Wenn Größe im Gelände keine Rolle spielt: Rund ein Jahr nach seiner Premiere rüstet
Fiat den
Panda jetzt für die Pista Mista und bringt den Kleinwagen ab Ende Oktober 2012 auch wieder mit Allradantrieb auf den Markt.
Die Preise liegen etwa 3500 Euro über dem Fronttriebler, beginnen bei 16.390 Euro und machen den Panda 4x4 zu einem der günstigsten Geländegänger am Markt. Und das mit der Geländegängigkeit kann man durchaus wörtlich nehmen, ...
... denn der kleine Kraxler stiehlt im Unterholz und auf engen Bergpfaden so machem schweren SUV die Schau. Weil der Panda federleicht und winzig klein, kommt er auch dort noch durch, wo für eine
M-Klasse oder einen
BMW X5 die Fahrt schon längst zu Ende ist.
Und so leicht wie den Panda mit seinem Wendekreis von gerade einmal 9,70 Meterm zirkelt man kein anderes Auto um Felsbrocken, Baumstämme oder andere Hindernisse. Da macht dem kleinen Bären so schnell keiner etwas vor.
Damit man dem Klettermaxen trotz seines kleinen Formats seine überraschend großen Fähigkeiten auch auf den ersten Blick ansieht, hat er nicht nur knapp fünf Zentimeter mehr Bodenfreiheit bekommen. Sondern auch ein markanter Unterfahrschutz ...
... und vor allem die robusten Plastikplanken an den Seiten zeugen von Drang nach Freiheit und Abenteuer, ...
... der selbst an knietiefen Wasserdurchfahrten oder auf zerfurchten Geröllpisten nicht enden muss. Und ganz nebenbei schützt das auch vor Parkremplern in der Stadt.
In Fahrt bringen den Panda 4x4 zwei bekannte Motoren: Der Benziner ist der 0,9 Liter große Zweizylinder mit 85 PS und 145 Nm, der 166 km/h schafft und im Mittel 4,9 Liter verbraucht. Alternativ dazu gibt es für 900 Euro mehr als deutlich bessere Wahl den 1,3-Liter-Diesel, ...
... der zwar nur 75 PS hat und, nur 159 km/h schaftt und im Verbrauch mit 4,7 Litern kaum besser ist. Aber er kommt auf 190 Nm Drehmoment, mit denen er sich auch die steilsten Hügel hinauf beisst ...
... und durch den dicksten Schlamm wühlt. Wer wirklich das Abenteuer sucht, sollte da deshalb nicht sparen.
Doch nicht jeder hat ein Ferienhaus in den toskanischen Weinbergen, eine Alm in den Dolomiten oder eine Hütte am Strand. Das weiß auch Fiat und bedient die Möchte-Gern-Abenteuer deshalb ...
... mit dem Panda "Trekking". Der sieht fast genauso aus, kommt aber ohne Allradantrieb ...
... und ist deshalb 2000 Euro billiger. Und falls es doch mal ein bisschen rutschiger wird, hilft ihm zumindest eine elektronische Differentialsperre.
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