Nach dem Formel-1-Aus von Toyota (Ende 2009) wechselte Timo Glock (27) zu Virgin Racing.
Dort fährt Glock zusammen mit dem Spanier Lucas di Grassi (25).
Die ersten Testtage im neuen VR-01 verliefen durchwachsen. Einmal fiel der Frontflügel ab, ein anderes Mal landete Glock im Kiesbett. Der Deutsche weiß: "Wir müssen hart arbeiten." Aber das musste der 27-Jährige schon immer in seiner Karriere. autobildmotorsport.de zeigt Glocks Weg in die Formel 1.
Nach zwei erfolgreichen Kart-Jahren und dem Titel in der Formel ADAC Junior legte Timo Glock seine Rennfahrer-Reifeprüfung in der Formel 3 Euro Serie ab. Hier feiert er seinen Sieg 2003 in Hockenheim.
Auch beim F3-Rennen in Zeltweg 2003 ist Glock (Nr. 11) erfolgreich. Am Saisonende liegt er auf Rang 5 der Tabelle. Meister wird damals übrigens ein gewisser Gary Paffett, mittlerweile Mercedes-Werksfahrer in der DTM.
2004 steigt Glock als Testfahrer bei Jordan in die Formel 1 ein. Als Ersatz für Giorgio Pantano wird er sogar zum Stammfahrer befördert, holt gleich bei seinem ersten F1-Rennen in Montreal (Foto) als Siebter zwei Punkte.
Weil sich 2005 kein F1-Cockpit ergibt, wechselt Glock in die amerikanische ChampCar-Serie zum Team Rocketsports.
Beim Rennen in Montreal verpasst Glock nur knapp den Sieg, wird Zweiter hinter Oriol Servia (Mitte) und vor Justin Wilson (rechts).
2006 kehrt Glock nach Europa zurück, wird in der GP2 Vierter. Im Jahr darauf zeigt er seine ganze Klasse.
Trotz eines verpatzten Saisonstarts, u.a. Crash mit isports-Teamkollege Andreas Zuber in Magny Cours, …
… ist der Odenwälder am Saisonende überlegener Meister der F1-Nachwuchsklasse.
Parallel zu seinen GP2-Rennen sammelt Glock (hier mit Nick Heidfeld beim GP Ungarn) als Testfahrer von BMW weitere Formel-1-Erfahrung.
2008 wird Glock F1-Stammpilot bei Toyota. Beim Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring darf er den Toyota GT One testen.
Jenes Auto, mit dem Toyota beim legendären 24-Stunden-Rennen in Le Mans 1999 auf Platz zwei fuhr.
In die Formel 1-Saison 2009 startet Glock mit einem vierten Platz in Australien.
Beim GP Malaysia schafft er es sogar aufs Treppchen, wird Dritter hinter Jenson Button (Mitte) und Nick Heidfeld (rechts).
Im weiteren Saisonverlauf kann Toyota im Entwicklungswettlauf der Top-Teams nicht mehr mithalten, fällt ins Mittelfeld zurück.
Beim Bergslalom in Zotzenbach fährt Glock fremd. Er startet außer Konkurrenz in einem Toyota Corolla WRC.
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