13 Jahre ist der Kleine nun schon alt. Für den Herbst 2010 hat sich der
Smart mal wieder eine Auffrischung gegönnt. Eine erste Ausfahrt.
Auf den ersten Blick fällt auf: Übermäßigen Aktionismus kann man dem
Smart fortwo bei seinem aktuellen Facelift nicht vorwerfen.
An der Karosserie des Zweisitzers ändert sich nichts, dafür stehen nun sieben statt bisher sechs Lackfarben zur Verfügung.
Drei neue Alufelgen sorgen für den Exterieur-Feinschliff.
Auf Wunsch gibt es vorne LED-Tagfahrleuchten, ...
... innen gibt's eine neue Instrumententafel mit größerem Stoffbezug.
Dann wäre da noch das optionale Funktionslenkrad, ...
... die Surround-Soundanlage und das Multimediasystem mit großem Touchscreen-Monitor.
Auch neu: das geändertes Kombiinstrument mit dunkel abgesetzten Zifferblättern.
Die Motoren wurden leicht überarbeitet, sie sind etwas sauberer (54-PS-Diesel 86 CO2 g/km; 71-PS-Benziner 97 g/km; 84-PS-Benziner 114 g/km).
Auf der Testfahrt fühlt man sich im schöneren Smart wohl, für die Neuerungen reicht jedoch ein Häuserblock.
Aber auch da merkt man: Die nervigen Schaltruckler beim fortwo sind ebenso geblieben ...
... wie die albernen Schaltwippen am Lenkrad, ...
... die so sinnvoll sind wie ein Kofferraum bei einem Formel 1-Auto.
Obwohl die Verkaufszahlen in Deutschland, Europa und den USA auf mäßigem Niveau stagnieren oder fallen, ...
... will Smart expandieren.
Auch in Indonesien und Argentinien ist der schrille Kleinstwagen bald zu haben.
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