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Fahrbericht McLaren Senna

McLaren Senna
Das ist das vielleicht heißeste Renngerät der Saison: der Senna. Zum ersten Kennenlernen bittet McLaren direkt auf den Formel-1-Kurs von Silverstone. Klingt erstmal sehr selbstbewusst, ist aber genau die richtige Wahl.
Bild: McLaren Automotive Limited
McLaren Senna
In den Senna gleitet man hinein, Hände ans Dach und festhalten, Füße reinheben und dann fallen lassen. Der Vollschalensitz passt wie angegossen, die Sechspunktgurte klicken, ...
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... Copilot und Rennprofi Josh Cook gibt den Fahrplan vor. Zwei Runden zum Gewöhnen an Strecke und Auto, Luftdruckcheck und dann vier schnelle.
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McLaren Senna
Josh stellt die Drehregler auf T wie Track, aktiviert die Aero, der Senna legt sich tiefer, vorn um 39, hinten um 30 Millimeter. So soll der Diffusor besser arbeiten können. 
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McLaren Senna
Die Ampel zeigt Grün, ab geht's. Silverstone ist eine ziemlich schnelle Strecke, beim heutigen Layout wechseln sich lange Geraden mit kurzen Schikanen ab. Schon beim Einrollen beeindruckt der Senna mächtig.
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McLaren Senna
Das Auto fühlt sich eher nach einem Rennwagen als nach Straßenauto an. Lenkung, Gas, Bremse, alles aufs Extremste zugespitzt. Der Sound? Na ja, ich sage es mal so: Hoffentlich kommt noch was auf den schnellen Runden.
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McLaren Senna
Luftdruckcheck, fertig. "Du musst die 'Stowe' noch später anbremsen, da gehen noch zehn Meter", funkt Josh durch die Gegensprechanlage. Also nach der Schikane Vollgas, der Senna schiebt ordentlich an, subjektiv nicht ganz so brachial wie ein GT2 RS. 
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McLaren Senna
Tempo 260, 270, jetzt den Anker für die Stowe werfen – wieder zu früh. Unglaublich, wie das Paket aus steilem Heckflügel, Keramikbremse und Pirellis verzögert.
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Das Getriebe spielt immer mit, der Motor hängt trotz Aufladung ganz fein am Gas. In der langen "Club-Corner" spürt man am besten, wie Aero und Fahrwerk arbeiten.
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McLaren Senna
Früh am Gas, die Elektronik greift nicht ein, der Speed ist sensationell. Nur der Sound, da hätte man sich von solch einem Überauto mehr gewünscht.
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Das Fazit von Guido Naumann: "Rein nach Optik und Daten war schon vor dem Test klar: Der Senna muss schnell sein. Nach der Probefahrt ist sicher, dass der Sachsenringrekord des GT2 RS fallen wird. So viel Kurvenspeed und Abtrieb habe ich in einem Straßenauto noch nicht erlebt. Bremsen? Der ...
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... Kopf sagt nein, die Technik sagt ja! Unglaublich, wie der Senna verzögert, ein Schauspiel wie bei einem landenden Jet, steiles Leitwerk inklusive. Kritik? Okay, Beschleunigung und Sound habe ich mir krasser vorgestellt."
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