel. Um das Gewicht zu senken, sind Leichtbaukomponenten wie ...
... Hohlspeichenräder, Türen/Hauben aus Aluminium, Dünnglasscheiben, Kohlefaserdach sowie eine abgespeckte Sitzanlage angedacht.
Noch 2011 soll der Über-Fünfer auf den Markt kommen, seine Messe-Premiere feiert er auf der IAA.
AUTO BILD war in einem Prototyp des neuen
BMW M5 bereits auf Testfahrt: Trotz der teilweisen Folienbeklebung bietet der M5 schon vorab ...
... einiges fürs Auge. Viel interessanter sind beim ersten Test aber die inneren Werte. Erster Eindruck: Man fühlt sich wohl ...
... im neuen M5. Er bietet so viel Komfort, wie es bei einem Supersportler möglich ist. Die Sportsitze liegen gut an, sind bequem und bieten guten Seitenhalt. Das Lenkrad ist griffig und die Anordnung der Instrumente ist übersichtlich. Das muss sie auch sein, ...
... denn immerhin tobt unter der Haube ein Sturm mit rund 560 PS, mobilisiert aus einem 4,4-Liter-V8 mit zwei Turboladern.
Der neue M5 bekommt eine verstärkte Version des Doppelkupplung-Räderwerks aus dem M3. Gimmick der schnellen Siebengangschaltung: das optimierte Drivelogic-Regelsystem.
Ist der Zündschlüssel gedreht, verwöhnt der neue M5 beim Anfahren mit rauchigem Klang. Wer es drauf anlegt, der erntet heiseres Brüllen.
In knapp 4,4 Sekunden schnellt die große Limousine auf Tempo 100. Genaue Werte nennt BMW noch nicht. Abgeregelt wird jedoch bei 250 km/h. Doch auch ohne die exakten Zahlen aus München zu kennen, steht fest: Der neue
BMW M5 ist sehr schnell, aber kein Knochenbrecher.
Im Gegensatz zum Vorgänger schnurrt der neue M5 fast komfortabel über die Bahn. Sein dreifach ...
...verstellbares Fahrwerk beherrscht aber auch die ganz harte Gangart für die Rennstrecke. Ob sich die Kunden ...
... mit dem vermutlich knapp 100.000 Euro teuren Wagen dort überhaupt hintrauen, sei mal dahingestellt.
Schon jetzt werden
BMW X5 M und X6 M durch den V8-Doppelturbo, der im nächsten M5 steckt, angetrieben. Die ...
... 4,4-Liter-Hubraum des Achtzylinders werden von einem Doppel-Turbo mit 1,5 bar Ladedruck befüllt. Eine Literleistung von etwa 126 PS ist für beachtliche Fahrleistungen zuständig. In 4,7 Sekunden beschleunigt der X5 M auf Tempo 100.
Bei der Höchstgeschwindigkeit bleibt auch mit M-Power alles in bekannten Regionen: ab Tempo 250 macht eine elektronische Sperre dicht. Buchen Kunden das so genannte M Driver's Package, gibt BMW den X5 M bis 275 km/h frei.
Der stärkste X5 gibt sich optisch zurückhaltend. Eindeutig zu erkennen gibt sich der Allrad-Heizer erst beim Tritt aufs Gaspedal.
Dann gröhlen 555 PS mit 680 Newtonmeter maximalem Drehmoment um die Wette. Die Kraft liegt bereits ab 1500 Umdrehungen an.
Das Heck wird von den Traditionsfarben und dem im Fahrtwind geneigten M geschmückt.
Die dezenten Hoheitszeichen wiederholen sich in den seitlichen Sicken der vorderen Kotflügel. Ganz praktisch wurden hier auch die Blinker integriert.
Die Einstiegsleiste mit M-Logo kündigt das sportliche Interieur an. Trotz vieler Funktionen und Schalter – der ...
... Arbeitsplatz im X5 M wirkt aufgeräumt. Die Anzeigen im Tacho-Display sind weiß beleuchtet. Das M-Sportlenkrad verwaltet zusätzliche Funktionen wie M-Drive-Dynamikmodus, Freisprecheinrichtung und die 230 Watt HiFi-Anlage.
