Die brave Zuffenhauser Sport-Limousine Panamera geht durch Schweizer Hände: Roland Rysanek (FAB Design) verwandelt die Diva in einen Rabauken.
Respekt im Umgang mit schwäbischem Design? Warum? Wo FAB hinlagt, bleibt kaum ein Blechteil auf dem anderen.
Noch gestern (10. Dezember 2009) sprach autobild.de-Mann Andreas Rogotzki mit dem verantworlichen Presse-Mensch in Sachen FAB Design – und konnte ihm das Versprechen abringen, exklusiv über den neuen FAB Panamera berichten zu können.
Zwölf Stunden später dann die Ernüchterung: Bilder und Daten zum Fahrzeug sind im Internet aufgetaucht.
Der Panamera von Tuner FAB ist so etwas wie die "entehrte Diva". Das Ding ist breit, tief und erfüllt alleine dadurch schon die wichtigsten Tuning-Traditionen.
22 Zoll große Leichtmetallräder sollen den Kontakt zum Asphalt gewährleisten.
Mit Spoiler spart der Schweizer Tuner bekanntermaßen nicht.
Der Breitbau-Porsche soll aber nicht nur optisch für Aufregung sorgen, auch die Leistung soll in der gehobenen Liga spielen.
Geplant sind, wenn die Hürden der Porsche-Siemens-Elektronik überwunden sind, gut 700 PS.
Normalerweise leistet der 4,8 Liter große Achtzylinder mit Bi-Turbo-Aufladung 500 PS. 200 Pferdestärken generiert FAB also zusätzlich, die neben der geänderten Motorelektronik auch leistungsfähigere Lader vorsehen.
Der Tuner rechnet mit unter 3,5 Sekunden beim Sprint auf Tempo 100.
Die maximale Reisegeschwindigkeit liegt bei gut 330 km/h.
Trotz Breitbau-Kit, zerklüftetem Diffusor und großem Heckspoiler – die Harmonie stimmt.
Diverse Anbauteile bestehen aus superleichter Kohlefaser.
Viele FAB Panamera werden allerdings nicht über europäische Straßen rollen.
Die meisten der auf 15 Stück limitierten Fahrzeuge werden, wie so oft, in den Nahen Osten verschifft.
FAB unterzieht den Panamera derzeit eingehenden Testfahrten.
Der Preis für ein Komplettfahrzeug steht bisher noch nicht fest. Ein Basis-Panamera mit Breitbau-Body kostet aber ab 200.000 Euro.
Für Motor und Innenraum-Veredelung wird ein nicht unwesentlicher Aufpreis fällig.
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