Einmal im Jahr gibt sich die Vollgas-Fraktion der Auto-Industrie in Essen die Ehre. Nicht nur Tuner geben auf der Motor Show den Ton an, auch die Mainstream-Hersteller ziehen die Tücher ...
... von ihren Deutschland- oder Weltpremieren. VW fährt am südlichen Rand des Ruhrgebiets den stärksten Passat aller Zeiten auf den Messestand. Ergebnis der Kraftkur ...
... ist ein 3,6 Liter großer Sechszylinder mit 300 PS. Das ist gut für 250 Sachen – in Limousine und Kombi.
Ebenfalls zum ersten Mal in Deutschland zu sehen ist die offene Version des Audi TT. Die Ingolstädter widerstehen dem Stahldach-Trend und präsentieren den Roadster ...
... mit klassischer Stoffmütze. Unter der Haube gibt es entweder die Allzweckwaffe 2.0 TFSI mit 200 PS oder den 3,2 Liter großen Sechszylinder mit 250 PS.
Ach ja, den TT haben ganz viel Veredler lieb. Haustuner Abt macht dem Coupé ...
... richtig Beine. In der farblichen Gestaltung der filigranen Aluräder ...
... findet sich die zweifarbige Lackierung der Karosserie wieder. Das sieht nicht nur schnell aus, ...
... das ist es auch. Mit 355 PS aus einem aufgeblasenen Sechszyliner sprintet der TT-R in 5,1 Sekunden auf Tempo 100.
Zwei Zylinder weniger, aber auch reichlich Dampf unter der Haube hat der TT von Oettinger. Die Tuner-Legende pumpt den Zweiliter-TFSI auf 350 PS auf. Damit geht es ...
... in 5,6 Sekunden auf Tempo 100 und bis auf 270 Sachen – sportliche Optik inklusive.
Schalten wir mal ein paar Gänge zurück: Premiere für den Skoda Roomster Scout – das Pendant zur gleichnamigen Octavia-Variante.
Die Tschechen fahren mit dem Roomster aber nur virtuell ins Gelände – ein Allrad-Antrieb passend zur Offroad-Optik ist nicht verfügbar.
Vierradantrieb gibt es aber für den Nissan Qashqai, der in Essen Deutschlandpremiere feiert – zumindest in den gehobenen Ausstattungsvarianten. Das Topmodell mit Vollausstattung kostet ab Februar 2007 ...
... rund 30.000 Euro. Die Basisversion mit Frontantrieb soll für knapp unter 20.000 Euro zu haben sein.
Alles schön blau bei Opel: Natürlich zeigen die Rüsselsheimer in Essen die ganze Palette ihrer OPC-Modelle. Wer die blauen Raketen ausprobieren will, ...
... ist am Simulator bestens aufgehoben. Der Blick sollte aber auch mal von der Mattscheibe nach hinten schweifen, denn ...
... da steht der Star des Messestandes. Der GT kann bestaunt und ab sofort bestellt werden. 263 Turbo-PS sind ...
... für momentan 29.900 Euro zu haben. Wer Leder und einen Sechsfach-CD-Wechsler haben möchte, legt noch ein bisschen drauf. Beide Versionen versprechen ...
... Fahrspaß mit einem guten Sprintwert (5,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100) und einer Höchstgeschwindigkeit jenseits von 230 km/h.
Kleines Trostpflaster für alle, die sich auf den Corsa OPC gefreut haben. Bevor die kleine Rennsemmel mit 190 PS an den Start geht, ...
... muss zunächst mal das Ausstattungs- und Optikpaket OPC-Line reichen.
Apropos Optik: Zwei Endrohre am Heck, ...
... ein Spoiler auf dem Dach, ...
... Dreispeichen-Lederlenkrad und ...
... 125 PS aus einem 1,6-Liter-Vierzylinder – so feiert der Suzuki Swift Sport Deutschlandpremiere. Ab Januar 2007 gibt es den japanischen Sportler für 17.500 Euro zu kaufen.
War bis jetzt vielleicht noch alles als Auto zu erkennen, ändert sich sich das Bild in Halle 1A. Neben Desingnstudien wie den bekannten Rinspeed zaZen oder dem Renault Wind, ...
... kommen hier automobile Kuriositäten wie die Studie Steyr Mila auf den Drehteller.
Auto oder Trash? Der Atomic Dog ist das Werk der Highscool-Lehrerin Rebecca Bass und 19 ihrer Schüler. Das Ungetüm soll an George Clintons gleichnamigen Hit erinnern. Na ja.
Parkplatzprobleme sind mit dem Flat Out endgültig Geschichte. Das flachste Auto überhaupt kann platzsparend zum Beispiel unter Lastwagen geparkt werden.
Und was machen die Amis mit einem ausrangierten Transportpanzer? Schalensitze rein, einen schmissigen Namen (Armour Geddon) drauflackieren und ab nach Essen – auf dem Anhänger natürlich.
Wow! Da kann sich die deutsche Lowrider-Szene noch richtig was abgucken. An diesem 1988er VW Jetta glänzt wirklich alles.
Gleiche Halle (1A), andere Baustelle: Fans schnalzen angesichts der Legende Mazda 787B mit der Zunge. Der Renner ist der Teil der Ausstellung "Le-Mans-Legenden".
Sportgeräte in Reih und Glied: Porsche zeigt in Essen einige Cup-Fahrzeuge, während sich die Tuner ...
... an einer neuen Version des Klassikers 911 versuchen. Dieses Exempler verdient besondere Beachtung. Der H&R Mission 400 Plus will den Geschwindigkeits-Weltrekord für straßenzugelassene Fahrzeuge knacken. Die Vorraussetzungen ...
