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Fahrbericht Audi TTS

Audi TTS
Was für eine Überraschung! Mit dem neuen TTS zeigt Audi endlich wieder "Fortschritt durch Technik" und beweist obendrein, dass man im VW-Konzern das Lachen nicht verlernt hat. Was die Topversion des kompakten Coupés so zukunftsweisend und unterhaltsam macht, zeigt der Fahrbericht.
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Dicke Vierfach-Endrohre, Diffusor, ...
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... Chromeinsätze im wuchtigen Kühlerschlund sowie die neue Position der vier Ringe auf der Motorhaube machen den TTS zum kleinen R8. Im Gegensatz zum Basis-TT ...
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... kauert der S serienmäßig zehn Millimeter tiefer über dem Asphalt. Die Abmessungen des Vorgängers wurden zwar beibehalten, doch dank 37 Millimeter größerem Radstand schrumpften die Überhänge, was den Proportionen zugute kommt.
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In Kombination mit den tief in die vorderen Kotflügel gezogenen Scheinwerfern wirkt der Neue stämmiger und geduckter. Zusätzlich verlor er durch die Alu-Karosserie 50 Kilo. Der Schwerpunkt ist nun tiefer.
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Rein ins Cockpit, Fuß auf die Bremse und den Start-Stop-Knopf fest gedrückt. Klangvoll beginnt der Vierzylinder mit seiner Arbeit. Doch Halt! Noch bevor die Schuhsohle das Gaspedal berührt, ...
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... fokussiert sich die gesamte Aufmerksamkeit auf das aufleuchtende 12,3 Zoll große Display hinter dem Steuer, auf dem Instrumente, Fahrzeugdaten, Navigation und Multimedia dargestellt werden. Der klassische Bildschirm in der Mittelkonsole entfällt.
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Alle wichtigen Funktionen hat der Fahrer nun direkt vor der Nase – und in den Händen: Denn sämtliche Eigenschaften des Dreh-Drück-Schalters, abgesehen vom Touchpad, sind redundant auf der rechten Seite des Lenkrads; Lautstärkeregulierung sowie Voicecontrol links im Volant.
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Nach wenigen Kilometern auf der Straße wird klar, der Blick auf die vier Hauptmenüs (Navi, Telefonbuch, Musik und Fahrzeugdaten) lenkt nicht mehr ab, als die routinierte Sicht auf den Tacho. Per Knopfdruck werden entweder die klassischen Rundinstrumente oder die Menüs groß in der Mitte des Bildschirms gezeigt.
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Fahrbericht Audi TTS
In den neuen Sitzen ist die richtige Position schnell gefunden. Mit ordentlichem Seitenhalt und angenehmer Unterstützung des Rückens sind auch lange Strecken zum Wochenende auf der Rennstrecke drin.
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Pfiffig: Der Schlüssel hat einen eigenen Platz vor der Armablage.
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Das Smartphone verschwindet in der sogenannten Phonebox hinter dem Automatikwählhebel. Dort befinden sich auch zwei USB-Anschlüsse. Da die Buchsen doch recht tief liegen, ist die Verbindung kniffelig.
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Nach einer Turbolader-Gedenksekunde zischt der TTS los, sprotzelt und prustet über die Abgasanlage, die Drehzahlnadel schießt blitzschnell über 3000 Touren, exakt in den Bereich, wo das Coupé im vollen Saft steht. Gefühlt ist noch einen Ticken mehr Power in der Hütte ...
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... als die werkseitig angegebenen 310 PS es versprechen. Aber selbst ungeübte Fahrer können die Kraft bändigen und den Sprint von null auf Tempo 100 mit Hilfe der serienmäßigen Launch-Control in 4,6 Sekunden (Vorgänger 5,3 s) absolvieren.
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Eine weitere angenehme Unterstützung bietet der Allradantrieb: Die Haldex-Kupplung bekam von Audi eine komplett neue Software, reagiert nun clever auf das Lenkrad. Beim Kurveneintritt werden bis zu 60 Prozent der maximal 380 Newtonmeter an die Hinterachse geschickt und der TTS so in die Biegung gedrückt. Dabei ...
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... verhält er sich durchaus neutral. Bis man es übertreibt, das Lenkrad zügellos einschlägt und viel Gas gibt, wodurch sich ein kleiner Drift provozieren lässt. Der Heckschlenker wird bei ausgeschaltetem ESP noch großzügiger, aber ...
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... rechtzeitig vor dem Abflug vom nicht gänzlich schlummernden Sicherheitsprogramm eingefangen. Damit wird der TTS bestimmt nicht zur Driftmaschine á la Toyota GT86, macht aber mehr Spaß als sein Vorgänger und andere Fahrzeuge des VW-Konzerns in dieser Preiskategorie.
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Wenn man nicht gerade wilde Sau spielen will, sorgt der Allradantrieb für eine tadellose Traktion. Die serienmäßigen vier Fahrmodi (drive select) efficiency, comfort, dynamic und auto weisen spürbare Unterschiede im Bereich der Dämpfung, Lenkunterstützung, Gaspedalkennung, Getriebesteuerung und Kraftverteilung auf. 
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Nur im sportlichen Dynamic-Modus schlagen kurze Bodenwellen zum Teil härter durch. Ansonsten ist das Fahrwerk stark komfortorientiert. Die elektrisch unterstützte Progressiv-Lenkung ist bei geringem Tempo leichtgängig, verzichtet aber bei höheren Geschwindigkeiten mehr und mehr auf die Servounterstützung, verhärtet und wird direkter.
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Das Fazit von Robin Hornig: "Dynamisch und sportlich beherrscht der TTS besser denn je. Am beachtlichsten ist aber, wie das Coupé mit neuer Software für den Allradantrieb und vor allem dem revolutionären Virtual-Cockpit den Fahrer unterstützt."
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