Mädchen-Mercedes? Von wegen! Der neue SLK kommt nicht nur mit neuer Optik, sondern auch mit neuer Power. Und wird so zu einem standesgemäßen Gefährt für echte, harte Männer.
Hinten zeigt der sportliche Schwabe nach wie vor sanfte Rundungen. Die Auspuff-Blenden sind jetzt trapezförmig, und der Stoßfänger prahlt mit funktionlosem Diffusor. Alle SLK tragen von April 2008 an die ...
... abgedunkelten Heckleuchten des SLK 55 AMG. Der Preis für ein Fahrzeug mit dem 350er-Schriftzug am Heck: ab 46.975 Euro.
Moderne Kunst: Der Außenspiegel wirkt mit der gabelförmigen Blinkeinlage etwas bizarr. Und passt deshalb gut zur Flunder - das Design des SLK polarisiert.
Auf Schmusekurs: AUTO BILD-Redakteur Jörg Maltzan streichelt den V6 des SLK 350. Bei diesem Aggregat können auch harte Kerle mal weich werden, behauptet er. Denn der 305 PS starke Sechszylinder ...
... bringt nicht nur 33 PS mehr Leistung als der Vorgänger, sondern ist auch sparsamer (9,5 Liter Super, Werksangabe) und klingt dank kleiner Membrane in den Einlasskanälen geradezu infernalisch. Höllischen Spaß ...
... machte Redakteur Maltzan deshalb die Testfahrt in den französischen Seealpen. Da gibt es Tunnel! Da drin klingt es nochmal so böse, wenn der 3,5-Liter bis auf 7000 Touren dreht.
Unmöglich, den Fuß ruhig zu halten: Nach jeder Serpentine zucken die Zehen auf dem Pedal - der Motor ist wunderbar elastisch. Beim Einlenken zeigt der modernisierte SLK ...
... eine weitere Verbesserung. Spitzkehren machen mehr Spaß, weil er spürbar zackiger als bisher dem Lenkeinschlag folgt. Das Zauberwort heißt Direktlenkung, kostet 315 Euro extra und ist für sportliche Fahrer ein Muss.
Kein Zweifel: In Sachen Beschleunigung, Elastizität und Fahrspaß rückt der SLK 350 dem Porsche Boxster S dicht ans Blech. Aber Sportfahrer müssen nicht zwingend zum 350er greifen. Schon der SLK 200 ...
... bietet ein vergnügliches Fahrerlebnis. Dessen Kompressor-Vierzylinder leistet nun 184 PS und hängt schön spritzig am Gas. Auf kurvigen Strecken wirkt er sogar noch leichtfüßiger als der fast 100 Kilo schwerere Sechszylinder.
So schmeckt der Sommer: In 22 Sekunden ...
... öffnet der SLK seinen Deckel. Das E-Variodach ...
... startete 1996 einen Trend und ...
... fasziniert auch heute noch. Zusammengefaltet klaut die Blechhaube ...
... 92 Liter Kofferraumvolumen: Statt 300 Liter sind es dann nur noch 208. Nicht gerade üppig, für einen Sportler aber wirklich nicht schlecht.
Der SLK als rollende Musiktruhe: Für 4784 Euro gibt es einen iPod-Anschluss im Handschuhfach ...
... und einen SD-Kartenschlitz überm Monitor. Die Musik - es gibt Speicherplatz für mehr als 22.000 Songs - lässt sich über Lenkradtasten auswählen.
Kultig: Der erste SLK (R170), gebaut von 1996 bis 2004, ist ein sehr wertstabiles Modell und auf dem Weg zum Klassiker. Über 308.000 Stück wurden gebaut. Unser Tipp: Jetzt kaufen!
Der Nachfolger, R171 (2004-2008), trägt ein pfeilförmiges Gesicht, das an die F1-McLaren-Mercedes und den SLR erinnert. Wichtiges Novum war der "Airscarf", eine Art warmer Föhn im Nacken, der Cabriofahrten angenehmer machen soll.
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