... sind mit einem 3,8-Liter-Biturbo mit rund 1055 PS alles andere als bescheiden. Da kann sich der Bugatti Veyron schon mal warm anziehen. In Essen ...
... blitzt der Supersportler aus dem VW-Konzern im Kühlergrill des "Big Bang" auf Basis des Bentley Continetal GT auf. Die Scheinwerfer stammen übrigens vom Audi Q7.
Weil es gerade so schön passt: Bentley-Spezialist Mansory zeigt auf der Motor Show eine besonders sportliche Variante des Continental GT mit schwarzgelber Lackierung ...
... bis zu den fetten Alufelgen. Solange man nicht Schalke-Fan ist, geht der Farbmix absolut in Ordnung. Das luxuriöse Auto sowieso.
Wer es lieber silbrig glitzernd als lackiert mag, der wird bei Lexani fündig. Spätestens seit "Pimp my Ride" sind die Ami-Räder bestens bekannt. Die gibt es in Essen natürlich ...
... genauso wie Anbauteile jeder Art. An diesem Stand zum Beispiel Frontschürzen für nahezu jedes Auto. Zubehör ...
... verkauft man am besten mit nackter Haut und hübschen Hostessen. Da macht Verdunklungsspezialist Foliatec natürlich keine Ausnahme.
Auch Osram lockt mit schöner Frau. Das beleuchtete Kleid ist auf jeden Fall ein Blickfang.
Leider etwas unscharf: Messegirl bei Rial in fototechnisch ungeeigneter Belichtung. Bessere Bilder von den weiblichen Highlights der Messe gibt es demnächst in einer Extra-Galerie.
Kommen wir zurück zu den Autos: Was hier so keck in die Kamera blinzelt, ist ein echtes Monster auf Basis ...
... des Porsche Cayman S. Die Spezialisten von TechArt haben natürlich nicht nur ein maßgeschneidertes Widebody-Kit angelegt, sondern auch ...
... ordentlich an der PS-Schraube gedreht. Unter dem Flügel toben 321 PS aus 3,8 Litern Hubraum. In Fahrleistungen ausgedrückt: 4,8 Sekunden bis Tempo 100, 321 km/h Spitze.
Innen und außen zeigt sich der TechArt Cayman wie der Mansory-Continental schwarz-gelb. Ein neuer Farbtrend?
Und noch was Schönes von TechArt: Dank der Kooperation mit der edlen Polstermöbelschmiede de Sede, ...
... sitzt es sich jetzt auch im Magnum auf Leder, das sich so sanft anfühlt wie der vielzitierte Babypopo.
Das hier soll ebenfalls edel sein, es wirkt allerdings nicht so. Auch ein Designer wie Franko Sbarro kann – zumindest was die Farbauswahl angeht – gründlich danebenliegen. Ein Ferrari muss nicht unbedingt rot sein. Fliederfarben aber auch nicht.
Über diese Farbe lohnt das Streiten nicht: Elia präsentiert den Dacia Logan als Taxi – mit 85-Diesel-PS allerdings nicht ganz so furios wie der Name verspricht.
Zwei schöne Fahrgestelle auf einem Bild: Ford zeigt den seltenen Supersportler GT in angenehmer Gesellschaft. Ein paar Hallen weiter ...
... fristet sein historisches Vorbild aus den 1960ern ein etwas freudloses Messedasein. Noch seltener als ein gut erhaltener GT 40 ...
... dürfte diese Brera-Weltpremiere sein. Nur elf Exemplare soll es vom Alfa im Engstler-Trimm geben. Wer auf der Messe zugreift, bekommt das schwarze 260-PS-Coupé für 45.900 Euro. Danach kostet es 48.980 Euro.
Das gibt es nur in Essen: Brabus-Chef Bodo Buschmann bittet persönlich zum Probesitzen im Rocket. Die Fans sind von ihm und der schnellsten Limousine der Welt (365,7 km/h) sehr angetan.
Jetzt ist endlich mal klar, wozu der Caddy seine Ladefläche wirklich braucht: Da muss eine Flugzeugturbine drauf und schon sind 550 km/h drin.
Der hat auch mächtig Feuer: Hymer präsentiert seinen Tuning-Van mit grandioser Lackierung.
Wo vorne Leistung ist, darf auch hinten nichts fehlen: Bassboxen im Motorblock-Design blasen ordentlich Dezibel durch die Messehalle. Dass es auch anders geht, ...
.. beweist diese Dixie-Kapelle. Eine Messe der leisen Töne ist die Motor Show natürlich trotzdem nicht.
Flanieren mal anders: Auf der "Motorsport-Meile" gibt es alles zu sehen, was irgendwie mit Rennsport zu tun hat. Nur eines von unzähligen Exponaten ...
... ist der BMW 320si von Andy Priaulx, WTCC-Champion 2006.
Eben noch für autobild.de in Sachen Videodreh auf der Nordschleife, jetzt schon auf der Motorsport-Meile: die Zakspeed-Viper.
Ruhe vor dem Sturm: Am Fachbesuchertag geht es am AUTO BILD-Stand noch beschaulich zu, aber ...
... sobald ab dem 1. Dezember die Vollgas-Fans in die Hallen dürfen, gibt es auch auf der Rennbahn kein Halten mehr. Die Slotcar-Strecke ist traditionell ein großer Publikumsmagnet.
Auch das ist Essen: Audi sponsort dem Nürburgring einen neuen A4 Avant 3.0 TDI für die Streckensicherung. Schlüsselübergabe zwischen Werner Frowein, Geschäftsführer der quattro GmbH, und Dr. Walter Kafitz (li.), Hauptgeschäftsführer der Nürburgring GmbH.