Ein Neuer fürs gute Umwelt-Gewissen:
Toyota-Tochter
Lexus schickt den
CT 200h ins Rennen, der dank Hybrid-Antrieb beim Verbrauch spart, ...
... ansonsten aber von strenger Öko-Askese nichts wissen will. Der erste Kompakte von Lexus zeigt sich fein gekleidet, umweltbewusst und kompromissbereit, ...
... distanziert sich wohltuend von spaßbremsender Umweltschutz-Doktrin. Dafür hat Lexus einiges getan. Außen noch japanisch unterkühlt, ...
... löst der CT 200h innen seinen Premium-Anspruch weitgehend ein. Auf 4,32 Meter ist das Platzangebot zwar eher mäßig, was für die zweite Reihe ...
... und für den Kofferraum (375 bis 985 Liter) gilt, aber ...
... dafür zeigt sich das Ambiente von der schicken Sorte.
Unter der Haube des CT 200h steckt das aus dem
Toyota Prius bekannte Doppelherz: Ein quer eingebauter 1,8-Liter-Vierzylinder (100 PS) und ein Elektromotor (82 PS) stellen 136 PS Systemleistung zur Verfügung, ...
... die Fahrmodi lassen sich über einen Drehschalter auf der Mittelkonsole auswählen, mit der "EV"-Taste wird der rein elektrische Antrieb aktiviert. "Normal" bevorzugt bis 45 km/h den Elektroantrieb. Bei "Eco" werden Gasbefehle und Klimaanlage auf Verbrauch optimiert. Bei "Sport" ...
... wird im Display ein Drehzahlmesser eingeblendet und mehr Dynamik bereitgestellt. Dann spannt der Japaner seine Muskeln, ...
... der Elektromotor spendiert mehr Leistung, das System reagiert fixer aufs Gaspedal. Die ganze Fahrdynamik hat dann Bereitschaftsdienst, ...
... und siehe da: Plötzlich versteht sogar ein Prius Spaß. Wer es darauf anlegt, ist mit dem CT 200h in 10,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht maximal 180 km/h.
Weil die Batterie weiter vorn und tiefer sitzt, wandert der Fahrzeugschwerpunkt Richtung Fahrersitz – und der Mensch in ihm wundert sich, denn ...
... der Lexus fährt gut und liegt gut. Nur der arg angestrengte Motorsound beim Beschleunigen hat so gar nichts Feines an sich. Aber dafür entschädigt der Wagen ...
... mit seinem Verbrauch: Dank Aluhauben und Leichtbau im Detail verspricht Lexus 3,8 Liter/100 km im Durchschnitt, also nur 89 g CO2-Emissionen pro Kilometer.
Das Fazit von AUTO BILD-Redakteur Tomas Hirschberger: "Die feine Art zu sparen erweist sich als guter Kompromiss. Beruhigend genug fürs grüne Gewissen, ...
... flott genug für alle, die sich die Freude am Fahren nicht nehmen lassen wollen."
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