Klimaretter im Glaskasten: Das Mindset-Modell vorm Alpenmassiv. Sein Schöpfer, der ehemalige VW-Chefdesigner Murat Günak, ...
... bescheinigt dem Wagen ein gelassenes Design. Weil die großen Hersteller ihre Autos an den Tatsachen vorbei bauen, hebt Günak mt dem Mindset zur Revolution der Autowelt an.
Antriebskonzept: Der Mindset fährt mit einem Elektromotor, ein Zweizylinder-Benziner kann als Reichweitenverlängerer eingesetzt werden. Das sogenannte "Freedom Pack" könnte der Fahrer mitnehmen, oder bei Kurzstrecken zu Hause lassen.
Vollgas auf dem Versuchsträger: Die Fahrt mit dem Elektromotor gibt nur eine vage Vorstellung davon, was der Wagen irgendwann einmal sein wird. Über technische Details ...
... redet Murat Günak also nur in Zusammenhang mit der Form. Ein Coupé habe es sein müssen, ein 2+2-Sitzer mit Aluminiumrahmen und Seitenklappen zum Beladen. Der Wagen soll "voll alltagstauglich" sein und "die Herzen der Menschen erreichen". Konsequenterweise ist ...
... die Front mit den netten Scheinwerfer-Augen auch neutral-freundlich gestaltet. Jegliche Aggressivität liegt dem Mindset fern.
Ansichtssache: Das Heck des Mindset ist geschlossen, am Unterboden sind Luftleitbleche angebracht. Auffällig sind die freistehenden Hinterräder.
Die Armaturen im 70er-Jahre-Stil sind reduziert auf kleine Anzeigen und viel Leder. Die Sitzbank soll ein Sofagefühl hinter dem Lenkad herstellen.
Wer in die leuchtenden Augen von Murat Günak (links) blickt, der kann nicht anders, als diesem 50-Jährigen mit dem jugendlichen Charme Glück zu wünschen mit seinem Mindset. Doch Zweifel sind angebracht. Der Wagen kommt vermutlich zu spät.
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