Böser Blick: Die grimmigen Scheinwerfer zieren seit dem Facelift alle Focus-Modelle. Die tiefe Schürze mit dem XXL-Lufteinlass gibt es aber nur für den Focus RS.
Blaues Wunder: Auf der British International Motor Show stand der RS noch als giftgrün lackiertes Showcar. Die ersten Fotos des Serienmodells ...
... stöberten die englischen Kollegen von iMotor und Auto Express auf. Die neue Farbe ist RS-Veteranen vertraut: "Performance Blue" zierte auch den ersten RS aus dem Jahr 2001.
Tiefflieger: Der RS duckt sich flach auf den Asphalt. Schürzen und Schweller verringern den Abstand zur Fahrbahn zusätzlich.
Und tschüss: Zwei armdicke Endrohre und ein Diffusor dazwischen – mehr werden die meisten ...
... Kontrahenten vom 300-PS-Ford kaum zu sehen bekommen.
Eng gepackt: Unter der Haube des Focus RS drängen sich fünf Zylinder, ein Turbolader und ...
... diverse Zusatzaggregate. Trotz der Enge quetscht der Lader 300 PS und 440 Newtonmeter aus den fünf Töpfen. Bärenkräfte, die durch die neue Revo-Vorderachse für den Fahrerarm nicht zu spüren sein sollen.
Im Vergleich zum grünen Showcar ist der Serien-Innenraum deutlich dezenter eingerichtet. Die großen Schalensitze sind aber Pflicht.
Luft-Druck: Den Dachkanten-Spoiler kennen Rallye-Fans schon vom WRC-RS. Jetzt gibt es den Bürzel auch für den zivilen Einsatz.
Ford-Chefdesigner Martin Smith modellierte dem PS-Überflieger üppige Muskeln ins Blech. Das muss nicht jedem gefallen, steht einem 300-PS-Geschoss aber zu.
Das Foto-Fahrzeug steht auf stattlichen 19-Zoll-Rädern.
RS steht für Ralli Sport – so ganz genau weiß das bei Ford aber kaum jemand. Das blaue Logo findet ...
... sich dennoch überall am Auto.
Gib Laut: Armdicke Endrohre entsorgen die Verbrennungsreste des Turbos akustisch eindrucksvoll.
Luft-Sauger: Der Diffusor am Heck macht was her – und saugt im Idealfall die Luft unterm Auto weg.
Grünes Gift: Ford zeigte auf der British International Motor Show 2008 in London das Showcar des Focus RS.
Das flotte Coupé wird angetrieben von einem 300 PS starken Turbomotor mit 2,5 Litern Hubraum.
Die starke Maschine entwickelt ein Drehmoment von 440 Newtonmetern und wirkt nur auf die Vorderachse.
Dennoch sollen diese Bärenkräfte laut Ford für den Fahrer am Lenkrad nicht zu spüren sein, da die neu entwickelte Revo-Vorderachse die Energie abfängt.
Der Allradantrieb stand durchaus zur Debatte, doch um Verbrauch, Gewicht und Preis in Grenzen zu halten, haben sich die Ford-Techniker für Frontantrieb entschieden.
Die schauerlich-giftgrüne Lackierung ist übrigens mehr als ein Messegag: Chefdesigner Martin Smith verriet bei der Präsentation, dass er diese Farbe über alles liebt.
Weitere Leidenschaften behielt er für sich. Jedenfalls hat Meister Smith ein echtes Raubtier geschaffen, wie an den scharfen Scheinwerfer-Schlitzen unschwer erkennbar ist.
Im Innenraum setzt sich die grüne Soße fort, flankiert von zweifarbig grauem Kunststoff. Wer hier sitzt, kann mit einem beherzten Druck aufs Gaspedal in unter sechs Sekunden auf 100 km/h brausen, sagt Ford.
Die Kraft wird von einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe übersetzt, natürlich fehlt auch der modische Startknopf nicht.
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