Hinter dem Lenkrad befinden sich die Alupaddles zur manuellen Gangwahl.
Auch ein M ist ein BMW: Automatikwählhebel im Joytick-Format und der iDrive-Controller.
Die BMW M GmbH setzt im X5 M zum ersten Mal auf eine Sechsgangautomatik. Bei der M Sport-Automatic stehen dem Fahrer drei Fahrmodi ("D", "S" und "Manuell") zu Verfügung.
Das M-typische Fahrverhalten wird durch eine dynamische Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterräder erreicht erreicht. Sämtliche Fahrhilfen werden zentral koordiniert und liefern zu jedem Zeitpunkt optimale Traktion.
Im Profil der typische X5. Die geschmiedeten M-Felgen signalisieren die Performance des sportlichsten BMW-SUV – und das Traditionsbewusstsein des Haustuners.
Bulliger Auftritt ohne viel Schnickschnack: Das Ladeabteil im X5 M fasst 620 Liter und kann mit einigen Handgriffen auf 1750 Liter ausgedehnt werden.
Ein großer Motor baucht viel Luft. Die Front nach den Bedürfnisse des druckbeatmeten Achtzylinders umgestaltet. Nebelscheinwerfer gibt es nicht. Bi-Xenonlicht inklusive Tagfahrlicht gehört zur Serienausstattung.
Dunkle Spiegelkappen markieren den dynamischen Kontrast.
X5 M und X6 M rollen auf 20 Zoll großen Leichtmetallrädern. Die Vorderachse ist mit Reifen der Dimension 275/40-R-20, die Hinterachse mit 315/35-R-20 bestückt.
Optisch steht der neue BMW X6 M seinem Bruder in nichts nach. Frontstoßstange, Motorhaube und das Design der Scheinwerfer sind identisch.
Auch der X6 M setzt voll auf Understatement. Das Lastenabteil fasst mit 570 Liter (maximal 1450 Liter) etwas weniger Gepäck als beim X5 M.
Andere Farbe, gleicher Motor: 555 PS und 680 Newtonmeter maximales Drehmoment. Der V8-Turbo erfüllt die EU5-Abgasnorm.
Besonderheit am neu entwickelten Triebwerk: Turbolader und Katalysatoren sitzen im V-förmigen Zwischenraum beider Zylinderbänke. BMW verspricht ein deutlich agileres Ansprechverhalten ...
... und einen konstanten Drehmomentverlauf. Der X6 M verfügt wie der X5 M über eine aus dem Rennsport bekannte Launch Control als Anfahrhilfe.
Im so genannten M-Dynamic-Modus verspricht BMW maximale Kurvengeschwindigkeiten. Ein aktiver Eingriff in die Motorleistung und geregelte Bremseingriffe sollen die Fuhre im Grenzbereich stabil halten.
Der Innenraum ist wie beim X5 M gleichermaßen sportlich wie luxuriös. Bei der Lederausstattung darf zwischen den Farben Schwarz, Silverstone-Grau, ...
... und Bambus-Beige gewählt werden. Gegen Aufpreis vernäht die M GmbH die beiden Töne Zimt und Sakhir Orange.
Im X6 M kommt wie im X5 M die neue Generation des Bediensystems iDrive zum Einsatz. Navigation, Infotainment, Klimatisierung und Kommunikation werden über einen den zentralen Controller gesteuert.
Hinter den 20 Zoll großen Rädern schiebt eine Hochleistungsbremsanlage Dienst. 395 Millimeter große Leichtbaubremsscheiben unterbinden hitzebedingte Verformungen.
Zwischen dem angedeuteten Diffusor am Heck lugen die vier Endrohre der Sportauspuffanlage vor.
Seitliche M-Applikationen und konturierte Kotflügel weisen auf die stärkste X6-Variante hin.
Man könnte dieser Stelle etwas über die Crashsicherheit von X5 und X6 zu erzählen. Tun wir aber nicht. 555 PS in der Sonne Californiens – wer wird da schon an Kaltverformung denken?
Ein M-Modell mit Anhängerkupplung? Kling schräg. Geht aber. Die beiden Allrad-Monster dürfen bis zu drei Tonnen ziehen.
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.