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Fahrbericht Borgward BX7

Borgward BX7
In aller Bescheidenheit: ein historisches Foto. Zum ersten Mal seit 1960 fährt ein deutscher Autotester einen ganz neuen Borgward. Der in China gebaute BX7 ...
Bild: Christoph Börries
Borgward BX7
... kommt zwar erst 2017 zu uns, AUTO BILD hat ihn aber jetzt schon während seiner letzten Abstimmungsfahrten ausprobiert. Es ist der letzte Schliff, ...
Bild: Christoph Börries
Borgward BX7
... demnächst fahren die ersten Chinesen einen neuen Borgward. Wenn sie unter den allerersten 10.000 Käufern sind, bekommen sie eine einzigartige Garantie: lebenslang. Die ersten neuen Borgward sollen nicht in sechster Hand verfallen, sondern Klassiker werden.
Bild: Christoph Börries
Borgward BX7
Sie trauen sich was, die Borgward-Leute und ihre chinesischen Kapitalgeber. Und sie bauen ein Auto, das so gar nicht chinesisch wirkt. Jedenfalls nicht so, wie es europäische Tester in der Vergangenheit erlitten haben.
Bild: Christoph Börries
Borgward BX7
Nichts am Nullserien-Borgward wirkt improvisiert. Die Türen schließen mit sattem "Whapp", das Sitzleder fasst sich fest und solide an. Ebenmäßige Nähte, das Steppmuster in Rhombenform, ...
Bild: Christoph Börries
Borgward BX7
... wie es Oldtimer-Fans von der Isabella aus den Fünfzigern kennen. Die galt als Qualitätsauto. Die Machart des neuen SUVs wirkt genauso seriös.
Bild: Christoph Börries
Borgward BX7
Der BX7 ist ein geräumiges Auto, auch hinten, wie es sich die chinesischen Käufer wünschen. Ihre Chauffeure werden sich wohlfühlen auf straffen Sitzen mit weitem Verstellbereich, der Fond macht auch hoch gewachsene Aufsteiger froh.
Bild: Christoph Börries
Borgward BX7
In beiden Reihen sitzt es sich relativ niedrig, zumindest wirkt es so: Die hohe Schulterlinie zitiert Borgward-Modelle von damals.
Bild: Christoph Börries
Borgward BX7
Sonst gibt es keine Retro-Elemente, abgesehen vom silbernen Borgward-Rhombus ...
Bild: Christoph Börries
Borgward BX7
... auf dem Lenkrad. Auch die klassisch-klaren Rundinstrumente entstammen noch dem analogen Zeitalter, aber gleich daneben leuchtet der große 12,3-Zoll-Monitor für das komplette Vernetzungsprogramm. Die Bedienung scheint logisch zu funktionieren, doch der Spielwert ist vorerst begrenzt: Die Navigation sagt die Route auf Chinesisch an. Und der Concierge-Service, den Borgward in Europa anbieten will, geht erst 2017 ans Netz.
Bild: Christoph Börries
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Wer hier mit Christian Borgward (auf dem Beifahrersitz, Enkel des großen Carl F. W. Borgward) unterwegs ist, braucht ohnehin kein Navi, denn die Fahrtroute führt durchs Umland der alten Borgward-Heimat Bremen. 
Bild: Christoph Börries
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Autobahn, Landstraße, Kraterstrecken, Kurven. Es ist wenig, was dabei stört. Windgeräusche oder Knistern sind es nicht, die Karosserie wirkt steif und solide. Die Federung arbeitet – zumindest auf langen Unebenheiten – geschmeidig.
Bild: Christoph Börries
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"Das Ansprechen auf kurzen Wellen wird noch besser", sagt Christian Borgward. Und die Lenkung, die braucht noch mehr Feingefühl und Rückmeldung, oder? "Ja, das ist die China-Abstimmung. Für Europa wird das anders."
Bild: Christoph Börries
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Ebenso wie der Antrieb: Im Nullserien-Borgward sitzt ein Vierzylinder-Benziner mit 2,0 Liter Hubraum und Turbo. Braver Motor, zieht tapfer durch, klingt aber ein bisschen reizarm. Diesel mögen die Chinesen nicht. Weshalb Borgward ab Herbst 2017 mit E-Antrieb oder Plug-in-Hybrid nach Europa kommen will.
Bild: Christoph Börries
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Und, auch das: Borgward wird zum Knallerpreis erhältlich sein. In China beginnt die Preisliste für den Benziner bei 22.900 Euro. Das könnte auch potenzielle Kunden in Deutschland überzeugen.
Bild: Christoph Börries
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Das Fazit von Christian Steiger: "23.000 Euro für ein 4,70-Meter-SUV! Okay, das ist der China-Preis. Und mit Elektroantrieb wird der Borgward BX7 sicher teurer. Ein ...
Bild: Christoph Börries
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... Billigauto ist er jedenfalls nicht. Im Gegenteil: Das Nullserien-Modell fährt klassenüblich gut und macht einen soliden Eindruck. Fehlt nur noch eine Mega-Garantie wie in China."
Bild: Christoph Börries