Zur Homepage

Fahrbericht Mazda MX-5 (2019)

Mazda MX-5
Statt von "Facelift" spricht Mazda vom "Modelljahr 2019": Der überarbeitete MX-5 ist da, und wir haben eine erste Ausfahrt unternommen.
Bild: Mazda
Mazda MX-5
Am meisten geändert hat sich noch unter der langen Motorhaube. Nach wie vor wird der MX-5 zwar mit nur zwei Benzinaggregaten angeboten, doch der 1,5-Liter-Vierzylinder (jetzt 131 PS) wurde ebenso optimiert wie der 2,0-Liter-Motor (jetzt 184 PS). Beide schaffen die Abgasnormen Euro 6d-TEMP.
Bild: Mazda
Mazda MX-5
Die Kraftkur beim Großen ist deutlich spürbar: Den Standardsprint erledigt der nun in 6,5 Sekunden, also eine knappe Sekunde schneller als bisher. Dazu trägt allerdings nicht nur die Motorleistung bei, sondern auch das geringere Gewicht, das die Maschine zu bewegen hat.
Bild: Mazda
Mazda MX-5
Laut Mazda ist der aktuelle MX-5 leichter als alle seine Vorgänger und bleibt mit 986 Kilogramm unter der Ein-Tonnen-Grenze. Packt man allerdings ein wenig Komfort mit rein, die 6-Gang-Automatik und das Hardtop des RF, kommt da doch noch ein wenig Gewicht dazu – über 1120 Kilogramm geht es aber auch dann nicht.
Bild: Mazda
Mazda MX-5
All das sorgt dafür, dass der Mazda MX-5 sein Spaßmacher-Potenzial nach wie vor voll ausschöpft. Er zieht prächtig ab, sobald man Gas gibt, zirkelt präzise durch Kurven und schwänzelt allenfalls mal mit dem Heck, wenn es ein wenig zu schnell wird – die Elektronik weiß das aber zuverlässig zu parieren.
Bild: Mazda
Mazda MX-5
Die Lenkung ist präzise und stimmig, genügend Rückmeldung von der Straße gibt es übers Lenkrad und das Hinterteil des Fahrers.
Bild: Mazda
Mazda MX-5
Die Handschaltung ist knackig, auch die optionale 6-Gang-Wandlerautomatik passt überraschend gut zum MX-5: genaue Schaltpunkte, so gut wie keine Unterbrechung im Vortrieb – und beim Herunterschalten sogar Zwischengas.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
Mazda MX-5
Den Verbrauch für den MX-5 mit 184 PS gibt Mazda mit 6,9 Liter auf 100 Kilometer an. Ja, auch das macht spätestens an der Tankstelle richtig Spaß.
Bild: Mazda
Mazda MX-5
Alles gut also? Nicht ganz. Zeitgenossen über 1,75 Meter Körpergröße haben Mühe, sich in den engen und kurzen Innenraum zu zwängen. Auf der Fahrerseite geht es gerade noch, zumal sich das Lenkrad nun nicht nur in der Neigung, sondern auch in der Tiefe verstellen lässt. Lange Strecken auf dem Beifahrersitz möchte man aber niemandem zumuten.
Bild: Mazda
Mazda MX-5
Natürlich gibt es auch nach der Modellpflege weiterhin kaum Ablagen oder Stauraum. Der Kofferraum schluckt maximal 130 Liter, den Warndreieck, Erste-Hilfe-Kasten etc. schon fast für sich benötigen. Ein Handschuhfach gibt es nicht, unter die kleine Klappe auf der Mittelkonsole passen allenfalls der Autoschlüssel und zwei Päckchen Taschentücher.
Bild: Mazda
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/6/2/5/9/Mazda-MX-5-1200x800-e3696b8d42020927.jpg
Dafür hat Mazda dem MX-5 jetzt ein paar elektronische Helferlein spendiert. So lassen sich Smartphones über Apple CarPlay oder Android Auto einbinden, es gibt einen Tempomaten, Ausparkhilfe, Spurwechselassistent, dynamisches Kurvenlicht, City-Notbremsassistent, Verkehrszeichenerkennung.
Bild: Mazda
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/6/2/5/9/Mazda-MX-5-1200x800-59a85f1c163a2608.jpg
Bei den Preisen hat sich nicht viel verändert. Das Basismodell mit Stoffdach, Handschaltung und 132 PS ist nach wie vor ab 22.990 Euro zu haben. Die 184 PS starke Hardtop-Version mit Automatik gibt es ab 34.490 Euro.
Bild: Mazda