Mini eröffnet die Freiluft-Saison bereits am 25. Februar 2012. Dann kommt nämlich der neue Roadster in den Handel. Wie er sich fährt? AUTO BILD hat es ausprobiert.
Puristen werden sich schon beim Namen mit Ekel abwenden – "So etwas hat es früher nie gegeben", werden sie mürrisch grummeln. Alle anderen ...
... können und dürfen sich am herzerfrischenden Auftritt des Winzlings erfreuen.
Der Roadster ist drei Zentimeter flacher als das Cabrio, ...
... kommt mit stärker geneigter Frontscheibe (um 13 Grad), eng anliegender Kapuze und kurzem Stummelheck.
Klugerweise verzichtet der Roadster ...
... auf irgendwelche Notsitze im Fond, ist als lupenreiner Zweisitzer ausgelegt. Das bringt ihm noch den Vorteil eines halbwegs anständigen Kofferraums, der mit 240 Liter merklich größer ist als beim Cabrio (125 Liter).
Allerdings liegt die Sitzposition ziemlich hoch, der Aufbau wirkt sehr geschlossen. Doch keine Sorge, es zieht trotzdem gewaltig, und zwar schon bei relativ niedrigen Tempo. So soll es sein.
Auch sonst haben die BMW-Mannen dem ach so süßen Mini einige Härte anerzogen. Als Cooper S mit bissigem 1,6-Liter und 184 PS unter der Haube feuert der Mini zackig durch die Gegend.
Der Motor knurrt wie ein Jack Russell an der Kette, in schnellen Kurven dreht sich das Auto wie ein Korkenzieher in den Flaschenhals.
Verspielte Details: Der Roadster setzt sich von der restlichen Mini-Truppe durch einen winzigen ausfahrbaren Heckflügel ...
... und eine ebenfalls sehr überschaubar geratene Lufthutze auf der Haube ab.
Das Motorenangebot reicht vom Cooper Roadster (122 PS) über den Cooper SD Roadster (143 PS) und den hier gefahrenen Cooper S Roadster (184 PS, im Bild) bis zum 211 PS starken Topsportler John Cooper Works Roadster.
Die knochige Schaltung will mit harter Hand geführt werden und es ist grundsätzlich ...
... ziemlich laut an Bord, auch mit geschlossenem Verdeck. Das muss im Moment von Hand geöffnet werden, später wird es eine semi-automatische Öffnung geben.
Preislich geht es los mit dem Cooper und 122 PS für 22.600 Euro, für den hier gefahrenen Cooper S berechnet Mini mit 26.750 PS – 1000 Euro weniger als beim Mini Cabrio.
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