Von Argentinen aus soll er die Welt erobern:
Amarok, der neue
Pick-up von
VW. Jetzt dufte das neue Lastentier der Wolfsburger zum ersten Mal gefahren werden.
Den VW-Pick-up gibt es in zwei Versionen: eine komfortabel abgestimmte mit permanentem Allradantrieb und 800 Kilogram Nutzlast sowie eine robuste Variante mit zuschaltbarem Allrad, Sperrdifferential und 1,2 Tonnen Zuladung.
Schlichte Rückleuchten, schörkelloser Schriftzug: Der Amarok ist trotz seiner modernen Optik ein Nutzfahrzeug. Für Sprachwissenschaftler: Amarok bedeute in der Sprache der Inuit "Wolf".
Mit gut fünf Meter Außenlänge steht der Amarok satt auf der Straße. Besonders handlich kann so ein Riese natürlich nicht sein.
Die Onroad-Version des Amarok bietet Pkw-ähnlichen Fahrkomfort. Auf Wunsch ist die Schleuderbremse ESP mit Schlupfregelung erhältlich.
Unter der Haube sitzen moderne 2,0-Liter-TDI-Diesel mit Common-Rail-Einspritzung. Das Basismodell leistet 122 PS, die Top-version kommt auf 163 PS.
Gerade im Innenraum spürt man den Feinschliff von Designern und Technikern. Alles wirkt wie aus einem Guss - und hochwertiger als bei den Konkurrenten aus Amerika oder Asien.
Selbst auf der Rückbank stimmt der Komfort. Lange Strecken sind kein Problem, sperriges Gepäck auch nicht. Sitzfläche hoch und rein damit! Weitere spannende Details zum neuen Pick-up von VW sowie viele Infos zu den dicken Pritschen-Konkurrenten aus den USA finden Sie auf den folgenden Bildern. Klicken Sie sich durch!
Drei Typen beherrschen außerhalb der USA (dort führt die F-Serie von Ford) den Weltmarkt der praktischen Pick-ups: Mitsubishi L200, Nissan Navara und Toyota Hilux. Das soll der Amarok ändern, der im Frühjahr 2010 zunächst nach Südamerika kommt.
Damit der Amarok der Wolf unter den Pick-ups in der Eintonnen-Klasse wird, kombiniert VW die typische Robustheit der Lastesel mit moderner Technik und einem üppigen Sicherheitspaket.
Auch der Amarok trägt das typische VW-Gesicht mit einer Verbindung der waagerechten Scheinwerfer zum Grill. Aus der Stirnfläche entwickelt sich eine Fläche über die Konturen der Kotflügel bis zu den Seitenfenstern.
Selbst die Grafik der Heckleuchten soll den Wolfsburger aus argentinischer Produktion gegenüber den Mitbewerbern wie Mitsubishi L200 oder Nissan Navara abheben.
Als Highlights gibt es Details wie teilverchromte Spiegel oder in Wagenfarbe lackierte Radlaufverbreiterungen mit 17-Zoll-Alufelgen, innen sorgen eine Klimaautomatik oder ein farblich abgesetztes Armaturenbrett für einen Hauch Luxus.
Dazu soll der Amarok mit dem größten Innenraum seiner Klasse punkten.
Den ersten Ausblick auf das Serienmodell lieferte diese für Rettungsschwimmer ausgelegte Studie des Amarok.
Das Design wirkte bereits im August 2009 eigenständig, die bullige Front des Amarok offenbart einen Schuss Touareg.
Die Amarok-Studie maß 5,18 Meter, das Serienmodell kommt zum Marktstart im Frühjahr 2010 mit Allradantrieb und Doppelkabine.
Details wie Getriebeuntersetzung und Achssperren bleiben an Bord, später kommen noch ...
... abgespeckte Versionen mit nur einer angetriebenen Achse und Zwei-Personen-Kabine dazu.
Im Innenraum kokettiert der Baywatch Amarok mit rot abgesetzten Neoprensitzen, die Instrumente ...
... wirken zweckmäßig und ohne Schnickschnack gezeichnet.
Unter der Haube werkeln kräftige Commonrail-Diesel aus dem Konzernregal.
