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Fahrbericht e.Go Life

e.Go Life
So sieht er aus: Der Life, gebaut vom Start-up e.Go aus Aachen, soll die Autobranche revolutionieren. Bleibt es beim Preis von 15.900 Euro, wäre es das mit Abstand günstigste E-Auto auf dem Markt. AUTO BILD hat die stärkste Version des günstigen Stromers schon mal ausprobiert.
Bild: e.GO Mobile AG
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Der Life ist eine Entwicklung von Günther Schuh, Professor für Produktionstechnik an der RWTH Aachen. Ab Herbst 2018 geht der Wagen in seinem Start-up-Unternehmen in die Serienproduktion, die ersten Fahrzeuge sollen Ende 2018 ausgeliefert werden.
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Um die Kosten zu drücken, spart E.go bei der Produktion des "Life" an allen Ecken: Wände aus bereits eingefärbtem Kunststoff, vorgefertigte Aluminium-Profile als Untergestell, ...
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... Lampen und Achsenträger aus dem bestehenden Sortiment der Zulieferer.
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Digital: Konventionelle Anzeigen gibt es nicht, nur die nötigsten Infos.
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Raumwunder: Hinter den Passagieren ist noch Platz für Gepäck!
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Der Kleinstwagen wird in drei Leistungsstufen angeboten: Als Life 20 mit 27 PS, Life 40 (54 PS) und als Life 60 mit 82 PS. Je nach Akkukapazität wiegt der Zweitürer zwischen 880 und 950 Kilogramm, ...
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... die Stromspeicher fassen zwischen 14,9 kWh und 23,9 kWh, was auf dem Prüfstand für 121 bis 184 Kilometer reicht. Auf der Straße sind immerhin noch 104 bis 158 Kilometer drin.
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Wer es sportlich will, greift zum Topmodell Life 60. Ein Tritt aufs rechte Pedal, und der Stadtflitzer geht ab. Von 0 auf 50 km/h vergehen nur 3,4 Sekunden. Bei durchgetretenem Pedal wären bis zu 152 km/h drin. Auf dem Werksgelände wedelt AUTO BILD mit bis zu 60 km/h um die neue Halle Nr. 1.
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Fahrbericht e.Go Life
Der Life federt straff, lenkt direkt ein. Grund: Der Kleinwagen ist so breit wie ein Mini, an allen vier Ecken sitzt ein mindestens 22,5 Zentimeter breiter Reifen. Ergibt zusammen mit dem niedrigen Gewicht und tiefem Schwerpunkt ein Fahrverhalten wie ein Kart.
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Erstaunlich zudem, wie viel Platz das kleine Auto bietet. In der ersten Reihe stoßen sich selbst große Menschen nicht den Kopf, Arm- und Beinfreiheit reichen. Hoch sitzen wie in einem SUV – ohne dessen behäbiges Design? e.Go kann das.
Bild: e.GO Mobile AG
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Auch in der zweiten Reihe finden Jugendliche in dem nur 3,34 Meter kurzen E-Auto ausreichend Platz – bemerkenswert! Woran man sich aber gewöhnen muss, ist das Cockpit. Den Innenraum gestalteten Ingenieure, nicht Designer. Besonders hochwertig wirkt das nicht und ist wohl dem günstigen Preis geschuldet.
Bild: e.GO Mobile AG
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Das Fazit von Fabian Hoberg: "Ich bin bei neuen Autofirmen meist skeptisch. Zu viel wurde in der Vergangenheit versprochen, zu wenig gehalten. Der e.Go ist anders. Ein echt gutes Auto zum kleinen Preis – der schafft es!"
Bild: e.GO Mobile AG