Der erste Zwölfzylinder-Ferrari mit Aluminium-Spaceframe. Heißt: Die Außenbleche sitzen auf einem Alu-Rahmen.
Die Schaltzentrale: sportlich, aber durchaus auch edel gemacht. Geschaltet wird mit den Wippen hinterm Lenkrad. Wer die Finger davon lässt, wird automatisch bedient. Klassische Handschaltung gibt es auch – und spart 8000 Euro.
Dieser Zwölfer (540 PS) ist viel zu schade, um ihn unter Plastik zu verstecken. Der rote Schrumpflack hat schon Tradition. Der Motor sitzt hinter der Vorderachse (Front-Mittelomotor-Layout).
Auch ohne Anabolika-Zubehör wie monströse Heckflügel liegt der Scaglietti selbst bei hohem Tempo und in lang gezogenen Kurven wie das sprichwörtliche Brett.
Mehr hat wohl niemand erwartet: Die Sitzschalen im Fond sind für lange Strecken nicht wirklich bequem. Platz ist hinten ohnehin nur symbolisch (und für Kurzstrecken).
So muss ein klassischer GT aussehen: langer Vorderwagen, kurzes Heck. Schönen Dank an Designer Pininfarina, dass der 612 ohne hässliche Spoiler auskommt.
Re4isetauglich: Der Ferrari-Kofferraum schluckt 240 Liter.
Auf und davon: In 4,2 Sekunden beschleunigt der Ferrari 612 Scaglietti von null auf hundert.
Nun gut: 340 schafft er dann doch nicht ganz. Aber auch 320 sind ein Wort. Wenn man sie denn überhaupt fahren kann ...
Das Lenkrad trägt Tasten für den Schaltmodus, für das ESP ...
... und den Bordcomputer.
Innen gibt's eine gelungene Mischung aus Aluminium und Leder. Alles fühlt sich edel und luxuriös an.
Mal was anderes als schwarz, aber gewöhnungsbedürftig.
Namensgeber: Sergio Scaglietti, Karosseriebauer aus den 50er Jahren.
Auch in Silber macht der Ferrari eine ausgesprochen gute Figur. Der ...
... Scaglietti ist 4,90 Meter lang, ...
... 1,96 Meter breit und ...
... nur 1,34 Meter hoch.
Der Zwölfzylinder-Dreiliter leistete 240 PS. Ende 1963 wird der 250 GTE vom 330 GT America abgelöst.
Mit einer Länge von 4,98 Metern ist der 365 2+2 bis heute der längste Serien-Ferrari. Geradezu revolutionär: die erstmals von Ferrari eingesetzte Servolenkung. 4,4-Liter-V12 mit 320 PS, Vmax: 250 km/h.
Ursprünglich begann der 400er 1972 als 365 GT/4 (die 4 stand für vier oben liegende Nockenwellen). Seit 1976 hieß er 400 GT, ab 1997 400i. Mit 310 PS schaffte er 240 km/h.
Nach dreijähriger Pause stellte Ferrari 1992 wieder ein 2+2-Coupé vor. Leistung: 442 PS, 300 km/h. Mit 3287 Exemplaren war er bis 2003 der erfolgreichste Zwölfzylinder-2+2 aus Maranello.
Startet im April 2004: Aston Martin DB9. Der Brite wird von ...
... einem V12 mit 450 PS angetrieben. Zwei Getriebe stehen zur Wahl: eine Sechsstufenautomatik mit Schaltwippen am Lenkrad (von ZF) und später eine Sechsganghandschaltung.
Auf geht's: Der DB9 beschleunigt in 5,1 Sekunden auf Tempo 100 und schafft 300 km/h Spitze.
Englischer Gutsherrenstil neu interpretiert: Cockpit mit transparenten Instrumenten, einer matt-kühlen Alu-Mittelkonsole, offenporigem Holz und behutsam gegerbtem Leder. Der DB9 soll 155.000 Euro kosten.
Gestoppte 329,1 km/h: Der Bentley Continental GT kann sich rühmen, das schnellste viersitzige Coupé der Welt zu sein. 560 PS ...
... und 650 Newtonmeter Drehmoment aus dem Sechsliter-Biturbo-W12 sowie ...
... Allradantrieb erledigen den Sprint auf 100 km/h in 4,8 Sekunden. Preis: 159.000 Euro.
Fürs Auge: kein Plastik im aufgeräumten Innenraum, nur Leder, Holz, Metall und Wolle.
612 PS und 1000 Newtonmeter – die Leistung, die vor Jahren den Straßen-Rennwagen CLK-GTR adelte, steckt heute im braven CL-Coupé.
AMGs Muskelpaket spurtet in 4,3 Sekunden von null auf 100 km/h und ...
... in 13,3 von null auf 200. Preis: 201.260 Euro
Schwäbische Lehre: Funktionalität und Leistung sind wichtiger als Luxus. Der AMG entspricht innen weitestgehend dem Serien-600er, nur der Tacho bis 360 km/h und die Sportsitze zeigen Potenz.
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