Und noch ein flotter Schlepper: Pick-up-Fans aus aller Welt halten den Atem an, da im Web diese Fotos aufgetaucht sind. Sie zeigen eine dynamische ...
.. Einzelkabine, die 2010 in Südamerika den betagten VW Saveiro ablösen soll. Basis des gefälligen Pick-up ist der kompakte VW Gol. Ohne "f" am Ende, wohlgemerkt – ein populäres Auto in Brasilien.
Der Saveiro neuester Generation wird als Zweisitzer gefertigt, wobei hinter den Plätzen noch ein geschützter Bereich für empfindliches Gepäck vorgesehen ist.
Vorgesehen ist angeblich nur ein Motor, und zwar ein Vierzylinder-Triebwerk mit 1,6 Litern Hubraum, der 101 PS leistet und wahlweise mit Benzin oder Ethanol betrieben werden kann.
Hier noch ein genauerer Blick in die Kabine: Hinter Fahrer- und Beifahrersitz keine Notsitze, sondern offenbar ein Stauraum für Dinge, die so viel Wert besitzen, dass man sie lieber nicht offen durch die Gegend kutschieren möchte.
Weniger aufregend: Das Cockpit ist solide und nüchtern gestaltet.
Über die Ladekapazitäten liegen keinerlei Informationen vor. Allerdings wird der Saveiro allenfalls der kleinere Bruder des neuen VW-Pickup Amarok; der Gol als Basis ist nur 3,90 Meter lang, während der Amarok gewaltige 5,25 Meter lang ist.
Bei uns spielen die Pick-ups keine große Rolle. In den ländlichen Gebieten der USA geht nichts ohne die Lastesel. Der Amerikaner liebt Pick-ups. Wir haben für Sie die begehrtesten Lademeister herausgesucht.
Verkaufsschlager unter den Pick-ups ist seit jeher der Ford F-150. Der Truck, kein Amerikaner sagt Pick-up, ...
... ist seit 33 Jahren das meistverkaufte Auto seiner Klasse und seit 27 sogar das meistverkaufte Auto in den USA überhaupt.
Und weil er so erfolgreich ist, wurde im Sommer 2009 das Flagschiff der F-150-Baureihe, der SVT Raptor, grundüberholt aus dem Stall gelassen. Unter der Haube des Raptor tobt ...
... ein 5,4-Liter-Triton-V8 mit 314 PS, ein 6,2-Liter-V8 soll in Kürze folgen.
Die F-150-Modelle mit 4,6-Liter-V-8 sollen laut Ford im Stadtverkehr mit 15,7 Litern, ...
... auf der Autobahn mit 11,2 Litern Benzin auskommen.
Der 5,4-Liter-V8 verträgt E85.
Die größte Version des F-150, der "Super Cab", hat die Dimensionen 6,36m/2,00m/1,95m (L/B/H), ...
... seine Ladefläche ist maximal zwei Meter lang.
Der Ford F-150 ist in den USA ab 21.380 Dollar (rund 14.487 Euro) zu haben.
Die Rallye-Version, der SVT Raptor R, nahm erfolgreich an Wüsten-Rennen wie der Baja 1000 teil. Auf der SEMA 2009 wurde jetzt der FR Raptor XT mit rund 500 PS und 6,2-Liter-V8 angekündigt, der auf dem Raptor R basiert und 2010 in einer Kleinserie von 50 Fahrzeugen gebaut wird.
Für Motorrad-Liebhaber hält die Produktpalette auch ein Schätzchen bereit: Mit dem Sondermodell "Harley-Davidson" wendet sich Ford bevorzugt an Motorradfahrer, die auch mal ein Dach überm Kopf brauchen. Oder einen Untersatz benötigen, um ihr Bike spazieren zu fahren.
Die Puste kriegt der Pick-up ebenfalls von dem 5,4-Liter-V8. Seit 2000 baut Ford Pick-ups der F-Serie regelmäßig als Harley-Sondermodell.
Sie haben es geahnt – es geht noch fetter. Vorhang auf für die F-Series Super Duty-Flotte. Wie heroisch das klingt! Gemeint sind ...
