Spot an für den neuen 7er BMW. Die fünfte Generation des bayerischen Flagschiffs startet bei uns am 15. November 2008 mit drei Motorvarianten: 750i, 740i und 730d. Dazu kommen die beiden Lang-Versionen 740Li und 750Li.
Hier die Kerndaten: 730d (245 PS) 69.500 Euro, 740i (326 PS) 75.500 Euro, 750i (407 PS) 90.000 Euro, 740Li (326 PS) 82.500 Euro, 750Li (407 PS) 94.000 Euro.
Bei allen Motorvariante kommt eine Sechsgang-Automatik mit optimierter Schaltdynamik zum Einsatz.
Technisch haben die BMW-Entwickler so ziemlich alles ins Auto gepackt, was an Innovationen verfügbar war.
Ganz vorn dabei: moderne Assistenzsysteme. Spurhalte- und Spurwechselassistent sind in dieser Klasse fast schon Pflicht. Ebenso der adaptive Tempomat ...
... mit einem Bremsassistenten, der das Fahrzeug selbständig bis zum Stillstand abbremsen und auch wieder anfahren kann.
Auch die neue Generation wartet wieder mit Gardemaßen auf: 5,07 Meter lang (drei Zentimeter mehr als der Vorgänger), 1,90 Meter breit, 1,48 Meter hoch. Die Li-Langversionen (im Bild der 750 Li) sind 14 Zentimeter länger.
Die Seitenpartien gehen fließend ins Heck über. Deutlich gelungener als beim Vorgänger: die breiten Rückleuchten.
Von null auf 100 km /h geht es in 5,2 (750i) bzw. 5,9 Sekunden (740i).
Der Diesel schafft den Prestigesprint in 7,2 Sekunden. Die CO2-Werte in diesen Regionen: 192 g/km (730d) bis 266 g/km (750i).
Keine Bange vor der Dunkelheit: BMW rühmt sich, im neuen 7er als erster Hersteller weltweit ein Nachtsichtsystem mit Personenerkennung und -warnung zu bringen. Zentrales Element ist eine Wärmebildkamera.
Hightech pur: Bei niedrigen Geschwindigkeiten werden die Hinterräder entgegen dem Lenkwinkel der Vorderräder eingeschlagen.
Der Wendekreis verringert sich durch die Vierradlenkung um bis zu 70 Zentimeter.
EfficientDynamics: Mittels Rückgewinnung der Bremsenergie wird die Fahrzeugbatterie geladen, ohne dass auf die Motorleistung zurückgegriffen wird. Das spart Sprit.
Spurwechselwarnung und ein aktiver Bremsassistent sollen für zusätzliche Sicherheit sorgen.
Sollte der neue Siebener trotz dieser Features mal vom Weg abkommen, schützt eine Armada von Airbags die Insassen.
Das Heck, bislang nicht gerade die Stärke des 7er, ist dem BMW-Designteam bei der fünften Generation ausgesprochen gut gelungen.
Auch die Front wirkt eleganter und schwungvoller als beim Vorgänger E65.
Die großflächige Motorhaube verleiht dem 7er mehr Sportlichkeit, die BMW-Niere ragt weit nach vorn. Der untere Lufteinlass erstreckt sich über die gesamte Frontschürze.
Optimale Sicht: Bi-Xenon-Scheinwerfer spendiert BMW serienmäßig, adaptives Kurvenlicht und variable Lichtverteilung gibt es gegen Aufpreis.
Dicke Hose: Die breiten Endrohre bei der Topversion 750 Li lassen einen satten Sound vermuten.
Auch das Doppelendrohr des 730d drückt jede Menge Kraft aus.
L-förmige Kontur – das kennt man von BMW-Heckleuchten. LED-Leuchten sorgen für ein homogenes, warmes Licht, verspricht BMW.
Alle Versionen stehen serienmäßig auf Reifen der Dimension 245/50 R18 100Y RSC.
Das Top-V8-Aggregat des 750 Li leistet 407 PS – Twin-Turbo-Aufladung und Benzin-Direkteinspritzung inklusive.
Unter der Haube des 730d gallopieren im Sechszylinder mit Common-Rail-Direkteinspritzung immerhin noch 245 Pferdchen.
In den Kofferraum passen 500 Liter. Da sollte die Familie mit einigen Köfferchen verreisen können.
Kräftig entrümpelt wurde auch die Inneneinrichtung des großen Bayern.
Fahrer und Beifahrer sollen es gut haben: Optional gibt es einen Aktivsitz. Durch wechselseitiges Heben und Senken der Sitzfläche wird die Becken- und Beinmuskulatur mobilisiert.
Auch die Passagiere im Fond haben keinen Grund, über zu wenig Beinfreiheit zu klagen. Sollte der Rücken doch irgendwann schmerzen, helfen optionale Massagesitze. Zwölf in die Lehne integrierte Massage- und sechs Rotionsblasen helfen Verspannungen lösen.
Die wuchtige Mittelkonsole ist jetzt wieder mit einem Automatik-Wählhebel bestückt.
Der iDrive-Knubbel kann optional auch als Keramik-Modell geordert werden und lässt sich mit frei belegbaren Direktwahltasten kombinieren.
Der große Navi-Bildschirm thront über der Mittelkonsole. Das Zentraldisplay ist mit 10,2 Zoll üppig dimensioniert.
Erstmals zu haben: uneingeschränkte Internetnutzung zu Flatrate-Konditionen (ConnectedDrive).
Entertainment pur: Die Fondpassagiere unterhalten zwei in die Vodersitze eingelassene Bildschirme. Optional gibt es ein TV-Modul und eine Empfangseinheit für Digital Audio Broadcasting (DAB).
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