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Fahrbericht Mercedes S 500 Plug-in Hybrid

Mercedes S 500 Plug-in Hybrid
An Luxus und Leistung zu rütteln, daran ist bei Mercedes nicht zu denken. Wie die Schwaben ihr Ziel – den CO2-Ausstoß der Neuwagenflotte bis 2021 auf 95 g/km zu senken – stattdessen erfüllen wollen, zeigen sie mit dem S 500 Plug-In-Hybrid, ...
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Mercedes S 500 Plug-in Hybrid
... der in diesen Tagen in den Handel kommt: Mit einem Verbrauch von 2,8 Litern und einem CO2-Ausstoß von 65 g/km ist der Asket im Anzug nicht nur die sauberste S-Klasse aller Zeiten, sondern stempelt selbst den Smart zum Schluckspecht.
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Mercedes S 500 Plug-in Hybrid
Möglich macht das die Kombination aus einem 333 PS starken V6-Benziner und einer E-Maschine mit 116 PS, die im Getriebegehäuse integriert ist. Gespeist aus einem Lithium-Ionen-Akku ...
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Mercedes S 500 Plug-in Hybrid
... unter einer dezenten Stufe im Kofferraum kann der Stromer die S-Klasse mit bis zu 140 km/h für maximal 33 Kilometer auch ohne den Verbrenner bewegen und – viel wichtiger noch – ...
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Mercedes S 500 Plug-in Hybrid
... dem V6-Motor immer dann unter die Arme greifen, wenn V8-Performance gefordert ist. Nicht umsonst liegt die Systemleistung bei 442 PS und die vereinte Anzugskraft der beiden Maschinen bei 650 Nm.
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Mercedes S 500 Plug-in Hybrid
Weil das maximale Drehmoment wie immer bei E-Maschinen vom ersten Augenblick an zur Verfügung steht, geht das Hybrid-S richtig gut nach vorne: Mercedes gibt für den Standardsprint 5,2 Sekunden an. Wer sich daran berauschen will und dieses Spielchen deshalb öfter spielt, ...
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Mercedes S 500 Plug-in Hybrid
... der hat die Idee vom Plug-In-Hybriden allerdings nicht verstanden. Denn von den gut 30 Kilometern elektrischer Reichweite bleibt dann nicht mehr viel übrig, ...
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Mercedes S 500 Plug-in Hybrid
... und man muss schon in den Charge-Modus wechseln, damit der Verbrenner etwas weiter aufdreht und neben dem Fahren auch noch den Akku lädt.
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Mercedes S 500 Plug-in Hybrid
Bei Steigungen schaltet die Elektronik aber gerne den Stromer zu, weil beim folgenden Gefälle der Akku ja durch Rekuperation wieder geladen wird. Nähert sich die S-Klasse einer Ortsdurchfahrt, achtet das Regelsystem darauf, dass genügen Strom für den emissionsfreien Stadtverkehr in den Lithium-Ionen-Zellen ist. 
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Mercedes S 500 Plug-in Hybrid
Und lange bevor man beim Auflaufen auf den Vordermann die Bremse treten müsste, pulst kaum merklich das Gaspedal und animiert den Fahrer, seinen Fuß zu lupfen. So kann die S-Klasse Segeln oder durch Rekuperation verzögern. Wenn man das System einfach machen lässt, ...
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... ist die Überraschung um so größer, wenn der Drehzahlmesser immer öfter in der Null-Position verharrt, man plötzlich einmal quer durch den Stuttgarter Talkessel gefahren ist, ohne dass der V6-Motor ein einziges Mal zünden musste und am Ende der rund 100 Kilometer Testfahrt fast 50 Prozent emissionsfrei bewältigt wurden.
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Über die wenig elegant im hinteren Stoßfänger verborgene Ladeklappe zapft der 8,7 kWh große Akku drei Stunden an der Haushaltssteckdose oder zwei Stunden an der so genannten Wallbox für 600 Euro. Ein System zum kabellosen, induktiven Laden ist in Vorbereitung.
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So überzeugend die S-Klasse als Plug-In-Modell zum Sparer wird, weiß niemand besser als die Schwaben, dass am Ende über den Erfolg der neuen Technik auch der Preis entscheidet und die Zeiten für heftige Hybrid-Aufschläge passé sind. 
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Deshalb haben sie bei der Positionierung des ausschließlich in der Langversion lieferbaren Plug-In-Hybrids auch in der Preisliste die Nähe zum S 500 gesucht: Mit 108.944,50 Euro kosten beide Limousinen auf den Cent das gleiche.
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