... Ford F-250, F350 und F-450. Diese Pick-up-Monster sind maximal 6,68 Meter lang und 2,05 Meter hoch. Da kommt man sich in einem Hummer H2 nebenan an der Ampel richtig niedlich vor. Die Ladeflächenlänge beträgt maximal 2,49 Meter.
Unter der Haube dieser Mega-Lastesel ...
... wummern wahlweise ein 6,7-Liter-V8 Turbodiesel ...
... oder der neue 6,2-Liter-V8-Otto (ab 2011er-Modell).
Auch die "Super Duties" sind Rekordhalter in den Zulassungsstatistiken, ...
... sie führen die Verkaufslisten der "Heavy Duty Trucks" in Amerika an.
Unbändige Kraft: Der F-450 kann bis zu 15 Tonnen Anhängelast ziehen. Kein Wunder, dass er bei Farmern und Handwerkern so beliebt ist.
Den F-250 gibt es ab 25.300 Dollar, den F-350 ab 26.020 Dollar. Das Schlachtross F-450 ist ab 44.145 Dollar zu haben. Zum Vergleich: Einen Nissan Navara gibt es in Deutschland ab 25.699 Euro (rund 37.938 Dollar).
Ein weiterer Hochkaräter der US-Pick-up-Szene ist der Dodge Ram. Hier zur wunderbaren Veranschaulichung seiner riesenhaften Statur Nas' an Nas' mit einem Smart. Der Truck ...
... aus dem Chrysler-Konzern ...
... steht seinen Konkurrenten von Ford in nichts nach. Die Baureihe ...
... bietet eine ähnliche Varianten-Vielfalt. Die Basis bildet der Ram 1500.
Dessen Preisliste beginnt bei 21.510 Dollar, unter der Haube arbeiten ab Werk wahlweise ein 3,7-Liter-V6 oder ein 4,7-Liter-V8. Auf Wunsch gibt es einen fetten 5,7-Liter-Hemi-V8. Maximale Maße (L/B/H): 5,82 Meter/1,90 Meter/2,02 Meter.
Beim Ram heißen die dicken Dinger anstatt Super Duty "Heavy Duty" und teilen sich in die Versionen 2500 und 3500 auf.
Die Preise beginnen bei 30.385 Dollar, die Speerspitze im Motorenenregal des 3500 ist ein 6,7-Liter-Turbodiesel mit 355 PS. Die verschiedenen Ausstattungs-Varianten haben wundervoll klingende Namen wie "Big Horn" oder "Lone Star".
Der Dodge Ram 3500 ist maximal 6,34 Meter lang, 2,44 Meter breit und 2,01 Meter hoch, seine maximale Laderaumlänge beträgt 2,50 Meter.
Seit Ende 2008 pflügt der Hummer H3T durchs Gelände. Der Pick-up, der unlängst zusammen mit seinen Brüdern an den chinesischen Maschinenbauer Sichuan Tengzhong verkauft wurde, ...
... basiert auf der Plattform von Hummer H3 und Chevrolet Colorado, ist jedoch aufgrund seiner 1,50 Meter langen Ladefläche mit einer Gesamtlänge von 5,34 Metern 60 Zentimeter länger als der H3.
Mit diesen Ausmaßen liegt der H3T zwischen Midsize- und Fullsize-Truck.
Durch seinen permanenten Allradantrieb in Kombination mit dem 5,3-Liter-Small-Block-V8 mit 305 PS wird der H3T zur erbarmungslosen Zugmaschine.
Der China-Hummer schleppt bis zu 2676 Kilogramm schwere Transportgüter.
Neben dem Achtzylinder steht zudem der bekannte 3,7-Liter-Reihenfünfzylinder mit 245 PS im Motorenregal des Pick-up.
Die Pritsche schluckt bis zu 1010 Liter und beherbegt jede Menge Ablagefächer und Verstau-Elemente.
Aus dem Hause General Motors kommt der bullige Chevrolet Silverado. In der Top-Ausführung 3500 HD ...
... arbeiten ein 6,0-V8-Benziner mit 365 PS ...
... oder ein 6,6-V8-Diesel mit 370 PS und sagenhaften 895 Newtonmetern.
Auch der Silverado muss sich mit seinen Maßen (L/B/H: 6,57 Meter/2,44 Meter/1,94 Meter) nicht verstecken.
Der Power-Chevy verträgt bis zu 2,4 Tonnen Zuladung und 5,9 Tonnen Anhängelast. Sein Laderaum ...
... ist maximal 2,48 Meter lang. Die Preisliste für den Chevrolet Silverado (kleinste Ausführung) beginnt bei 19.375 Dollar.
Den Chevrolet Silverado gibt es auch in einer Hybrid-Version. So soll er rund 30 Prozent Sprit sparen. Der fette 6.0 V8 bleibt an Bord.
Der Chevrolet Silverado Hybrid kostet mindestens 38.020 Dollar.
Ein weiterer Prachtkerl aus dem Hause GM ist der GMC Sierra. Der ...
... ist in der Basis mit einem "braven" 4,3-Liter-V6 mit 198 PS zu haben. Wem das nicht reicht, ...
... hat die Wahl zwischen 4.8 V8 FlexFuel-, 5.3 V8 FlexFuel- und 6.2 V8 FlexFuel-Motoren mit 299 bis 409 PS.
Auf maximalen 6,33 Meter Länge, 2,03 Meter Breite, 1,88 Meter Höhe und einem zwei Meter langen Laderaum dürfte auch hier genügend Platz für ordentlich Zuladung sein.
Ab 19.375 Dollar kann man den GMC Sierra in seinen Furhpark aufnehmen. Das Flaggschiff "Denali" mit allen erdenklichen Extras kostet 40.870 Dollar.
Auch vom Sierra gibt es eine Hybrid-Version. Die Benzineinsparungen betragen ebenfalls rund 20 bis 30 Prozent gegenüber den Benzinern.
Die Preisliste für den Öko-Pick-up beginnt bei 38.390 Dollar.
Etwas kleiner als der Sierra, aber immer noch mehr als auf Augenhöhe mit den in Deutschland erhältlichen Pick-ups ist der maximal 5,26 Meter lange GMC Canyon. Der, man höre und staune, ...
... ist tatsächlich mit einem 2,9-Liter-Vierzylinder zu bestellen. Mit dem kleinen Motor soll der Canyon mit zehn Litern Sprit auf 100 Kilometern auskommen. Die Motorenpalette ergänzen ein 3.7 Reihenfünfzylinder und ein 5.3 V8.
Der Laderaum ist maximal immerhin noch stattliche 1,84 Meter lang, die Anhängelast beträgt 2,7 Tonnen. Das Basismodell kostet 16.985 Dollar.
Seit einiger Zeit schon versuchen zwei Japaner, sich in dem harten Markt der Riesen-Pick-ups zu behaupten. Einer ist der Nissan Titan, ...
... dessen Herz ein 5,6 Liter großer V8 mit 321 PS ist.
Der bärige Nissan verträgt 4,3 Tonnen Anhängelast, 916 Kilo Zuladung und kostet ab 26.320 Dollar.
Nissan brüstet sich, der Titan habe mehr Platz im Innenraum als Ford F-150, Dodge Ram 1500 und Chevrolet Silverado.
Seine maximalen Außmaße betragen (L/B/H) 6,20 Meter, 2,02 Meter und 1,95 Meter, die Ladefläche ist 2,21 Meter lang.
Der zweite Bulle aus Fernost, der in den USA unterwegs ist, ist der Toyota Tundra, ...
... der ab 23.155 Dollar beim Händler steht.
Die Motoren (4.0 V6, 4.6 V8 und 5.7 V8) leisten 239 bis 386 PS. Maße (L/B/H): 6,27 Meter/2,03 Meter/1,94 Meter.
Die Ladefläche ist in der größten Konfiguration 2,48 Meter lang.
Die Japaner sehen ihre stärksten Konkurrenten (siehe Toyota-Homepage) im Chevrolet Silverado 1500 und dem Ford F-150.
Kurzer Blick zurück: Dass Pick-ups keine Phänomene der Neuzeit sind, sondern in den USA eine lange Tradition vorweisen können, beweisen diese beiden F-1-Modelle, ...
... die in den 40er- und 50er Jahren als tapfere Lastesel ihren Dienst verrichteten.
Auch Chevrolet war damals schon mit einem Pick-up am Start. Dieser hier dient jedoch nur noch als Touristen-Attraktion.
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